Originaltitel: Saving Private Ryan
USA 1998
Tom Hanks
Edward Burns
Tom Sizemore
Regie: Steven Spielberg
Verleih: Paramount
Erfolgreich, aber mit großen Verlusten, stürmen Divisionen der US Army 1944 die Normandie. Für einen von Captain Miller (Tom Hanks) geführten Trupp wartet danach die von der Mehrzahl in Frage gestellte Mission, den hinter Feindeslinien vermissten Fallschirmjäger James Ryan (Matt Damon) zu finden, den letzten Überlebenden von vier Brüdern. Es beginnt ein entbehrungsreiches Unternehmen mit unerwartetem Ausgang.
Krieg ist die Hölle. Das ist die Essenz von Steven Spielbergs kompromisslosem Drama, dessen erste halbe Stunde - der D-Day in der Normandie - ohne Zweifel die meisterlichsten Minuten des Filmjahres darstellen. Aber auch danach ist der phänomenal besetzte Geniestreich voll packender, unvergesslicher Szenen, die den Film zum würdigen Nachfolger von "Schindlers Liste" werden lassen.
Kompromissloses Weltkriegs-Drama mit phänomenaler Besetzung.
Am 6. Juni 1944 landet eine US-Einheit an der Küste der Normandie. Unter der Führung von Captain John Miller (Tom Hanks) begeben sich die jungen Soldaten ins Ungewisse, denn niemand konnte sie auf das vorbereiten, was sie an der Front erwarten würde. Vor allem kann keiner einschätzen, ob sie eine Chance haben, lebend zurückzukehren.
Einer der tapferen Männer ist James Ryan (Matt Damon), der schwer verletzt hinter den feindlichen Linien liegt.
Auf Anordnung des Kriegsministeriums sollen Millers Männer den letzten Überlebenden seiner Einheit retten und unversehrt zurück in die USA bringen.
Mit fünf Oscars bedacht, darunter die für die beste Regie und für die beste Kameraarbeit (Janusz Kaminski), war Steven Spielbergs Anti-Kriegsfilm einer der großen Gewinner bei den Academy Awards 1998.
Atemraubende Bilder, eine makellose Montage, erschütternde Kampfszenen und das überaus überzeugende Spiel des Darstellerensembles um Tom Hanks lassen "Der Soldat James Ryan" zu einem Meilenstein des Genres werden, der den Vergleich zu Meisterwerken wie "Full Metal Jacket" oder "Der schmale Grat" nicht zu scheuen braucht.
| Darsteller: | Tom Hanks | als Captain John Miller | |
|---|---|---|---|
| Edward Burns | als Private Reiben | ||
| Tom Sizemore | als Sergeant Horvath | ||
| Jeremy Davies | als Corporal Upham | ||
| Vin Diesel | als Private Caparzo | ||
| Adam Goldberg | als Private Mellish | ||
| Barry Pepper | als Private Jackson | ||
| Giovanni Ribisi | als Wade | ||
| Matt Damon | als Private James Ryan | ||
| Dennis Farina | als Leutnant Colonel Anderson | ||
| Ted Danson | als Captain Hamill | ||
| Harve Presnell | als General George Marshall | ||
| Dale Dye | als Colonel im Kriegsministerium | ||
| Bryan Cranston | als Colonel im Kriegsministerium | ||
| David Wohl | als Captain im Kriegsministerium | ||
| Paul Giamatti | als Sergeant Hill | ||
| Ryan Hurst | als Fallschirmjäger Michaelson | ||
| Harrison Young | als Ryan als alter Mann | ||
| Daniel Cerqueira | als Pvt. Steve Weller | ||
| Erich Redman | als Deutscher # 1 | ||
| Tilo Keiner | als Deutscher # 2 | ||
| Stephen Grothgar | als Deutscher # 3 | ||
| Regie: | Steven Spielberg | ||
| Drehbuch: | Robert Rodat | ||
| Produzent: | Steven Spielberg | ||
| Ian Bryce | |||
| Mark Gordon | |||
| Gary Levinsohn | |||
| Koproduzent: | Bonnie Curtis | ||
| Allison Lyon-Segan | |||
| Kamera: | Janusz Kaminski | ||
| Schnitt: | Michael Kahn | ||
| Musik: | John Williams | ||
| Produktionsdesign: | Thomas E. Sanders | ||
| Ricky Eyres | |||
| Daniel T. Dorrance | |||
| Tom Brown | |||
| Chris Seagers | |||
| Alan Tomkins | |||
| Kostüme: | Joanna Johnston | ||
| Ton: | Gary Rydstrom | ||
| Gary Summers | |||
| Andy Nelson | |||
| Ronald Judkins | |||
| Richard Hymns | |||
Unglaublich grausam verlief die Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 für die Alliierten.
Von den schrecklichen Leiden der Soldaten wollte Steven Spielberg erzählen - allerdings nicht in beschönigender Hollywoodmanier, sondern so, wie es wirklich war. Am 24. Juli 1998 lief "Der Soldat James Ryan" in den amerikanischen Kinos an und revolutionierte das Genre des Kriegsfilms.
Spielbergs Ziel war es, den Schrecken des Zweiten Weltkrieges für den Zuschauer so darzustellen, als wäre er tatsächlich vor Ort und würde die Schlacht miterleben. Für viele war diese drastische Gewaltdarstellung unerträglich, in einigen Ländern wurde der Film deswegen sogar verboten.
Trotzdem erzielte "Der Soldat James Ryan" bereits am Starwochenende Besucherrekorde. Die Strapazen hatten sich für die Darsteller also gelohnt: Vorab mussten alle außer Matt Damon die knallharte Grundausbildung beim Militär absolvieren.
Das sollte ihnen nicht nur einen Einblick in die Materie verschaffen, sondern auch ihre Abneigung gegen ihren Kollegen schüren, den sie im Film suchen müssen, um ihn unversehrt nach Hause zu bringen. Auch für den Regisseur zahlte sich sein Mut aus: Spielberg erhielt für seine Leistung einen Oscar.
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