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Zahlen-Korrektur: Til Schweigers "Tatort"-Folgen hatten doch weniger Zuschauer

Vier Folgen und einen Kinofilm hat der “Tatort”-Kommissar Nick Tschiller schon zu verzeichnen. Kein Wunder, denn wenn sein Darsteller, Til Schweiger, etwas anpackt, dann auch richtig. Doch die Zahlen sprechen nicht gerade für ihn. Die letzten Folgen, die am ersten Januar-Wochenende ausgestrahlt wurden, haben nun sogar noch weniger Zuschauer gesehen, als es bisher angenommen wurde.

Mit “Tschiller: Off Duty” wurde im Februar 2016 nach langer Zeit mal wieder ein “Tatort” fürs Kino adaptiert. Til Schweiger hat dafür sein Tschiller-Tatort-Universum vorher mit vier Folgen im Fernsehen aufgebaut, um im Kino den vorläufigen Höhepunkt zu präsentieren und seinen Kommissar Nick Tschiller gebührend zu feiern.

Seine letzten beiden “Tatort”-Folgen – “Der große Schmerz” und “Fegefeuer” – blieben im Fernsehen hinter den Erwartungen zurück. Dafür stützte man sich auf die Abrufzahlen in der Online-Mediathek der ARD und sprach gar von Rekorden. Doch nun rudert der TV-Sender zurück und gibt an, dass Datenbankfehler zu falschen Zahlen geführt hatten.

Til Schweigers “Tatort”-Folgen doch nicht so erfolgreich

Der Dienstleister Nielsen, der die Abrufe in der Mediathek misst, gestand den Fehler verursacht durch ein Server-Update ein. Demnach müssten die Abrufzahlen auf folgende Werte korrigiert werden (via DWDL):

  • “Der große Schmerz” – 396.844 Abrufe, statt 596.375
  • “Fegefeuer” – 303.528 Abrufe, statt 417.962

Die Unterschiede sind durchaus beachtlich, sodass die neuen Zahlen zeigen, dass Til Schweigers “Tatort”-Folgen immer weniger gut ankommen. Auch mit “Tschiller: Off Duty” hat der Schauspieler im Kino kein Glück. Die Einspielzahlen liegen weit hinter den Erwartungen.

Til Schweigers Tatort floppt im Kino

Bleibt abzuwarten, was der NDR, der für die Hamburger “Tatort”-Folgen verantwortlich ist, nun mit Til Schweiger und seinem Nick Tschiller macht.

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