Transcendence (2014)

Transcendence Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 3.5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Transcendence: Johnny Depp als sterbenskranker, verblendeter Wissenschaftler, der sein Bewusstsein in einen Superrechner hochlädt - und bald zur tödlichen Bedrohung wird.

Will Caster und seine Frau sind Koryphäen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Ihr neuer Großrechner soll emotionale Kompetenz haben, damit revolutionäre medizinische Fortschritte ermöglichen. Eine tragische Zäsur zwingt Caster, sein Gehirn mit dem Rechner zu verschmelzen. So lebt er nach dem Tod digital weiter, entwickelt sich eine Intelligenz, die ständig wächst und trotz bester Absichten Grenzen überschreitet. Gegen ihre Allmacht formiert sich schließlich eine Allianz aus Wissenschaft, Militär und Extremismus.

Ein Wissenschaftler verschmilzt sein Gehirn mit einem Computer und wird damit zur Gefahr für die gesamte Welt. Science-Fiction-Thriller, mit dem Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister sein Regiedebüt gibt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Science-Fiction-Thriller "Transcendence" verknüpft auf schillernde Weise zeitlose Ängste mit Themen aus der aktuellen Diskussion. Wie Goethes „Zauberlehrling" erfahren die Protagonisten im Regiedebüt des Kameramanns Wally Pfister ("The Dark Knight", "Inception"), dass ihnen die Geister, die sie riefen, über den Kopf wachsen. Ein System künstlicher Intelligenz beginnt eine rege, unkontrollierbare Aktivität mit globalen Folgen. Transzendenz, laut Duden „das Überschreiten der Grenzen von Erfahrung und Bewusstsein, des Diesseits", entsteht hier durch die Verschmelzung von Mensch und Computer. Der philosophisch ehrgeizige, aber nicht immer glasklare Inhalt ist visuell beeindruckend verpackt.

    Der Film, für den der Newcomer Jack Paglen das Drehbuch schrieb, ist nach Spike Jonzes "Her" der zweite binnen kurzer Zeit, der sich mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. Obwohl auch hier eine Liebesgeschichte im Zentrum steht, bei der einer der beiden Partner nur virtuell existiert, geht es hier weniger um die Paarbeziehung als um die Macht des Computerwesens. Man denkt an die NSA-Abhörskandale oder allgemeiner an den Verlust der Privatsphäre durch das Internet, wenn der Computer-Will überall seine Fühler ausstreckt. In der Wüste lässt Evelyn für ihn unzählige Solarmodule aufstellen, die ihm eine gigantische Rechnerleistung ermöglichen. Mit diesem Wissensvorsprung kann er dann auch Verletzte durch Nanotechnologie heilen. Der Zuschauer muss sich bis zum Schluss selbst damit auseinandersetzen, wo die Front zwischen Gut und Böse verlaufen soll.

    Die reale Welt wirkt mit ihren aufgelassenen Halden und Werkhallen gestrig. Im Kontrast dazu gehören zu Evelyns Ambiente ganze Wände voller Monitore. Wills Gesicht schaut immer auf sie herab. Die digitalen Daten, die er produziert, sind wiederum so clean, so pur wie die ausgedehnten Wälder, über die die Kamera manchmal unvermittelt schweift. Wichtiger als die Charaktere ist die bedrohliche Entwicklung: Wenn aus der Erde quecksilberähnliche Tropfen in Schnüren zum Himmel aufsteigen, dann ist wohl etwas aus dem Ruder gelaufen.

    Fazit: Ein Riesencomputer, der mit einem menschlichen Geist verschmilzt, entfaltet im visuell beeindruckenden Science-Fiction-Film "Transcendence" ein philosophisch anspruchsvolles Schreckensszenario.
  • Dr. Will Caster (Johnny Depp), anerkannter Experte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) stehen kurz davor, ein vollkommen neuartiges Computersystem zu erschaffen – ein Elektronengehirn, das über menschliche Emotionen verfügt und selbstständig reflektieren kann. Eine Gruppe technikfeindlicher Extremisten will den Superrechner um jeden Preis verhindern und verübt ein Attentat auf Dr. Caster. Doch anstatt den Wissenschaftler zu stoppen, verhilft sie ihm damit erst zum Erfolg. Denn Evelyn vollendet das Experiment. Sie verbindet das Gehirn des schwer verletzten Will mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. So entsteht ein hochintelligentes Wesen, das sich bald seiner ungeheuren Macht bewusst wird … Mit einem spannenden Zukunftszenario gibt Wally Pfister, der für “Inception” Oscar-prämierte Stamm-Kameramann von Christopher Nolan, sein Regiedebüt. Johnny Depp führt eine exquisite Schauspielerriege an, zu der auch Morgan Freeman und Cillian Murphy aus Nolans “Batman”-Filmen gehören.

    Fazit: Brandaktueller SciFi-Thriller mit Johnny Depp, der als erster Mensch eine neue Stufe der Evolution erreicht.
  • Eine interessante Idee macht noch keinen brillanten Film. Potenzial ist vorhanden, die Prämisse ist aber faszinierender als die Umsetzung.
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