Transformers: Ära des Untergangs (2014)

Originaltitel: Transformers: Age of Extinction
Transformers: Ära des Untergangs Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 2.3
Kritikerwertung (6)
  1. Ø 2.4

Filmhandlung und Hintergrund

Transformers: Ära des Untergangs: Superstar Mark Wahlberg ist der neue Held für den Auftakt der nächsten Trilogie um Autobots und deren Schicksal mit unserem Planeten.

Der verwitwete Erfinder Cade Yeager schleppt einen alter Schrottlaster ab, der sich als Ober-Autobot Optimus Prime herausstellt. Dadurch werden Yeager, seine bildhübsche Teenietochter und deren Freund in einen globalen Konflikt verwickelt. Denn das CIA koordiniert mit der KSI-Corporation ein neues Waffenprogramm für das “Terminator”-artige Transformer gebaut werden, um alle verbliebenen Autobots auszuschalten sollen. Der folgende Transformer-Krieg gerät nun zur kompromisslosen Materialschlacht, die quer über den Kontinent, in ein riesiges Raumschiff und schließlich nach China führt.

Ein Erfinder und seine Tochter werden in einen Krieg um das Überleben der Autobots um Optimus Prime verwickelt. Auftakt einer neuen Filmtrilogie nach der populären Hasbro-Marke, in der Shia LaBeouf von Mark Wahlberg abgelöst wird.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Transformers: Ära des Untergangs" macht Spaß – und das liegt nicht nur an der bombastischen Action, die ein Markenzeichen des Regisseurs Michael Bay ("Pearl Harbor", "Transformers") ist. Es liegt auch daran, dass der vierte "Transformers"-Streifen eine brauchbare Story erzählt, was man von den Vorgängern nur bedingt behaupten konnte. Die Geschichte um verdeckte CIA-Operationen, Xenophobie, Denunziantentum und einen Vater, der als Held wider Willen um das Überleben seiner Familie kämpft, ist spannend genug, um den Zuschauer zu packen.

    Natürlich sind Michael Bays Filme nicht das anspruchsvollste Kino, und sein Hauptdarsteller Mark Wahlberg ("Planet der Affen", "2 Guns") gilt auch nicht gerade als ausgemachter Charakterdarsteller. Aber wenn die CIA mit ihren schwarzen SUVs auf der etwas heruntergekommenen, aber durchaus idyllischen Farm des texanischen Erfinders Cade Yeager einmarschiert und seine Familie auf der Suche nach Optimus Prime brutal verhört, ist man schnell auf der Seite der Protagonisten. Man fiebert mit, wenn sie in einer spektakulären Verfolgungsjagd die Flucht antreten, und ist gespannt, wie die Gejagten es schaffen wollen, ihre Jäger schließlich zu konfrontieren.

    Cade und Optimus finden heraus, dass die CIA für ihre brutale Jagd nach den Autobots mit dem Technologie-Konzern des Milliardärs Joshua Joyce zusammenarbeitet – wunderbar cholerisch gespielt von Stanley Tucci ("Der Teufel trägt Prada", "Die Tribute von Panem") –, und beschließen, im Hauptsitz der Firma nach Informationen zu suchen. Unterstützt werden sie dabei von weiteren Autobots, die sich bislang versteckt gehalten haben, aber nun ihrem Anführer Optimus Prime in die Schlacht folgen. Markige Oneliner sind da selbstverständlich, aber im Großen und Ganzen sind sogar die Roboter eher interessante – wenn auch nicht allzu komplexe – Nebenfiguren statt alberner Sidekicks wie noch in den Vorgängern.

    Dank der geballten Feuerkraft der außerirdischen Kampfmaschinen gelingt es Yeager, in die Höhle des Löwen einzudringen und herauszufinden, welche Ziele der CIA-Mann Harold Attinger (Kelsey Grammer) und Joyce verfolgen. Um sie aufzuhalten, führt ihr Weg die Autobots einmal um den gesamten Planeten. Wie es seine Fans von Michael Bay erwarten, zündet er dabei ein fulminantes Effekt-Feuerwerk, das in Unmengen schrottreifer Transformer und reichlich Kollateralschäden resultiert. "Transformers: Ära des Untergangs" bietet Action-Kino auf technisch ganz hohem Niveau. Doch auch, wer zumindest ein Mindestmaß an Story und Charakteren von einem Kinofilm erwartet, dürfte nicht enttäuscht werden.

    Besonders hervorheben muss man die spektakulären Schauplätze, an denen der Film spielt. Das durch den Western zur Ikone gewordene Monument Valley, der Firmensitz samt Forschungsabteilung eines High-Tech-Konzerns, ein Alien-Raumschiff und zu guter Letzt das grandiose Final vor der beeindruckenden Kulisse Hong Kongs: Michael Bays neuer Film "Transformers: Ära des Untergangs" bietet bombastische Action vor spektakulären Kulissen, überrascht aber auch positiv durch eine spannende Geschichte über interessante Charaktere.

