Originaltitel: The Godfather Part II
USA 1974
Al Pacino
Diane Keaton
Robert De Niro
Regie: Francis Ford Coppola
Verleih: Paramount
Nach der Ermordung seiner Familie durch das örtliche Mafiaoberhaupt im Jahr 1901 kann der neunjährige Vito aus dem sizilianischen Dorf Corleone nach Amerika fliehen, wo ihm sein Herkunftsort als Nachname verpasst wird. Zum jungen Mann herangewachsen, gewinnt er den Respekt der Bewohner seines New Yorker Viertels und baut seine eigene Mafiafamilie auf. Ende der fünfziger Jahre ist nach Vitos Tod sein Sohn Michael an seine Stelle als Oberhaupt der Corleone-Familie getreten. Nachdem er nur knapp einem Attentat entgehen konnte, beginnt er mit der Suche nach Hintermännern und Verrätern in den eigenen Reihen.

Fulminante Fortsetzung des Mafia-Klassikers "Der Pate", für die Regisseur Francis Ford Coppola wieder mit Romanautor Mario Puzo zusammenarbeitete. In zwei ineinander verwobenen Handlungssträngen wird von den Anfängen Vito Corleones und den Schwierigkeiten seines Sohnes Michael als Familienoberhaupt erzählt. Die Rolle Vitos, im ersten Teil vom Oscar-prämierten Marlon Brando gespielt, übernahm Robert De Niro, Michael wurde wie bereits zuvor von Al Pacino verkörpert. Der Film wurde mit sechs Oscars ausgezeichnet, unter anderem als Bester Film und für die Beste Nebenrolle (De Niro).
| Darsteller: | Al Pacino | als Don Michael Corleone | |
|---|---|---|---|
| Diane Keaton | als Kay Corleone | ||
| Robert De Niro | als Vito Corleone | ||
| Lee Strassberg | als Hyman Roth | ||
| Robert Duvall | als Tom Hagen | ||
| John Cazale | als Fredo Corleone | ||
| Talia Shire | als Connie Corleone | ||
| Michael Gazzo | als Frankie Pentangeli | ||
| G. D. Spradlin | als Senator Pat Geary | ||
| Richard Bright | als Al Neri | ||
| Gastone Moschin | als Don Fanucci | ||
| Morgana King | als Mama Corleone | ||
| Marianna Hill | als Deanna Corleone | ||
| Leopoldo Trieste | als Signor Roberto | ||
| Troy Donahue | als Merle Johnson | ||
| James Caan | als Sonny Corleone | ||
| Abe Vigoda | als Sal Tessio | ||
| Danny Aiello | als Tony Rosato | ||
| Regie: | Francis Ford Coppola | ||
| Drehbuch: | Mario Puzo | ||
| Francis Ford Coppola | |||
| Produzent: | Francis Ford Coppola | ||
| Kamera: | Gordon Willis | ||
| Musik: | Nino Rota | ||
| Carmine Coppola | |||
| Produktionsdesign: | Dean Tavoularis | ||
| Angelo Graham | |||
| George R. Nelson | |||
| Ton: | Walter Murch | ||
Die Leser von Englands zweitwichtigster Filmzeitschrift "Total Film" haben Jack Nicholson für seine überragende Leistung in "Einer flog über das Kuckucksnest" zum besten Schauspieler aller Zeiten gewählt.
Fieses Grinsen schlägt flinke Fäuste: Die Rolle als Simulant mit kriminellem Hintergrund brachte Jack Nicholson einen Oscar ein und jetzt auch den Ritterschlag der Leser von Englands renommierter Filmzeitschrift "Total Film".
Jack setzte sich in der Kategorie "Beste schauspielerische Leistung aller Zeiten" mit seiner Darbietung des R.P. McMurphy in Stanley Kubricks Irrenhausklassiker "Einer flog über das Kuckucksnest" gegen hochkarätige Schauspielkollegen durch.
Das Werk um einen Kriminellen, der vorgibt psychisch krank zu sein, um dadurch seine Strafe statt im Knast in der Klapsmühle abzusitzen, räumte insgesamt fünf Goldjungs ab. Jetzt kann sich Nicholson Jahre später über diese besondere Auszeichnung der Filmfans freuen.
Damit verwies Charaktermime Nicholson weitere exzellente Method Actors auf die Plätze. Robert De Niro schickte er für dessen Darstellung des Boxers Jake LaMotta in Martin Scorseses Meisterwerk "Wie ein wilder Stier" genauso auf die Bretter wie Daniel Day-Lewis für "There Will Be Blood", die trotzdem mit dem Vizetitel (De Niro) bzw. Rang 3 (Day-Lewis) zufrieden sein dürften.
Die Top 5 komplettieren Al Pacino für seine brutale Vorstellung des Michael Corleone in "Der Pate II" und Emily Watson für ihre Rolle als Bess McNeill im bewegenden Drama "Breaking the Waves". Sein Platz an der Sonne in der Lesergunst für "Einer flog über das Kuckucksnest" dürfte Jack Nicholson wieder ein fettes fieses Lächeln beschert haben.
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