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Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (2007)

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken: Beide Geschlechter bekommen in dieser Bestseller-Adaption ihr Fett weg.

Erfolgstyp Jan (Benno Fürmann) ist ein geleckter Frauenschwarm und glühender Herta-Anhänger, Power-Frau Katrin (Jessica Schwarz) ein attraktiver Männertraum und eine unverbesserliche Romantikerin. Beide könnten das perfekte Paar sein, doch es gibt da ein paar Dinge: Jans Blick folgt stets dem spektakulären Dekolleté seiner Sekretärin Angie (Nadja Becker) und Katrin mag zwar zu enormen Denkleistungen fähig sein, kann aber der plumpen Balz von Jonathan (Uwe Ochsenknecht) nicht widerstehen.

Nun gibt es die internationalen Bestseller von Allan und Barbara Pease auch im Kinoformat. Komödienexperte Leander Haußmann (“Sonnenallee”, “Herr Lehmann”) führt lehrreich mit viel Witz und amüsanten Fakten durch die evolutionsbedingten Geschlechter-Unterschiede.

Erfolgstyp Jan ist ein geleckter Frauenschwarm und glühender Herta-Anhänger, Power-Frau Katrin ein attraktiver Männertraum und eine unverbesserliche Romantikerin. Beide könnten das perfekte Paar sein, doch es gibt da ein paar geschlechtsspezifische Dinge, die ihre Zweisamkeit schwierig gestalten.

Erfolgstyp Jan ist ein geleckter Frauenschwarm und glühender Hertha-Anhänger, Power-Frau Katrin ein attraktiver Männertraum und eine unverbesserliche Romantikerin. Sie laufen sich eher zufällig über den Weg und könnten das perfekte Paar sein. Doch es gibt da ein paar geschlechtsspezifische Dinge, die ihre Zweisamkeit schwierig gestalten. Als Katrin sich auf ein Techtelmechtel mit dem Naturburschen Jonathan einlässt, setzt Jan alles daran, seine grausame Rache auf den Fuß folgen zu lassen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine männliche Stimme im Off erzählt, seit der Steinzeit sei das Gehirn des Menschen dasselbe geblieben. Zuerst sieht man verkleidete Bartträger mit braunen Zähnen durch die Pampa springen, dann schnippt die Handlung nach Berlin, wo der schicke Anwalt Jan mit den Urzeitinstinkten kämpft. Im Off wird sein Blick auf eine Frau damit erklärt, dass er sich gerade der vollständigen Führung durch das Sexzentrum seines Gehirns überlässt. Aha!

    Die seltsamen Off-Kommentare basieren auf dem gleichnamigen amerikanischen Ratgeberbuch von Allan und Barbara Pease. Wie dem auch sei, die romantische Komödie von Regisseur Leander Haußmann ist weder Ratgeber noch lustig. Warum? Der Film reiht und reiht und reiht kleine Szenen aneinander, die in etwa so aussehen: Katrin eilt nach dem Einparkfehler zu einem Termin, doch Jan braucht wegen der Versicherung ihre Adresse. Er folgt ihren Fußspuren auf dem nassen Asphalt der Berliner Straße, begleitet von dem Kommentar: „Das Wild entkommt. Der Jäger in ihm übernimmt.“

    Benno Fürmann und Jessica Schwarz spielen das Pärchen Jan und Katrin, Matthias Matschke und Annika Kuhl ihre Freunde Rüdiger und Melanie. Oder glauben, dass ihr Chargieren irgendwie auch lustig ist. Oder dass die arrogante Ironie, die über dem ganzen Projekt liegt, schon Spiel genug ist. Also: Man kann sich im Steinzeitwitz suhlen, so lange man nur ironisch schaut. Man kann Opas Pantoffelkino nachäffen, wenn man das von einer höheren Warte aus tut, also steif.

