Originaltitel: On the Waterfront
USA 1954
Marlon Brando
Lee J. Cobb
Eva Marie Saint
Regie: Elia Kazan
Verleih: Columbia Tristar
Ein als Boxer erfolgloser junger Arbeiter wird im New Yorker Hafenviertel in Bandenkämpfe verwickelt. Mit Hilfe eines sozial engagierten Pfarrers und unter dem Einfluss der Schwester des Mannes, dessen Tod er zu verantworten hat, kann er sich aus dem Milieu befreien und - nachdem sein Bruder Opfer der Gewalt geworden ist - dem Terror der Drahtzieher die Stirn bieten.

Das auf Tatsachen basierende und mit Oscars überschüttete Drama nach dem Buch von Budd Schulberg wurde zum Vorreiter eines Kinos des Realismus: Regielegende Elia Kazan verwandte größte Sorgfalt auf Milieu und Atmosphäre, führte seine Darsteller zu packenden Leistungen, scheute nicht vor starkem sozialen Pathos zurück - und machte den jungen Marlon Brando zum Star.
| Darsteller: | Marlon Brando | als Terry Malloy | |
|---|---|---|---|
| Lee J. Cobb | als Johnny Friendly | ||
| Eva Marie Saint | als Edie Doyle | ||
| Karl Malden | als Pater Barry | ||
| Rod Steiger | als Charlie Malloy | ||
| Leif Erickson | als Glover | ||
| Pat Henning | als Kayo Dugan | ||
| James Westerfield | als Big Mac | ||
| John Hamilton | als Pop Doyle | ||
| John Heldabrand | als Mutt | ||
| Rudy Bond | als Moose | ||
| Don Blackman | als Luke | ||
| Arthur Keegan | als Junge mit Tauben | ||
| Abe Simon | als Barney | ||
| Martin Balsam | als Gilette | ||
| Fred Gwynne | als Slim | ||
| Regie: | Elia Kazan | ||
| Drehbuch: | Budd Schulberg | ||
| Produzent: | Sam Spiegel | ||
| Buchvorlage: | Budd Schulberg | ||
| Malcolm Johnson | |||
| Kamera: | Boris Kaufman | ||
| Schnitt: | Gene Milford | ||
| Musik: | Leonard Bernstein | ||
| Produktionsdesign: | Richard Day | ||
Barack Obama will das Porzellan, das George W. Bush mit seiner Hauruck-Politik allerorts zerschlagen hat, wieder kitten. Doch ob das auf diese Weise gelingt?
Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox)
Als der neue US-Präsident am Donnerstag den britischen Premier Gordon Brown zu dessen erstem Besuch im Weißen Haus empfing, brachte dieser Präsente mit, die symbolträchtig für die britisch-amerikanischen Beziehungen sind. Doch im Gegenzug gab's Ramsch - zumindest nach Meinung der englischen Presse. Brown überreichte Obama einen Stiftehalter aus dem Holz eines Schiffes, das vor der afrikanischen Küste gegen die Sklaverei kämpfte, und die Erstausgabe der Biographie von Winston Churchill, der im Zweiten Weltkrieg die starke Allianz mit den USA einging. Obama "revanchierte" sich mit einer Box mit 25 DVDs - darunter "Star Wars" und "E.T.".
Nun zerreißt sich der gnadenlose britische Boulevard das Maul über Obamas vermeintliche Gedankenlosigkeit. Schließlich sei Brown kein Filmliebhaber und zudem auf dem linken Auge blind, seit sich nach einem Schlag beim Rugby die Netzhaut ablöste. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der US-Präsident die Filme vom weltweit renommierten American Film Institute extra für diesen Anlass zusammenstellen ließ. Und tatsächlich finden sich darunter viele Meisterwerke wie "Citizen Kane", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Schindlers Liste". Hier der komplette Inhalt der strittigen DVD-Kollektion:
Die Kinolegende des 20. Jahrhunderts schlechthin, Koloss, Charakter, schauspielerisches Genie, laut "Life" einer der 100 einflussreichsten...
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Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.