Originaltitel: Enter the Dragon
USA 1973
Regie: Robert Clouse
Verleih: Warner
Kampfkunstmeister Lee soll im Auftrag der Hongkong-Polizei Drogendealer und Mädchenhändler Han, Mann mit der Todeskralle, ausschalten, der im Chinesischen Meer auf einer Insel alljährlich ein Karate-Turnier abhält. Han's Vertrauter O' Hara hatte vor Jahren Lees Schwester ermordet. Als Teilnehmer getarnt, reist Lee mit einem wegen Spielleidenschaft verschuldeten Amerikaner und einem schwarzen Champion, der von Han ermordet wird, auf die Insel. Lee besiegt O' Hara, befreit die Mädchen, zerstört Hans Labor und tötet Han im Zweikampf.

Bruce Lee unterbrach 1973 Dreharbeiten zu dem von ihm inszenierten "Game of Death", um in Hollywood zu reüssieren. Er starb kurz danach an einer Gehirnblutung. "Enter the Dragon" wurde sein größter Erfolg. Lee zeigt seine atemberaubende Kunst in einem Thriller, der Elemente von James-Bond-Filmen, einen Showdown im Spiegelkabinett und die tolle Kulisse nutzt. Einer der vier unerlässlichen Lee-Filme. Die restaurierte Fassung enthält die geschnittene Szene mit den Shaolin-Mönchen, nicht aber die Szene um Ahna Capris Tod.
| Darsteller: | Bruce Lee | ||
|---|---|---|---|
| John Saxon | |||
| Jim Kelly | |||
| Ahna Capri | |||
| Shih Kien | |||
| Bob Wall | |||
| Angela Mao Ying | |||
| Regie: | Robert Clouse | ||
| Drehbuch: | Michael Allin | ||
| Produzent: | Fred Weintraub | ||
| Paul Heller | |||
| Kamera: | Gilbert Hubbs | ||
| Musik: | Lalo Schifrin | ||
Kung-Fu erobert Hollywood!
"Der Mann mit der Todeskralle" war der erste Martial-Arts-Film, der in Amerika produziert wurde. Jetzt soll der Kultfilm unter dem Titel "Awaken the Dragon" neu verfilmt werden. Bruce Lee spielte 1973 in dem Original die Hauptrolle und wurde so zum internationalen Star. Doch drei Wochen vor Kinostart starb die Kampf-Legende an einem Hirnödem, sein letzter Film "Game of Death" kam erst Jahre später ins Kino.
Im Mittelpunkt steht ein Kampfkünstler, der von der chinesischen Polizei gebeten wird, an einem Turnier des Millionärs Han teilzunehmen. Es wird vermutet, dass Han das Turnier nur als Deckmantel für seine illegalen Geschäfte nutzt. Lees Figur nimmt den Auftrag erst an, als er erfährt, dass Han an dem Tod seiner Schwester schuld ist. Beim Turnier bekommt er von amerikanischen Kampfsportlern Unterstützung.
Wer in der Neuauflage in die Fußstapfen des Großmeisters Bruce Lees treten soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Martial-Arts-Star und Comedian Jackie Chan hatte in dem Klassiker immerhin eine kleine Rolle, ob es jetzt mit 53 Jahren noch für die Hauptrolle reicht, ist allerdings fraglich.
Regisseur Kurt Sutter ("The Shield") gibt sein Kinodebüt: "Wir werden die rohe Gewalt der Shaolin-Kämpfer zeigen. Der Film wird mehr Scorseses Boxfilm 'Wie ein wilder Stier' als 'Tiger & Dragon' ähneln."
Ikone des Martial-Arts-Films, Hongkongs Superstar und Wegbereiter von Jackie Chan, Jet Li, Donnie Yen und anderen Kampfkünstlern, wurde Bruce Lee (...
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