The Italian Job - Jagd auf Millionen (2003)

Originaltitel: The Italian Job
The Italian Job - Jagd auf Millionen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Italian Job - Jagd auf Millionen: Actiongeladenes Remake des britischen Heist-Klassikers über ein genial ausgetüfteltes Ganovenstück, das L.A. in das größte Verkehrschaos aller Zeiten stürzt.

Gentleman-Gauner Charlie Croker (Mark Wahlberg) und seine Bande, bestehend aus Maulwurf Steve (Edward Norton), Hacker Lyle (Seth Green), Fahrer Rob (Jason Statham), Feuerwerker Left Ear (Mos Def) und Tresorknacker-Veteran Bridger (Donald Sutherland), rauben 35 Mio. Dollar in Goldbarren aus einem venezianischen Palazzo. Dann aber dreht Steve den Kollegen eine lange Nase und verschwindet nach Kalifornien, die Beute im privaten Sicherheitsbunker deponierend. Doch so leicht lässt sich Crokers Gang nicht abschütteln.

Actionspezialist Gary Gray knöpft sich den dreißig Jahre alten Raubzug-Klassiker \”Charlie staubt Millionen ab\” vor. In den Fußstapfen Michael Caines sorgt Mark Wahlberg ein weiteres mal nach \”Three Kings\” für einen Actionspaß der Extraklasse.

Der geniale Dieb Charlie Croker raubt aus einem venezianischen Palast einen gewaltigen Goldbarren. Als sein falsch spielender Partner Steve mit dem Diebesgut nach L.A. entwischt, machen sich Charlie, Safe-Knackerin Stella und der Rest von Charlies Bande auf nach Kalifornien, um sich das Gold zurückzuholen – mit Hilfe des größten Verkehrschaos, das Los Angeles je erlebt hat.

Zusammen mit Mentor John Bridger, Computerfreak Lyle, Fahrer Handsome Rob, dem Explosionsspezialisten Left Ear sowie Logistiker Steve, erbeutet Junggangster Charlie Croker bei einem waghalsigen Venedig-Coup Goldbarren im Wert von 35 Millionen Dollar. Doch die Freude an der Beute währt nur kurz, denn Steve entpuppt sich als Verräter, bringt die Gang um ihr Geld und tötet dabei John. Das kann Charlie nicht auf sich sitzen lassen. Er ruft deshalb Bridgers Tochter Stella zu Hilfe, die die Mannen bei ihrem Rachefeldzug unterstützt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Im Zuge von Hollywoods anhaltendem Remake-Fieber unterzieht jetzt Regisseur F. Gary Gray das espritvolle Heist-Movie “Charlie staubt Millionen ab” von 1969 mit Michael Caine einer Modernisierung. Ähnlich wie bei der Neuverfilmung von “Die Bourne Identität” kann auch hier mit der Amerikanisierung eines stilvollen Eurothrillers gepunktet werden. Der angeschlagene Ton ist dabei allerdings wesentlich lockerer, vergleichbar etwa mit dem verspielten Retrohumor von “Ocean’s Eleven”. Die Gang von Gentleman-Gangstern mag hier zwar nicht aus Schauspielern der obersten Liga bestehen, doch Mark Wahlberg, Charlize Theron, Jason Statham, Seth Green und Mos Def erweisen sich als gut aufeinander eingespieltes Team, dem man gerne bei der Ausführung ihres Coups zusieht.

    Spannend losgelegt wird mit einem ausgetüftelten Goldraub in Venedig, bei dem die Bande, bestehend aus dem Panzerknacker-Veteranen John Bridges (Donald Sutherland absolviert leider nur einen Kurzauftritt), seinem Protégé Charlie (Wahlberg, nach “The Truth About Charlie” wieder in besserer Form), dem Computergenie Lyle (Green aus den “Austin Powers”-Filmen, der in einem urkomischen Running Gag darauf besteht, Napster erfunden zu haben), dem draufgängerischen Fahrer Handsome Rob (Statham, noch frisch turbofrisiert aus “The Transporter”), dem Explosionsspezialisten Left Ear (Rapstar Mos Def aus “Monster’s Ball”) und Crewmitglied Steve (Edward Norton, der hiermit angeblich seinen Vertrag mit Paramount aus “Zwielicht”-Tagen einlösen musste). Steve erweist sich als geldgieriger Mörder, der John erschießt. Als ein Jahr später die Goldbarren in Los Angeles auftauchen, steht der Plan fest, Steve die Beute wieder abzunehmen. Dafür benötigen die Gauner allerdings die Hilfe von Johns Tochter Stella (Theron wie immer eisig schön), die ihre exzellenten Safeknacker-Künste bislang als Sicherheitsberaterin in legale Dienste gestellt hat. Dank ihrer schwelenden Rachegefühle ist sie schnell motiviert, und die Aktion kommt ins Rollen.

    Waren es im Original die Straßen von Turin, in denen drei Minis ein Verkehrschaos auslösten, wird die fulminante Autoverfolgungsjagd des aufpeitschenden Showdowns hier auf die Freeways von L.A. verlegt. Das Flair von klassisch europäischer Gangster-Coolness hält Regisseur Gray in seiner bislang besten Arbeit dennoch aufrecht. Im Vergleich zu seinen vorangegangenen Actionern hält er sich hier mit endlosem Kugelaustausch und exzessiver Brutalität zurück und lässt dem humorvollen Element gelassen seinen Lauf. Alle Mitglieder der Gang bekommen vom Drehbuchautoren-Team Donna und Wayne Powers (“Deep Blue Sea”) eine amüsante Flashback-Episode verpasst, die den Ursprung ihrer jeweiligen Spitznamen demonstriert. Der Dialogaustausch wird zudem auf spritziges Oneliner-Niveau ausgerichtet, was zum allgemeinen straffen, jedoch nie gehetzt wirkenden Tempo beiträgt. Makellos in Szene gesetzt wurde das kurzweilige Vergnügen von Chris Nolans Kameramann Wally Pfister (“Memento”, “Insomnia”) und akustisch abgerundet wird der glänzende Unterhaltungscocktail mit einem eklektischen Soundtrack. ara.

Darsteller und Crew

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