Mel Gibson
Sophie Marceau
Patrick McGoohan
Regie: Mel Gibson
Verleih: Fox
Nach jahrelangen Reisen kehrt William Wallace (Mel Gibson) zurück ins heimische Schottland des 13. Jahrhunderts, das unter dem Joch der Briten ächzt. Seine geheime Romanze mit einer Landschönheit findet ein jähes Ende. Was anschließend als Vendetta beginnt, wird schon bald zum Aufstand gegen die Gewaltherrschaft. Doch Intrigen machen Wallace das Leben schwer.
Mel Gibsons knapp dreistündige Schlachtplatte ist ein unbändiger Film von animalischer Wucht und Intensität. Die endlos wirkenden Kampfsequenzen zählen zu den erinnerungswürdigsten Momenten der Filmgeschichte. Nicht ganz so stark sind die stillen Szenen. Doch wenn Gibson als Märtyrer Gas gibt, ist "Braveheart" nicht zu schlagen.
Fünffach Oscar-gekröntes Schlachten-Epos von und mit Mel Gibson.
Schottland zum Ende des 13. Jahrhunderts: Da der König keinen Thronfolger hinterlassen hat, ist es dem Engländer Edward I. gelungen, die Macht an sich zu reißen.
Als die englischen Besatzer die Frau von William Wallace (Mel Gibson) töten, schwört dieser blutige Rache.
Er sagt der britischen Krone den Kampf an und führt eine bunt zusammengewürfelte Armee in eine schier aussichtslose Schlacht. Nach dem überraschenden Sieg will Wallace die Engländer endgültig aus seinem Land vertreiben.
"Braveheart" hat alles, was Kostümfilme faszinierend macht: Finstere Intrigenspiele, grausame Folterungen, gigantische Massenszenen, humorvolle Zwischenspiele, wunderschöne Prinzessinnen, mordlustige Monarchen und einen rechtschaffenen Helden.
Zu Recht strömten allein in Deutschland mehr als 1,7 Millionen Besucher in die Kinos. Insgesamt zehn Mal nominiert, konnte das mittelalterliche Schlachtengemälde fünf Oscars gewinnen, darunter die wichtigen Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Kamera.
| Darsteller: | Mel Gibson | ||
|---|---|---|---|
| Sophie Marceau | |||
| Patrick McGoohan | |||
| Catherine McCormack | |||
| Brendan Gleeson | |||
| James Cosmo | |||
| David O'Hara | |||
| Angus McFayden | |||
| Peter Hanly | |||
| James Robinson | |||
| Regie: | Mel Gibson | ||
| Drehbuch: | Randall Wallace | ||
| Produzent: | Mel Gibson | ||
| Alan Ladd Jr. | |||
| Bruce Davey | |||
| Ausf. Produzent: | Stephen McEveety | ||
| Kamera: | John Toll | ||
| Schnitt: | Steven Rosenblum | ||
| Musik: | James Horner | ||
| Kostüme: | Charles Knode | ||
| Maske: | Peter Frampton | ||
| Paul Pattison | |||
| Lois Burwell | |||
| Ton: | Lon Bender | ||
| Per Hallberg | |||
Als Agamemnon bewies er bereits seine Schlachtentauglichkeit - nun soll er sich gar in die Höhle eines Drachen wagen...
Die schwere Rüstung steht im schon mal gut, fehlt für "The Hobbit" nur noch die Streitaxt: Zwergenkandidat Brian Cox (Foto: Warner)
Brian Cox ist Schotte und zwar einer von der Sorte, an denen William "Braveheart" Wallace seine Freude gehabt hätte: stämmig, markant und unerschrocken! Zu bestaunen war das bei seinem Auftritt als Agamemnon im Schlachtenspektakel "Troja". Aber auch als "X-Men"-Fiesling William Stryker und neben Matt Damon in den "Bourne"-Filmen machte Brian Cox eine beeindruckende Figur. Kein Wunder also, dass Peter Jackson und Guillermo Del Toro ihn nun als einen der dreizehn Zwerge für ihre "Hobbit"-Filme gewinnen wollen.
Derzeit ist das Ganze noch ein Gerücht, das ein US-Korrespondent in Neuseeland aufgeschnappt hat, wo die "Hobbit"-Filme wie schon die "Herr der Ringe"-Trilogie entstehen werden. Da Brian Cox der erste Name ist, den die Hobbit-Macher für eine der Zwergenrollen ins Spiel gebracht haben, vermutet der Insider, dass es um den Part des Thorin Eichenschild geht. Er ist als würdiger und gestrenger Anführer der wichtigste der dreizehn Zwerge, die zum Einsamen Berg aufbrechen, um ihre einstige Heimat vom Drachen Smaug zu befreien.
Sollte Brian Cox nicht den Part als Thorin bekommen, wäre noch die Rolle als Gloin interessant, dem Vater des späteren Ringe-Gefährten Gimli. Eine weitere Option wäre Balin, dessen Grab die Gefährten in den Minen von Moria finden. Ansonsten gibt es noch die Zwerge Fili, Kili, Oin, Dwalin, Bifur, Bofur, Bombur, Dori, Nori und Ori.
Allzu groß ist Brian Cox mit 1,70 m nicht, er ließe sich daher auch mit den optischen Tricks, die schon die Hobbits in der "Herr der Ringe"-Trilogie deutlich kleiner erscheinen ließen, bequem auf Zwergenformat bringen.
Weiter völlig unklar ist, wer in "The Hobbit" die Hauptrolle als Bilbo Beutlin spielen soll, der die Zwerge auf ihrer Quest begleitet und unterwegs Gollum den Einen Ring abluchst. Gerüchte um Daniel Radcliffe hat dieser inzwischen selbst klar dementiert. Sicher ist indes, dass Sir Ian McKellen als Gandalf über die vierzehn Gesellen wachen wird. Und wie Regisseur Guillermo Del Toro neulich verriet, wird vom weisen Zauberer im Kinofilm noch mehr zu sehen sein, als im Roman von J.R.R. Tolkien zu lesen steht.
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