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The Fighters (2008)

Originaltitel: Never Back Down
The Fighters Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Fighters: "Fight Club"-Juniorenausgabe meets "Karate Kid" in diesem in Florida angesiedelten Kampfsport-Film.

Wutausbrüche sind keine Seltenheit bei Jake (Sean Faris), seit sein Vater den Unfalltod fand und er sich daran schuldig fühlt. So provoziert er damit an seiner neuen Schule in Florida gleich eine Massenschlägerei, die auf Youtube die Runde macht. Daraufhin lädt ihn der durchtriebene Mixed Martial Art Champ Ryan (Cam Gigandet) zur Party ein, nur um Jake vor allen zusammenzuschlagen. Der Brasilianer Jean (Djimon Hounsou) bildet Jake daraufhin zum Fighter aus.

Moderner Kampfsportfilm, bei dem “Fight Club” und der angejahrte “Karate Kid” ein zeitgemäßes Teen-Update erfahren, das verschiedene Kampfstile vermengt. Action in Handarbeit mit einem Schuss Romantik sind somit vor Floridas sonniger Kulisse angesagt.

Jake Tyler fühlt sich für den Unfalltod seines Vaters verantwortlich und leidet seither unter Zornausbrüchen. Eine dadurch provozierte Massenschlägerei macht auf Youtube die Runde, so dass er in seiner neuen Schule in Florida sogleich als Schläger bekannt ist. Der aalglatte Ryan McCarthy ist Mixed Martial Arts-Champion und läd Jake zu einer Party ein, nur um ihn vor versammelter Mannschaft fertig zu machen. Der Brasilianer Jean Roqua nimmt sich des geschlagenen Jake an, formt seine Kampfkunst und sein Temperament.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „The Fighters“ von Regisseur Jeff Wadlow ist eine konservative Mainstream-Geschichte für die Zielgruppe der männlichen Jugendlichen. So wie es in den „The Fast and the Furious“-Filmen um das Kräftemessen bei Autorennen geht, sehnen sich hier die beiden Alphamännchen um den Showdown mit Fäusten und Tritten, natürlich vor einem Publikum, das sich keine spannendere Darbietung vorstellen kann. Natürlich geht es auch um die Trophäe des schönsten Mädchens und der Leitgedanke des Films ist auch hier wie schon in den alten Western, dass der bessere Kämpfer auch der bessere Mann ist, der die Ordnung wiederherstellt.

    Trotz dieses kruden Plots ohne Ambivalenzen und Zwischentöne hat der Film Schwung und Spannung. Zum einen tragen die temporeich inszenierten und geschnittenen Trainings- und Kampfszenen zu flotter Musik dazu bei. Zum anderen spielen die Darsteller gut und können Anflüge von Langeweile im Keim ersticken. Sean Faris als Jake hat Ähnlichkeit mit dem jungen Tom Cruise und schafft es neben seinem ansprechenden Äußeren auch, seiner Figur eine gewisse konflikthafte Tiefe zu verleihen.

    Cam Gigandet spielt seinen großspurigen, nicht minder attraktiven Rivalen Ryan. Er ist eine Herausforderung, weil er eben nicht den durch und durch üblen Burschen abgibt. Und Amber Heard verleiht ihrer Baja einen weichen, tiefsinnigen, manchmal geradezu depressiven Touch, der sich als Gegengewicht zu den Testosteron-Häuptlingen gut macht. Djimon Hounsou spielt den respekteinflößenden Trainer Jean Roqua, zu dem Jake aufschauen kann. Auch dieser Trainer hat eine schlimme Familiengeschichte und kann noch was von seinem Schüler lernen.

    Die Geschichte betont immer wieder, wie wichtig es ist, beim Kampftraining Selbstbeherrschung zu lernen und dadurch zu reifen. Trotzdem benutzt der Film diese Linie auch als Vorwand, um dann doch in einigen sehr brutalen Szenen den Free Fight genüsslich zu zelebrieren. Der in den USA populäre Mix aus verschiedenen Kampfstilen ist schließlich die wahre Attraktion des ganzen Films. Mag sein, dass er damit eine Zielgruppe findet, kann aber auch sein, dass manche sich wegen des ständigen Abfilmens der Kämpfe durch die zuschauenden Jugendlichen etwas unwohl als Voyeure hingestellt fühlen.

    Fazit: Zwei jugendliche Machos entscheiden ihre Rangordnung im Free Fight: Simple, aber dennoch spannende Wettkampf-Story für die männliche Zielgruppe.
  • “Fight Club”-Juniorenausgabe meets “Karate Kid” im Digitalzeitalter, angesiedelt im sonnigen Babes-und-Bikini-Staat Florida.

    Wurden Konflikte in Teenfilmen seit geraumer Zeit bevorzugt auf der Tanzfläche (“Step Up”, “Save The Last Dance”), auf der Bühne (“8 Mile”) oder auf dem Asphalt (“The Fast and the Furious”) ausgetragen, geht beim Kampfsport-Teendrama “The Fighters” erstmals wieder richtig und ausgiebig die Prügel-Post ab. Der angesagte Kontaktsport ist Mixed Martial Arts, eine Mischung aus Ringen, Kickboxen, Karate, Jiu-Jitsu, Capoeira, etc., die Regisseur Jeff Wadlow (er inszenierte den Teen-Thriller “Cry Wolf”) mit Testosteron-gepowerten Poprock unterlegt und entsprechend aggressiv in Szene setzt. Das Drehbuch schrieb Chris Hauty (“Ein tierisches Trio – wieder unterwegs”), der zwar vor fast keinem genreüblichen Klischee in Deckung geht, sich jedoch müht, seinen Figuren ein wenig extra Substanz zu verleihen.

    Der 17-jährige Protagonist Jake Tyler (Sean Faris erinnert äußerlich an den jungen Tom Cruise) fühlt sich für den Unfalltod seines Vater verantwortlich und kämpft seither mit unkontrollierten Zornausbrüchen. Eine dadurch provozierte Massenschlägerei auf dem Footballplatz macht auf Youtube die Runde, so dass er in seiner neuen Schule in Florida sogleich als “natural born brawler” (Schläger) bekannt ist. Damit zieht er auch die Aufmerksamkeit des aalglatten Rich Kid Ryan McCarthy (“O.C.”-Bad Boy Cam Gigandet), der als MMA-Champion das Sagen hat. Mit Hilfe seiner verlockenden Freundin Baja (Amber Heard als Blondine mit Grips und Gewissen) lockt er Jake zu seiner Party, wo er ihn vor versammelter (Handy filmender) Mannschaft im Kampf mit Leichtigkeit besiegt. Denn mit seinen ungeschliffenen Boxkünsten hat Jake gegen den super trainierten Ryan nicht die geringste Chance. Doch dann findet Jake im Brasilianer Jean Roqua (der zweifach Oscar nominierte Djimon Hounsou) einen weisen Sensei, der ihn in höchste Kickass-Künste einweiht und seine angeschlagene Charakterbildung ankurbelt. Nach den obligatorischen Trainingssequenzen kommt es schließlich nach einer weiteren gemeinen Provokation durch den Bösewicht zum entscheidenden Showdown, während nebenher noch ein wenig mit der Blondine geliebäugelt wird. Am Schluss sind alle um einige wichtige Lebenslektionen reicher. Alles in allem ein beachtliches Kampfsport-Spektakel, ruppig genug für Jungs, aber auch ansatzweise romantisch genug für interessierte Girls. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

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