The Expendables 3 (2014)

The Expendables 3 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Expendables 3: Die Action-Veteranen um Arnie & Sly gehen auf ihre dritte Söldner-Mission - diesmal mit Mel Gibson als Fiesling!

Barney Ross, Lee Christmas und ihre bewährte Crew befreien Kumpel Doc aus einem Gulag. Ein Himmelfahrtskommando, dem postwendend eine noch gefährlichere Mission folgt: Es gilt Conrad Stonebanks auszuschalten, Mitbegründer der Expendables und inzwischen weltweit operierender Waffenhändler. Ross stellt ein neues, junges Team zusammen und zieht los. Stonebanks hat sich, beschützt von einer Armee, in einem ehemaligen osteuropäischen Hotelkomplex verschanzt. Ein ungleicher Kampf bricht los – nur gut, dass die Neo-Expendables unerwartete Unterstützung bekommen.

Ein verjüngtes Expendables-Team nimmt es mit einem internationalen Waffenschieber und dessen Armee auf. Mit reichlich Starpower verstärkt, schlägt Sylvester Stallones Söldnertruppe gewohnt spektakulär wieder zu.

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Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Für "The Expendables 3" holt Sylvester Stallone ("Rocky", "Rambo") noch einmal die ganz Großen des Actionkinos gemeinsam vor die Kamera: Harrison Ford ("Star Wars", "Indiana Jones"-Reihe), Arnold Schwarzenegger ("Conan, der Barbar", "Der Terminator"), Mel Gibson ("Lethal Weapon", "Braveheart"), Dolph Lundgren ("Rocky IV", "Masters of the Universe"), Antonio Banderas ("Desperado", "Die Maske des Zorro"), Wesley Snipes ("Demolition Man", "Blade"), Jet Lee ("Romeo Must Die", "Hero") und Jason Statham ("The Transporter", "Crank") – der Cast liest sich wie das "Who is Who" des Genres. Mit Ausnahme von Jason Statham, der mit seinen inzwischen auch fast 50 Jahren der jüngste in dieser Liste ist, haben sie alle bereits in den 1980er Jahren Filme gedreht. Und dementsprechend wirkt "The Expendables 3" im Hinblick auf die Erzählung und die Figurenkonstellationen auch wie ein klassischer Actionfilm aus den 80ern. Ein dünner Plot, aber umso dickere Knarren, jede Menge Schießereien und Explosionen und zwischendurch ein paar derbe Sprüche. Genau so sollte der Film wohl werden – und wer nicht mehr erwartet, dürfte bei "The Expendables 3" voll auf seine Kosten kommen.

    Das Drehbuch, das Sylvester Stallone selbst mitgeschrieben hat, bedient alle Klischees, die das Actiongenre zu bieten hat. Die Zigarre im Mundwinkel gehört da ebenso dazu wie das locker aus der Hüfte getragene Sturmgewehr. Die Schauplätze des Films sind – mit Ausnahme des mondänen Bukarest und der Stammkneipe der "Expendables" in Home Sweet USA – nur die schlimmsten Höllenlöcher. Der Hafen von Mogadischu in Somalia etwa, oder eine fiktive ehemalige Sowjetrepublik, die aussieht wie ein einziges Kriegsgebiet. Wer dort lebt, so scheint es, tut dies nur, um bewaffnet auf die "Expendables" zu warten – um dann von den Jungs abserviert zu werden. Freund und Feind ist eine ganz klare Angelegenheit in "The Expendables 3", die Gegner sind zahlreich und dennoch immer unterlegen.

    Der Film erzählt seine Geschichte ohne ein Fünkchen Selbstironie. Selbst Harrison Ford macht als CIA-Mann Drummer einen auf extrahart, und auch Antonio Banderas, der trotz seines großen Namens so etwas wie den albernen Sidekick spielt, gelingt es nicht, die testosterongeschwängerte Atmosphäre ein wenig zu entschärfen. Aber so war das eben in den 80er Jahren, ehe die Postmoderne angefangen hat, die Mechanismen und Motive des Actionkinos zu hinterfragen. "The Expendables 3" ist ein Film aus grauer Vorzeit – und das muss man ihm auch zu Gute halten.

