The Place Beyond the Pines (2012)

Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Place Beyond the Pines: Packendes Epos über einen Stunt-Biker, der Banken ausraubt, und einen heldenhaften Cop, der zu zerbrechen droht. Mit Ryan Gosling, Bradley Cooper und Eva Mendes!

Ein Motorradstuntfahrer kündigt seinen Job auf dem Rummel, als er wieder Kontakt mit einer Frau aufnimmt, mit der er eine Affäre hatte, und erfährt, dass er Vater eines einjährigen Sohnes hat. Von dem Gefühl erfüllt, für den Jungen sorgen zu müssen, beginnt er Banken auszurauben. Ein aufrechter Cop wird bei einem heldenhaften Einsatz schwer verletzt und droht an den Folgen zu zerschellen, als korrupte Cops ihn vereinnahmen wollen. Jahre später schließen die mittlerweile jugendlichen Söhne der beiden Männer Freundschaft.

Ein Stuntmotorradfahrer, der Banken ausraubt, kreuzt Wege mit einem Cop, der an einem heldenhaften Einsatz zu zerschellen droht. Ambitioniertes Epos von “Blue Valentine”-Macher Derek Cianfrance, der in drei Episoden von Schuld und Sühne erzählt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Rundum stimmungsvolles Drama, das mit Liebe zum Detail, tollen Bildern und tiefsinnigen Charakteren punktet.
  • Schuld-und-Sühne-Epos über einen zum Äußersten getriebenen Bankräuber und einen Polizisten, der widerwillig zum Helden wird.

    Mit “Blue Valentine” hatte sich Derek Cianfrance als eines der interessantesten Talente der amerikanischen Independentszene empfohlen, der seinen beiden Hauptdarstellern Ryan Gosling und Michelle Williams ungewöhnlich intensive Leistungen abrang. Auf höchstem Niveau arbeiten nun auch die Schauspieler seines zweiten Films. Es ist ein faszinierendes und packendes Werk, das auf epischer Leinwand gemalt wurde und doch vor allem intime Charakterstudie ist, mit dem der Filmemacher das mit dem Debüt abgegebene Versprechen einlösen will.

    Es ist auch Cianfrances zweite Zusammenarbeit mit Ryan Gosling, der hier in einer Rolle zu sehen ist, die wie ein leises Echo seiner Figur aus “Drive” wirkt: ein mit Tattoos übersäter Motorradstuntfahrer im zerfledderten Metallica-Shirt, der seinen Job auf dem Rummel kündigt, als er wieder Kontakt mit einer jungen Frau aufnimmt, mit der er eine Affäre hatte, und erfährt, dass er Vater eines einjährigen Sohnes ist. Um an seinem Leben Teil haben zu können und von dem Gefühl erfüllt, für ihn sorgen zu müssen, beginnt er Banken auszurauben. Cianfrance hat seine Geschichte aus der amerikanischen Kleinstadt Schenectady, was in der Indianersprache “Ort unter den Pinien” heißt, als ambitioniertes Schuld-und-Sühne-Epos angelegt, das über 15 Jahre hinweg drei große Geschichten erzählt.

    Auf Goslings Handlungsstrang folgt die Geschichte eines aufrechten Cops, gespielt von “Silver Linings”-Star Bradley Cooper, der an den Folgen eines heldenhaften Einsatzes zu zerbrechen droht. Schließlich bringt der Film die beiden mittlerweile jugendlichen Söhne der beiden Männer zusammen, die ernten, was die Väter gesät haben. Ein intensiver Film, der sich erzählerisch ein paar ausgesprochen mutige Dinge erlaubt, die einem den Atem rauben. Doch hätte er davon profitiert, wenn er trotz einer Laufzeit von 140 Minuten vielleicht noch 20 Minuten länger gewesen wäre: Die Zuspitzung der Konflikte kommt zu schnell, wirkt, wie auf einer Checkliste abgehakt, um restlos zu überzeugen. Das hätte dieser über weite Strecken elektrisierende und immer sehenswerte Film über Männer, die von ihrem inneren oder äußeren Schmerz zu extremen Handlungen getrieben werden, allemal verdient. ts.

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