    Es gibt eine Stöhnvorstellung von Katrin und Melanie in einem prähistorischen Museum, bei der Katrin ihrer Freundin vorführt, wie sie einen Orgasmus vortäuschen soll. Und es gibt diesen selbstverliebten Abenteurer Jonathan Armbruster mit dem Schweizer Akzent, gespielt von Uwe Ochsenknecht. Diese zwei halbwegs lustigen Einfälle sind noch das Beste an einem Film, den es wohl nie gegeben hätte auf einem Markt ohne öffentliche Fördergelder.

    Fazit: Beseitigt selbst hartnäckige Schlafstörungen.
  • Leander Haußmann hat aus dem Sachbuch-Bestseller einen stargespickten Mix aus amüsanter Aufklärungsrolle und kecker Geschlechterkampfkomödie gemacht.

    Mit dem Sachbuch in der Bibliothek verhält es sich in etwa so wie mit der Dokumentation im Kino – beide werden immer beliebter. Während etwa Filme wie “Die Reise der Pinguine” oder Michael Moores “Fahrenheit 451″ zu Blockbustern avancieren, mutieren Ratgeber zum Thema Zeitgeschehen und Gesundheit zu veritablen Bestsellern. Bestes Beispiel: die beiden Bände “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” und “Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen”, die allein in Deutschland insgesamt fünf Millionen Mal über den Ladentisch gingen. Geschrieben hat sie das US-Ehepaar Allan und Barbara Pease, das aus der Versicherungsvertreterbranche kommt und dem böse Zungen nachsagen, es würde es mit den Fakten nicht so genau nehmen. Einen Nerv haben die beiden Kommunikationstrainer und Verhaltenforscher wohl dennoch getroffen und durch ihren Erfolg den Weg zu einer filmischen Adaption geebnet. Diese stammt kurioserweise aus Deutschland, vom “Sonnenallee”-Regisseur Leander Haußmann. Jetzt hat er aus der These der Peases, die besagt, dass Männlein und Weiblein einfach nicht zusammenpassen, einen nicht ganz ernst gemeinten Lehrfilm gemacht. So kommt man von Anfang an nicht aus dem Schmunzeln heraus, wenn die beiden Alphatierchen Jan (Benno Fürmann gibt mit Lust den Parade-Macho) und Katrin (optisch betörend, schauspielerisch solide: Jessica Schwarz), die sich mehr oder weniger per Zufall über den Weg laufen, ihre typisch männlichen bzw. weiblichen Schrullen, Grillen oder Marotten an den Tag legen. Zurück in die Steinzeit (durch Rückblenden recht drastisch verdeutlicht) versetzt fühlt man sich, wenn der Unterleibsgesteuerte Jan den Atombusen seiner properen Sekretärin fixiert oder Katrin ihrerseits auf das Balzgehabe des pseudointellektuellen Naturburschen Jonathan (Uwe Ochsenknecht müht sich mit seinem Schweizer Dialekt) reinfällt. Die Rache des eifersüchtigen Jan folgt auf dem Fuß, manipuliert er doch heimlich Katrins Pressetext über Jonathan und macht aus dem Weltenbummler kurzerhand einen Weltenfummler.

    Gefummelt wird indes wenig, mehr diskutiert und referiert in diesem garantiert jugendfreien Beziehungsspaß über die mannigfaltigen Charakterunterschiede zwischen den Geschlechtern, die Haußmann, der auch als Erzähler/Dozent fungiert, formal wie eine Vorlesung (Folien auf einem Tageslichtprojektor leiten die jeweiligen Kapitel ein) und ansonsten wie einen Aufklärungsfilm aus den 1970ern aufbereitet hat. Und neben der prominenten Besetzung, der auch noch Tom Schilling, Katja Flint und Thomas Kretschmann angehören, setzen vor allem zwei Musiker Ausrufezeiten: Big-Band-Oldie James Last, der den ins Ohr gehenden Score besorgte, und Popstar Sasha (Schmitz), der als muskelbepackter Biker in jeder Hinsicht eine gute Figur macht. lasso.

Darsteller und Crew

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