Tom Cruise
Jamie Foxx
Jada Pinkett Smith
Regie: Michael Mann
Verleih: Paramount
Eigentlich würde Max (Jamie Foxx) lieber einen schicken Limousinen-Service auf die Beine stellen, doch einstweilen muss er sich auf den Straßen von Los Angeles als einfacher Taxifahrer verdingen. Als er dabei eines Abends einen geheimnisvollen Fahrgast namens Vincent (Tom Cruise) über mehrere Stunden von einer Adresse zur nächsten chauffiert, kann er sich des Verdachts nicht erwehren, einen Auftragskiller bei der Arbeit zu begleiten. Nun gilt es nur noch, nicht selbst als letzter Hit auf dessen Liste zu landen.
Kriminalfilmästhet und "Miami Vice"-Innovator Michael Mann ("Heat") zeichnet verantwortlich für diesen doppelbödigen, gewohnt stilsicher inszenierten Killerthriller mit Superstarbesetzung.
Diese Nacht wird unvergesslich: Im Thriller von "Heat"-Regisseur Michael Mann zwingt Tom Cruise als Killer einen Taxifahrer zu einer Höllentour.
"Gottes einsamste Männer" hat Robert De Niros legendärer "Taxi Driver" die Kuriere der Nacht genannt, die durch Amerikas Neonmetropolen gleiten und das ganze Spektrum des Lebens schon im Rückspiegel beobachten: die Verrückten und Verzweifelten, die Großmäuler und Schweiger, die Ängstlichen und die Krieger.
Mit "Collateral" taucht Michael Mann, Spezialist für fiebrige Großstadtthriller, in diese Welt und ihre spezifische Atmosphäre ein.
Jede Fahrt ist ein Lotteriespiel, nichts ist berechenbar - weder der Gast noch das Ziel, das vielleicht im turbulenten Luxus, vielleicht aber auch im gefährlichen Elend liegt.
Killer Vincent bezahlt die Höllentour mit Geld, Taxifahrer Max vielleicht mit dem Leben (Foto: UIP)
Zwölf Jahre steuert Hauptfigur Max (Jamie Foxx aus "An jedem verdammten Sonntag") schon durch den Moloch Los Angeles, glaubt alles schon gesehen und erlebt zu haben, bis Vincent (Tom Cruise) mit vielen Scheinen winkt und bei ihm einsteigt.
In dieser Nacht soll Max den Fremden im Maßanzug durch die Stadt fahren. Es wird Stopps geben, weiht Vincent ihn ein, verschweigt aber, dass er nicht nur einiges, sondern auch einige zu erledigen hat.
Als bei einem Halt ein lebloser Körper mit dem Autodach kollidiert, hat Vincent seine Visitenkarte präsentiert.
Er ist ein Auftragskiller, der bis zum nächsten Morgen fünf Hits durchziehen muss.
Will Max nicht der nächste auf der Liste werden, muss er den Kurier des Teufels spielen und einen Weg finden, sein eigenes Leben und das von Vincents Opfern zu retten.
So entwickelt sich ein packendes Duell, in dem sich die Machtverhältnisse verändern und Jäger zu Gejagten werden können.
Regisseur Mann zeigt ein L.A., wie man es im Glanzkatalog Hollywoods selten zu sehen bekommt, zeigt Orte, die Gott nicht verlassen, sondern nie besucht hat, und surreale Begegnungen, wenn Kojoten mitten in der Stadt die Straßen kreuzen und ihr Revier markieren.
Hochspannung verspricht die bedrohliche Extremsituation, Top-Action die Jagd über Freeways und durch U-Bahnröhren, die Erinnerungen an "Mission: Impossible" weckt.
Damit hat Superstar Tom Cruise bereits Erfahrung, betritt aber mit Grauhaar, Dreitagebart und Grabeskälte relatives Neuland. Den Bad Guy als Privatmann musste er nach seiner Trennung von Nicole Kidman vor den Augen der Öffentlichkeit bereits geben.
10 Jahre nach seinem Blutsauger Lestat, darf er es endlich auch wieder im Film.
| Darsteller: | Tom Cruise | als Vincent | |
|---|---|---|---|
| Jamie Foxx | als Max | ||
| Jada Pinkett Smith | als Annie | ||
| Mark Ruffalo | als Fanning | ||
| Peter Berg | als Richard Weidner | ||
| Bruce McGill | als Pedrosa | ||
| Irma P. Hall | als Ida | ||
| Barry Henley | als Daniel | ||
| Richard T. Jones | als Verkehrspolizist | ||
| Klea Scott | als FBI-Agentin | ||
| Bodhi Pine Elfman | als junger Arbeiter | ||
| Debi Mazar | als junge Arbeiterin | ||
| Javier Bardem | als Felix | ||
| Emilio Rivera | als Paco | ||
| Regie: | Michael Mann | ||
| Drehbuch: | Stuart Beattie | ||
| Frank Darabont | |||
| Michael Mann | |||
| Produzent: | Michael Mann | ||
| Julie Richardson | |||
| Koproduzent: | Michael Waxman | ||
| Ausf. Produzent: | Frank Darabont | ||
| Charles "Chuck" Russell | |||
| Robert N. Fried | |||
| Peter Giuliano | |||
| Kamera: | Paul Cameron | ||
| Dion Beebe | |||
| Schnitt: | Jim Miller | ||
| Paul Rubell | |||
| Musik: | James Newton Howard | ||
| Produktionsdesign: | David Wasco | ||
| Daniel T. Dorrance | |||
| Kostüme: | Jeffrey Kurland | ||
| Ton: | Lee Orloff | ||
| Casting: | Francine Maisler | ||
Kurz vor der Nacht der Nächte enthüllt Oscar-Favorit Jamie Foxx pikante Details aus seinem Privatleben.
Allem Anschein nach ist der für "Ray" als bester Hauptdarsteller Nominierte dem verstorbenen Womanizer ähnlicher, als bislang vermutet. Einem britischen Boulevardblatt hat der Schauspieler erzählt, sein persönlicher Schlafzimmer-Rekord läge bei fünf zeitgleich anwesenden Bettgesellinnen. Auch erzählte er, was sich mit den Foxxy Ladies zugetragen habe: "Wir haben ferngesehen. Es lief ein nettes Programm."
Foxx, der außerdem für seine Nebenrolle in "Collateral" oscar-nominiert ist, weiß eben, wie man Schlagzeilen macht. Nicht genug, dass er mit seinem intimen "Bekenntnis" für kurzzeitige Verwirrung sorgte. Im gleichen Atemzug zeigte der frühere Stand-up-Comedian Anflüge philosophischer Tiefgründelei. Sein Erkenntnisgewinn: Frauen sind wie Autos.
"Du kaufst einen Mercedes, er ist brandneu", erklärt der Alltagsanalytiker. "Du fährst ihn für ein paar Jahre. Dann siehst du einen anderen Mercedes, ein neues Modell, und du denkst: 'Junge, den muss ich haben!' Aber im Endeffekt sucht man doch nur den einen Klassiker."
Der Hollywood-Star nahm sich von seiner Theorie nicht aus und outete sich als von Sehnsüchten getriebener Romantiker: "Du willst einfach diese 67er Corvette finden, der du für den Rest deines Lebens treu sein wirst. Ich suche diesen Klassiker."
Mit seinem achten Film "Top Gun" avancierte Cruise zum Weltstar und wurde als jüngster Hollywood-Schauspieler auf dem Walk of Fame verewigt....
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