Originaltitel: The Pursuit of Happyness
USA 2006
Will Smith
Thandie Newton
Jaden Smith
Regie: Gabriele Muccino
Verleih: Sony Pictures
Im San Francisco der 80er Jahre verfügt Christopher Gardener (Will Smith) zwar über Intelligenz und Talent, aber nicht über Geld und Erfolg. Als Verkäufer hält er sich nur notdürftig über Wasser. Das Glück scheint ihn endgültig zu verlassen, als ihm nach der Trennung von Partnerin Linda (Thandie Newton) das Sorgerecht für seinen Sohn Christopher Jr. (Jaden Smith) übertragen und er aus seinem Apartment geworfen wird. Harte Zeiten brechen an, doch obwohl beide in Obdachlosenasylen übernachten müssen, gibt Christopher nicht auf. Dann ergattert er ein Praktikum bei einer namhaften Maklerfirma und wird zum Profi-Broker.
Superstar Will Smith ("Hitch - der Date Doktor") zeigt seine volle schauspielerische Bandbreite in einer zu Herzen gehenden Ode an die Menschlichkeit. In Emotionsprofi Gabriele Muccinos ("Ein letzter Kuss") Drama debütiert Will Smiths 8-jähriger Sohn Jaden.
Locker, humorvoll und menschlich anrührend: Kassenmagnet Will Smith als glückloser Alleinerziehender, der den Glauben an eine bessere Zukunft nicht aufgibt.
Seit "Independence Day" ist Will Smith auf extrem erfolgreiche Blockbuster abonniert. Eine Serie, die nicht abreißt und zuletzt mit "Hitch - der Date Doktor" wieder Millionen ins Kino lockte. So reibt man sich verwundert die Augen, den König von Action- und Komödienhits diesmal in einer ernsten Rolle zu sehen.
Richtig: Smith ist ins seriöse Charakterfach umgezogen. Die Straßen von San Francisco in den 80ern sind Schauplatz eines Abstiegs in die Armut. Obwohl es Chris Gardener (Smith) nicht an Grips und Fähigkeiten als Verkäufer mangelt, ist er finanziell am Ende. Und er hat einen fünfjährigen Sohn, Chris Jr. (Will Smiths eigener Sohn Jaden Smith in seinem überzeugenden Filmdebüt), den er versorgen muss, aber nicht kann. Mutter Linda (Thandie Newton) hat sie beide aus Verzweiflung verlassen.
Nun ist Chris arbeitslos, und als seine Reserven völlig aufgebraucht sind, fliegen er und sein Sohn zu allem Überfluss auch noch aus der Wohnung - und landen schließlich im Obdachlosenasyl. Doch er gibt nicht auf. Zäh beißt er sich durch, bis er bei einer angesehenen Maklerfirma ein Praktikum ergattert.
So herzerwärmend war Will Smith noch nie: Das bewegende Drama ist eine komödiantisch aufgelockerte Ode an die Menschlichkeit.
| Darsteller: | Will Smith | als Christopher Gardner | |
|---|---|---|---|
| Thandie Newton | als Linda | ||
| Jaden Smith | als Christopher | ||
| Brian Howe | als Jay Twistle | ||
| James Karen | als Martin Frohm | ||
| Dan Castellaneta | als Alan Frakesh | ||
| Kurt Fuller | als Walter Ribbon | ||
| Takayo Fischer | als Mrs. Chu | ||
| Regie: | Gabriele Muccino | ||
| Drehbuch: | Steve Conrad | ||
| Produzent: | Todd Black | ||
| Jason Blumenthal | |||
| Will Smith | |||
| James Lassiter | |||
| Steve Tisch | |||
| Ausf. Produzent: | David Alper | ||
| Mark Clayman | |||
| Louis d'Esposito | |||
| Teddy Zee | |||
| Kamera: | Phedon Papamichael | ||
| Schnitt: | Hughes Winborne | ||
| Musik: | Andrea Guerra | ||
| Produktionsdesign: | J. Michael Riva | ||
| Kostüme: | Sharen Davis | ||
"Flowers for Algernon" räumte 1969 als "Charly" bei den Awards ab.
Schon zweimal wurde Will Smith für den Oscar nominiert: Für "Ali" und "Das Streben nach Glück". Doch nie bekam der Star, der auch Hits wie "I Am Legend" und "Hancock" auf Lager hat, den begehrten Goldjungen. Nun endlich soll es klappen: mit dem Remake einer Literaturverfilmung, die schon einmal groß abräumte: 1969 gewann die Verfilmung von "Flowers for Algernon" den Oscar. Er ging an Cliff Robertson für die beste Hauptrolle.
Das Ganze soll jetzt auch Will Smith gelingen. Er möchte "Flowers for Algernon" von Daniel Keyes neu verfilmen, selbst produzieren und die Hauptrolle spielen. Die Story, die erst eine Kurzgeschichte war und später zum Roman umgeschrieben wurde, erzählt von einem geistig unterbelichtetem Mann namens Charlie Gordon. Charlie wünscht sich aufs Sehnlichste, so schlau zu sein, wie die Menschen um ihn herum. So nimmt er an einem spektakulären Experiment teil, dass seinen IQ mit Hilfe von Abendschule und schlussendlich einer Gehirnoperation in einigen Monaten verdreifachen soll. Das Ganze gelingt - Charlie wird klüger als Einstein und findet sogar die große Liebe - doch dann erfährt er die ganze Wahrheit über das Experiment...
Nun ist davon auszugehen, dass Will Smith den Oscar unbedingt haben möchte und sicher alles daran setzen wird, dieses Projekt umzusetzen. Damit haben sich dann aber vielleicht auch Anfragen für weitere Filme erledigt, in denen Smith mit an Bord sein soll, denn schließlich ist "Hancock 2" auch schon fest in Planung und irgendwann will Will vielleicht auch mal Zeit für seine Frau Jada Pinkett und die Kinderchen haben.
Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...
Die Trance-Frau. In ihren Augen ist immer Nacht. Die zarte dunkelhäutige Schönheit mit Ahnungen von Abgründen und Trauer im feinziselierten...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.