Kompromißloses Zweites-Weltkriegs-Drama mit phänomenaler Besetzung. Würdiger Nachfolger von "Schindlers Liste". http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz39/z0239324/b150x150.jpg Der Soldat James Ryan

Filmdetails

Der Soldat James Ryan

Kompromißloses Zweites-Weltkriegs-Drama mit phänomenaler Besetzung. Würdiger Nachfolger von "Schindlers Liste".


Der Soldat James Ryan
Start: 08.10.1998

Originaltitel: Saving Private Ryan

Kriegsfilm

USA 1998
Laufzeit: 169 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Tom Hanks
Edward Burns
Tom Sizemore

Regie: Steven Spielberg
Verleih: Paramount

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Erfolgreich, aber mit großen Verlusten, stürmen Divisionen der US Army 1944 die Normandie. Für einen von Captain Miller (Tom Hanks) geführten Trupp wartet danach die von der Mehrzahl in Frage gestellte Mission, den hinter Feindeslinien vermissten Fallschirmjäger James Ryan (Matt Damon) zu finden, den letzten Überlebenden von vier Brüdern. Es beginnt ein entbehrungsreiches Unternehmen mit unerwartetem Ausgang.

Krieg ist die Hölle. Das ist die Essenz von Steven Spielbergs kompromisslosem Drama, dessen erste halbe Stunde - der D-Day in der Normandie - ohne Zweifel die meisterlichsten Minuten des Filmjahres darstellen. Aber auch danach ist der phänomenal besetzte Geniestreich voll packender, unvergesslicher Szenen, die den Film zum würdigen Nachfolger von "Schindlers Liste" werden lassen.


Kritik

Kompromissloses Weltkriegs-Drama mit phänomenaler Besetzung.

Großansicht Miller muss Ryan den Weg freischießen (Foto: UIP)

Miller muss Ryan den Weg freischießen (Foto: UIP)

Am 6. Juni 1944 landet eine US-Einheit an der Küste der Normandie. Unter der Führung von Captain John Miller (Tom Hanks) begeben sich die jungen Soldaten ins Ungewisse, denn niemand konnte sie auf das vorbereiten, was sie an der Front erwarten würde. Vor allem kann keiner einschätzen, ob sie eine Chance haben, lebend zurückzukehren.

Einer der tapferen Männer ist James Ryan (Matt Damon), der schwer verletzt hinter den feindlichen Linien liegt.

Auf Anordnung des Kriegsministeriums sollen Millers Männer den letzten Überlebenden seiner Einheit retten und unversehrt zurück in die USA bringen.

Großansicht Die nasse Landung ist erst der Anfang (Foto: UIP)

Die nasse Landung ist erst der Anfang (Foto: UIP)

Gegen den Krieg

Mit fünf Oscars bedacht, darunter die für die beste Regie und für die beste Kameraarbeit (Janusz Kaminski), war Steven Spielbergs Anti-Kriegsfilm einer der großen Gewinner bei den Academy Awards 1998.

Atemraubende Bilder, eine makellose Montage, erschütternde Kampfszenen und das überaus überzeugende Spiel des Darstellerensembles um Tom Hanks lassen "Der Soldat James Ryan" zu einem Meilenstein des Genres werden, der den Vergleich zu Meisterwerken wie "Full Metal Jacket" oder "Der schmale Grat" nicht zu scheuen braucht.

Der Soldat James Ryan

Darsteller:  Tom Hanks   als Captain John Miller
  Edward Burns   als Private Reiben
  Tom Sizemore   als Sergeant Horvath
  Jeremy Davies   als Corporal Upham
  Vin Diesel   als Private Caparzo
  Adam Goldberg   als Private Mellish
  Barry Pepper   als Private Jackson
  Giovanni Ribisi   als Wade
  Matt Damon   als Private James Ryan
  Dennis Farina   als Leutnant Colonel Anderson
  Ted Danson   als Captain Hamill
  Harve Presnell   als General George Marshall
  Dale Dye   als Colonel im Kriegsministerium
  Bryan Cranston   als Colonel im Kriegsministerium
  David Wohl   als Captain im Kriegsministerium
  Paul Giamatti   als Sergeant Hill
  Ryan Hurst   als Fallschirmjäger Michaelson
  Harrison Young   als Ryan als alter Mann
  Daniel Cerqueira   als Pvt. Steve Weller
  Erich Redman   als Deutscher # 1
  Tilo Keiner   als Deutscher # 2
  Stephen Grothgar   als Deutscher # 3
 
Regie:  Steven Spielberg  
Drehbuch:  Robert Rodat  
Produzent:  Steven Spielberg  
  Ian Bryce  
  Mark Gordon  
  Gary Levinsohn  
Koproduzent:  Bonnie Curtis  
  Allison Lyon-Segan  
Kamera:  Janusz Kaminski  
Schnitt:  Michael Kahn  
Musik:  John Williams  
Produktionsdesign:  Thomas E. Sanders  
  Ricky Eyres  
  Daniel T. Dorrance  
  Tom Brown  
  Chris Seagers  
  Alan Tomkins  
Kostüme:  Joanna Johnston  
Ton:  Gary Rydstrom  
  Gary Summers  
  Andy Nelson  
  Ronald Judkins  
  Richard Hymns  

Soldat James Ryan wird gerettet

Unglaublich grausam verlief die Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 für die Alliierten.

Großansicht "Soldat James Ryan" sorgte für Aufsehen (Foto: UIP)

"Soldat James Ryan" sorgte für Aufsehen (Foto: UIP)

Von den schrecklichen Leiden der Soldaten wollte Steven Spielberg erzählen - allerdings nicht in beschönigender Hollywoodmanier, sondern so, wie es wirklich war. Am 24. Juli 1998 lief "Der Soldat James Ryan" in den amerikanischen Kinos an und revolutionierte das Genre des Kriegsfilms.

Spielbergs Ziel war es, den Schrecken des Zweiten Weltkrieges für den Zuschauer so darzustellen, als wäre er tatsächlich vor Ort und würde die Schlacht miterleben. Für viele war diese drastische Gewaltdarstellung unerträglich, in einigen Ländern wurde der Film deswegen sogar verboten.

Trotzdem erzielte "Der Soldat James Ryan" bereits am Starwochenende Besucherrekorde. Die Strapazen hatten sich für die Darsteller also gelohnt: Vorab mussten alle außer Matt Damon die knallharte Grundausbildung beim Militär absolvieren.

Harter Einsatz, große Belohnung

Das sollte ihnen nicht nur einen Einblick in die Materie verschaffen, sondern auch ihre Abneigung gegen ihren Kollegen schüren, den sie im Film suchen müssen, um ihn unversehrt nach Hause zu bringen. Auch für den Regisseur zahlte sich sein Mut aus: Spielberg erhielt für seine Leistung einen Oscar.

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