Waterworld (1995)

Waterworld Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Nach dem Schmelzen der Polkappen ist die Erde zu einer gigantischen Wasserwüste geworden. Hier und da leben Menschen in schwimmenden Städten, immer in Gefahr, von den “Smokers”, vagabundierenden Piraten, überfallen zu werden. In die Kämpfe wird der Einzelgänger Mariner verwickelt, der das Geheimnis des sagenumwobenen “Dryland” kennen soll.

In der gar nicht mehr so fernen Zukunft ist die Welt buchstäblich ins Wasser gefallen. Die Polarkappen sind geschmolzen und die Überlebenden der Apokalypse versuchen auf künstlichen Müll-Inseln ein neues Gemeinwesen aufzubauen. Held der friedfertigen Atoller ist der unbeugsame Mariner. Als wilde “Smokers”-Piraten die Insel angreifen, flieht Mariner mit der 10jährigen Enola, die noch den Weg nach Dryland kennt. Bald darauf fällt das Mädchen jedoch in die Hände der Piraten. und Der Mariner nimmt die Verfolgung auf.

Nach dem Schmelzen der Polkappen ist die Erde zu einer gigantischen Wasserwüste geworden. Hier und da leben Menschen in schwimmenden Städten, immer in Gefahr, von den “Smokers”, vagabundierenden Piraten, überfallen zu werden.Unbeschreibliche Bauten, aufsehenerregende Stunts und jede Menge Wasser sorgen für ein von “Mad Max 2″ inspiriertes Filmerlebnis.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die imposanten Sets – darunter ein atemberaubendes Altmetall-Atoll, das wie eine Ritterburg aus der Weite des Ozeans herausragt – mögen auf Wasser gebaut sein, Kevin Costners “Waterworld”, der Film, ist es nicht: Das seit mittlerweile mehr als einem Jahr von der Presse mit Argusaugen verfolgte Mammutprojekt, dessen Kosten sich auf geschätzte 175 Mio. Dollar belaufen, wartet mit einer mehr als nur beeindruckenden Vision einer Welt auf, in der es nach dem Schmelzen der Polarkappen kein Land mehr gibt. Der Triumph von Regisseur Kevin Reynolds – auch wenn er selbst an den finalen Schnitt keine Hand mehr anlegen durfte – liegt darin, dieses postapokalyptische Szenario restlos glaubwürdig auf die Leinwand gezaubert zu haben. Weder Kosten noch Mühen wurden gescheut, um dem Zuschauer erfolgreich einen Eindruck von einem Universum zu vermitteln, in dem das nächste Stück fester Boden immer mehrere Tausend Meter entfernt ist – nach unten. Im Mittelpunkt der actiongeladenen Suche nach dem mythischen letzten Fleckchen Festland steht trotz aller aufwendigen Bauten und generalstabsmäßig inszenierten Actionsets Star und Produzent Kevin Costner. Sein Mariner ist ein mißtrauischer, vom ständigen Überlebenskampf gestählter Einzelgänger und Außenseiter, der sich nur langsam daran gewöhnen kann, daß er nach einem ausgedehnten Scharmützel mit den Smokers, einer Gruppe piratenartiger Hochseepunks, eine Frau und ihre Adoptivtochter an Bord seines Trimarans aufnehmen muß. Gerade die physischen Anforderungen der Rolle erfüllt Costner bewundernswert: Wenn er sich hochathletisch durch sein Boot hangelt oder von Kiemen und Schwimmhäuten unterstützt durch das Wasser schnellt, dann spürt man, daß das Dasein auf dem Wasser und nur das Dasein auf dem Wasser sein Leben ist. Daß die Handlung denkbar simpel gestrickt wurde, ist verzeihbar: Konfrontiert mit den täglichen logistischen Alpträumen des Filmens auf hoher See, mußte man sich das Leben nicht noch schwerer machen als es während der 166 Drehtage ohnehin schon war. Ein gewisser Mangel an Originalität ist dem an allen Ecken und Enden ausufernden Survival-Epos schon eher anzukreiden: Zu oft wirkt “Waterworld” einfach wie die Sintflut-Variante von George Millers Meilenstein “Mad Max 2″. Trotz zahlreicher Parallelen fehlt dem Filmgiganten der subversive Humor und anarchische Geist des – weitaus preiswerteren – australischen Vorbilds. “Waterworld” macht das wett mit einer ganzen Reihe verblüffender Sequenzen, die man so oder so ähnlich noch nie zu Gesicht bekommen hat: Eine zwölfminütige Actionsequenz zu Beginn des Films, in der die skrupellosen Smokers unter Anführung von Dennis Hopper (der diese Typen im Schlaf spielen könnte und trotz einer gewissen Routine ein paar Highlights beisteuern kann) die vermeintlich letzte große Festung der überlebenden Menschen attackiert, oder der Showdown auf dem Tanker “Exxon Valdez”, der von den Smokers behaust wird, lassen trotz des überhasteten Schnitts kaum Wünsche offen. Seinen Höhepunkt kann das spektakuläre Wasserabenteuer allerdings bei seinem poetischsten Augenblick verzeichnen, wenn der Mariner die ungläubige Helen in einer Kapsel mit auf den Grund des Meeres nimmt, um ihr zu zeigen, daß der wertvolle Klumpen Erde, mit dem er Tauschgeschäfte unternimmt, nicht vom sagenumwobenen Dryland stammt. In der Tiefe des Meeres findet der Film seine faszinierende Essenz. Gerne hätte man sich von den Filmemachern mehr von diesen innovativen und aufregenden Momenten gewünscht. Umso bedauerlicher ist es, daß die außerordentlichen Schwimmfähigkeiten des Mariners ebenso nur kurz gezeigt werden wie die einfallsreiche Seeungeheuer-Sequenz, die offensichtlich auch der Schere zum Opfer fiel wie ein angedeuteter Haiangriff. Sicherlich hätte “Waterworld” sein Potential mit einer reelleren Postproduktionszeit und einem weniger drängenden Abgabetermin noch weitaus überzeugender ausschöpfen können. Aber auch so ist die im Vorfeld so gerne als “Fishtar” und “Kevin’s Gate” abgestempelte Reise ans Ende der befestigten Welt ein hochmodernes und überzeugendes Stück Unterhaltungskino, die das Actionkino nicht unbedingt neu erfindet wie es “Terminator 2″ vor vier Jahren tat, aber dennoch einen Kinobesuch beschert, den man nicht mehr vergißt. ts.

Darsteller und Crew

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