Transporter 3 (2008)

Transporter 3 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Transporter 3: Zum dritten Mal beförtert Jason Statham mit gekonntem Fahrvermögen und cooler Mimik spezielle Waren durch die Gegend.

Den selbst gewählten Vorruhestand an der französischen Riviera kann Frank Martin (Jason Statham) getrost knicken. Ex-Elitesoldat Johnson (Robert Knepper) entführt im Auftrag des Multis Ecocorp skrupellos Valentina (Natalja Rudakowa), die Tochter des ukrainischen Umweltministers. Er will diesen dazu zu erpressen, ungehindert Giftmüll in Osteuropa verkappen zu können. Mit Explosivarmband muss Frank die Geisel quer durch Europa nach Odessa chauffieren.

Fans des unerschütterlichen Kurierfahrers können auf einen weiteren Höllenritt bauen, der bei einer Verfolgungsjagd quer durch den Kontinent für Actionlaune sorgt. Coole Sprüche und ausgiebigen Körpereinsatz liefert Jason Statham, angeheizt von Luc Bessons rasantem Drehbuch.

Sein ruhiges Leben an der französischen Riviera hatte sich Frank Martin eigentlich anders vorgestellt: Als der skrupellose Ex-Soldat Jonas Johnson Valentina, die Tochter des ukrainischen Umweltministers entführt, um diesen zu zwingen, einer Firma das Entsorgen von Giftmüll in der Ukraine zu erlauben, hat sich Martin ausgesonnt. Johnson nötigt ihn die Tochter von Marseille nach Odessa zu fahren. Um sicherzugehen, dass Martin seinen Auftrag erfüllt, werden er und Valentina mit Armbändern ausgestattet, die explodieren, wenn sich einer der beiden mehr als 20 Meter vom Auto entfernt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Rasante Action mit hoher Oktanzahl: Der Transporter liefert alles, was man von ihm erwartet - außer frische Ideen.
  • Wie das Gesicht seines Stars bleibt auch das Rezept der Erfolgsreihe um den Kurier mit Liefergarantie in Granit gemeiselt: knackige Action, lässiger Ton und Jason Statham im Zerstörmodus.

    Ein großer Transformer muss der Transporter also nicht sein, der mit Ökonomie und Mobilität, die freilich nie auf die Mimik übergreift, seine Jobs erledigt. Der dritte Auftrag, vom erprobten Autorenduo Luc Besson und Robert Mark Kamen schnörkellos aus ökologischen Ängsten entwickelt, holt Frank Martin aus dem Ruhestand an der Cote d’Azur. Nicht freiwillig jedoch, denn eine Armbandfessel mit elektronisch gesteuertem Sprengsatz zwingt ihn zum Einsatz, hält ihn auf Kurs. Entfernt er sich weiter als 20 Meter von seinem Auto, werden seine Teilchen beschleunigt in der Umgebung verteilt. Auf dem Beifahrersitz nimmt die obligatorische Begleitung Platz, die ebenfalls ein explosives Armband trägt. Mehr als ihre Vorgängerinnen ist Valentina (Natalya Rudakova) wirklich ein romantic interest, denn an ihrer Seite entwickelt der Transporter Ansätze von Konversationskompetenz und Gefühle, die den Rammbock als Romantiker zeigen. Sein Weg führt von Marseille über Budapest bis nach Odessa, Satelliten-überwacht von einem smarten, skrupellosen Delta-Force-Veteranen. Dieser benutzt das gewohnt knapp bekleidete Transportgut des Titelhelden als Druckmittel, um Valentinas Vater, den ukrainischen Umweltminister, zur Verklappung von internationalem Giftmüll zu zwingen. Auf der Strecke räumt Martin auftretende Komplikationen aus dem Weg, prügelt sich mehrfach mit Gegnern in Gruppenstärke, jagt seinen Audi auf zwei Rädern durch die Lücke zweier Laster und durch die Wälder Osteuropas, gibt sogar den akrobatischen Streetbiker, der auf Pedalen durch ein Fabrikgelände hetzt. Alle gewaltbetonten Körperkontaktszenen hat Stuntveteran Corey Yuen knackig und auf Effektivität abzielend choreographiert, während die motorisierten Szenen Tendenz hin zum surrealen Actioncartoon zeigen. Von einigen Kilos befreit, darf Statham seinen muskulösen Modellkörper ein paar Mal ohne Hemd ausstellen, womit sich der dritte Kinofilm von Luc Bessons Protegé Olivier Megaton auch den Frauen als Reizangebot empfiehlt. Debütantin Rudakova, die Besson auf den Straßen New Yorks entdeckte, bleibt im Vergleich dazu zugeknöpft, redet in ihrer Rolle jedoch pausenlos vom Essen. Kein Wunder, wenn man leicht verhungert aussieht. Auch hier, in der Brücke zu Vorgängerinnen wie Shu Qi oder Kate Nauta, bleibt der Film, der sich etwas kompakter als der zu überzogene “Transporter 2″ präsentiert, der Tradition treu. kob.

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