    Fazit: Michael Bays "Transformers: Ära des Untergangs" ist vor allem ein optisch beeindruckender Film, der aber auch abseits seines Markenkerns einen ordentlichen Eindruck hinterlässt.
  • Cade (Mark Wahlberg) macht eine unglaubliche Entdeckung, die die Welt in den Ausnahmezustand versetzt: Eine uralte, bisher unentdeckte Transformers-Macht bringt die Erde an den Rand der Zerstörung, die Ära des Untergangs hat begonnen. Dabei werden die Grenzen der Technologie bis ins Unkontrollierbare überschritten. Der Kampf zwischen Mensch und Maschine, Gut und Böse, Freiheit und Versklavung steht unaufhaltsam bevor. Und Cade, der sich am liebsten aus allem raushalten würde, bleibt keine Wahl, als sich in einen aussichtlos erscheinenden Kampf zu stürzen, um seine Familie zu beschützen. Erneut definiert Action-Weltmeister Michael Bay die Grenzen des filmisch Machbaren neu. Im vierten Teil seines gigantischen Erfolgsfranchise übertrumpft er die Vorgänger und sich selbst mit nie gesehenen Special-Effects und schlägt gleichzeitig eine neue Richtung ein: Erstmals steht nicht Shia LaBeouf in der Hauptrolle vor der Kamera, sondern mit Mark Wahlberg ein erfahrener, cooler Action-Held. Und den braucht es auch, denn diesmal haben sich die Regeln geändert … Für die Fortsetzung seines visuell wieder atemberaubenden 3D-Spektakels konnte Michael Bay neben Hollywood-Star Wahlberg mit der asiatischen Schönheit Bingbing Li eine der bekanntesten Schauspielerinnen Chinas gewinnen. Das Transformers-Vermächtnis führen außerdem die heißen Jungstars Nicola Peltz (“Die Legende von Aang“) und Jack Reynor (“What Richard did”) fort, zusammen mit Stanley Tucci (“Die Tribute von Panem – Catching Fire”), Kelsey Grammer (“Frasier” aus der gleichnamigen TV-Serie) und Sophia Myles (“Underworld”). Ein Spitzencast, brandneue Roboter, cooler Humor und eine Megaschlacht mit Effektegewitter der Extraklasse: Mastermind Bay zeigt sich mit Teil vier erneut als großer Kino-Visionär und Herr des Action-Krachers. Da stockt der Atem, in jeder Sekunde.

    Fazit: Die heiß ersehnte 3D-Blockbuster-Fortsetzung von Action-Garant Michael Bay.

    Background:

    Mit “Transformers”, basierend auf der legendären Hasbro-Spielserie, schuf Action-Ikone Michael Bay eines der erfolgreichsten Franchises der Filmgeschichte. Eine Kultreihe, die die Kinolandschaft buchstäblich transformierte. Die ersten drei Teile lockten zusammen knapp sechs Mio. Besucher in die deutschen Kinos und spielten weltweit mehr als 2,6 Milliarden Dollar ein. Jetzt startet Hit-Garant Bay eine neue Filmtrilogie, mit markantem Helden und modernster Effekttechnik.
  • Michael Bay hat mit „Transformers: Ära des Untergangs“ seine Hausaufgaben erfüllt. Nur ist dem Seniorstudenten der Übereifer anzukreiden, der das Ergebnis negativ beeinflusst. Weniger ist manchmal mehr, hieß es doch mal so schön. Doch Bay blockt ab: „Sie lieben es, die Filme zu hassen. Das macht mir nichts aus. Am Ende gehen sie trotzdem ins Kino.“ Und die Besucherzahlen geben ihm recht.
  • Videokritik anzeigen
  • Herr, lass Hirn ins Transformers-Universum regnen!
  • Der Rest des Films bietet den üblichen Bayhem. Metall kracht mit Metall zusammen, ohne Sinn und Verstand. Wer als Zuschauer an Logik oder einem gelungenen Spannungsaufbau interessiert ist, ist zu Hause vor der Videospielkonsole besser aufgehoben. Mit Transformers: Ära des Untergangs findet man sich gefangen in Bays eigener Spielkonsole, die man selbst nicht kontrollieren kann. Hinzu kommt, dass die Dinobots erst viel zu spät gezeigt werden. Im Film dienen sie dazu, uns an eine Katastrophe aus der Geschichte zu erinnern, als durch eine große Macht organisches Leben in Metall verwandelt wurde. Bezogen auf das Filmemachen selbst besitzt Michael Bay genau diese Macht, was sehr bedauernswert ist.
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