Ed Harris
Mary Elizabeth Mastrantonio
Michael Biehn
Regie: James Cameron
Verleih: Fox
Nach dem mysteriösen Unglück eines mit Nuklearraketen bestückten Atom-U-Boots wird das Team einer Unterwasser-Bohrstation unter der Leitung des erfahrenen Brigman und verstärkt um eine Gruppe Elitesoldaten mit den Bergungsarbeiten betraut. Bei der Aktion hat die Mannschaft mehrere Begegnungen mit außerirdischen Lebensformen, die ihren Unmut über die Zerstörung der Erde durch den Menschen zeigen. Ein psychopathischer Marine-Offizier versucht schließlich, die Aliens mit einer A-Bombe zu vernichten, die er in einen Tiefseegraben wirft. Brigman taucht hinterher, entschärft den Sprengsatz und wird dafür von den Außerirdischen gerettet.

James Cameron beschäftigt sich nach "Aliens" diesmal mit freundlichen außerirdischen Lebewesen, die ihr Domizil in einer unergründlichen Tiefseespalte haben. Der ungeheuer aufwendig gemachte SF-Thriller zieht seine Spannung vor allem aus dem gespannten Verhältnis der Arbeiter-Crew mit den Militärs. Cameron nutzt die klaustrophobischen Zustände in der Unterwasser-Station für packende Actionszenen und dramatische Konflikt-Situationen. Auch wenn der Schluß ein wenig kitschig geraten ist, wird sich "Abyss" auch auf Video als Renner erweisen.
| Darsteller: | Ed Harris | ||
|---|---|---|---|
| Mary Elizabeth Mastrantonio | |||
| Michael Biehn | |||
| Leo Burmester | |||
| Todd Graff | |||
| J.C. Quinn | |||
| Regie: | James Cameron | ||
| Drehbuch: | James Cameron | ||
| Produzent: | Gale Anne Hurd | ||
| Kamera: | Mikael Salomon | ||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
Wer sich auf einen Film mit James Cameron einlässt, muss hart im Nehmen sein. Der "Titanic"- und "Avatar"-Macher kennt auch bei gestandenen Weltstars kein Pardon.
Zuckerbrot und Peitsche: James Cameron mit seinen "Titanic"-Stars Leonardo Dicaprio und Kate Winslet (Foto: Fox)
Viele Superstars standen vor James Camerons Kamera, einige davon machen ihm schwere Vorwürfe: Der "Titanic 3D"- und "Avatar"-Macher sei ein harter und grausamer Zuchtmeister, den auch Tränenausbrüche am Set nicht berühren.
Jetzt nahm Cameron dazu Stellung, er findet seinen Führungsstil absolut in Ordnung: "Jeder, der für eine Zusammenarbeit mit mir unterschreibt, weiß, dass ich Weltklasseleistung von ihm verlange. Das muss keine unangenehme Situation sein", diktierte der Erfolgsregisseur der 'New York Times'.
Als der Reporter nachschob, Camerons Wutausbrüche bei Dreharbeiten seien legendär, schnaubte dieser zurück: "Ich kann mich an keine Tobsuchtsanfälle erinnern. Zeigen Sie mir irgendeinen Videobeweis davon! Was erzählen Sie denn, wenn Sie vom Rafting in Stromschnellen zurückkommen? Das es so kuschelig gewesen ist? Nein! Sie sagen 'Das Boot ist umgekippt und ich wäre beinahe draufgegangen'."
James Cameron war mit dem Reporter noch nicht fertig: "Fakt ist aber, dass Sie dabei nicht gestorben sind. Leute, die mit mir einen Film drehen, sagen hinterher auch: 'Mann, ich bin fast draufgegangen', weil es die Story besser macht. Das bedeutet nicht, dass sie verletzt wurden oder emotionale Brutalitäten ertragen mussten."
Und was ist mit Ed Harris, der tränenüberströmt vom "The Abyss"-Set schlich? "Das war für alle eine harte Show", kommentiert James Cameron trocken. Genau hinhören, wenn ab 5. April in den Kinos die "Titanic" in 3D sinkt. Es sind vielleicht nicht nur verzweifelte Passagiere, die um Hilfe schreien...
Ed Harris ist der große Verlässliche des amerikanischen Kinos, der mit der sicheren Hand und dem klugem Blick. Als loyaler Mr. Integer steht er...
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