    Allerdings macht er eines deutlich: Sylvester Stallone (Jahrgang 1946) und Arnold Schwarzenegger ( Jahrgang 1947) sind wirklich alt geworden. Zuletzt haben sie gesetzte Herren gespielt, beide gemeinsam ganz passabel in "Escape Plan" und Stallone allein richtig gut in "Zwei vom alten Schlag". Den abgehalfterten Boxer hat man ihm abgenommen. Aber in einem reinen Actionstreifen wirken sie inzwischen deplatziert neben Statham und Snipes – die in 10 oder 20 Jahren in so einem Film womöglich ähnlich alt aussehen würden. Lediglich Mel Gibson, der nach "Machete Kills" erneut einen sehr überzeugenden Bösewicht gibt, steht sein betagtes Alter ganz gut. Was aber auch daran liegt, dass er nicht in Kampfmontur und mit Sturmgewehr herumläuft.

    Trotz alledem, trotz alternder Actionhelden, die sich viel zu ernst nehmen, macht "The Expendables 3" Spaß. Und zwar – so paradox das klingen mag – genau weil Sylvester Stallone das Ganze so ernst nimmt. Weil er ganz offensichtlich weiß, wo er herkommt, und weil er als Autor in Zusammenarbeit mit seinem Regisseur Patrick Hughes ("Red Hill") genau die Art von Film realisiert hat, die ihn über die letzten Jahrzehnte hinweg berühmt gemacht haben. Allein der Cast lohnt den Kinobesuch, denn so viele Stars gemeinsam auf der Leinwand, das ist absolut außergewöhnlich – selbst wenn man einigen von ihnen allzu deutlich ansieht, dass sie keine 20 mehr sind.

    Fazit: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Wesley Snipes, Dolph Lundgren, Harrison Ford, Mel Gibson: Der Cast von "The Expendables 3" liest sich wie die Gästeliste eines Klassentreffens von Actionstars aus den 1980ern. Der Film ist dementsprechend: Geradlinige Action ohne Kompromisse, laut, schnell und explosiv.
  • The Expendables are back! Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham) und der Rest des Expendables- Teams treffen bei ihrem neuen Einsatz auf einen alten Bekannten, Conrad Stonebanks (Mel Gibson). Zusammen mit Barney hatte er einst die Expendables gegründet. Inzwischen hat sich Stonebanks zu einem skrupellosen Waffenhändler gewandelt und ist damit zum Gegner der Gruppe geworden. Sein Ziel: Die Expendables zu zerschlagen. Da hat Barney allerdings ganz andere Pläne. Er entscheidet sich, junges Blut und moderne Waffen ins Spiel zu bringen. Beim persönlichen und finalen Kampf der beiden Kontrahenten prallen Jung und Alt, High-Tech und Old-School mit Macht aufeinander … Hollywoods größtes Action-Ensemble schlägt im dritten Teil unter der Regie von Patrick Hughes mit prominenter Verstärkung zu: Neben Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Arnold Schwarzenegger aus den Vorgängern sind jetzt auch Antonio Banderas, Wesley Snipes, Kellan Lutz sowie Harrison Ford und Mel Gibson mit von der Knall-Partie. Motto: noch mehr Star- und Gunpower beim Spitzentreffen der Action-Haudegen.

    Fazit: Sie sind wieder da! Hollywoods schlagkräftigste Haudegen zünden ein gigantisches Action-Feuerwerk.
  • Auch wenn es Jammern auf wirklich hohem Niveau ist: Teil 3 ist bisher der schwächste der Reihe. Das liegt nicht an der Handlung (wen interessiert die hier eigentlich, mal ehrlich?) und auch nicht an den Darstellerleistungen: Mel Gibson brilliert als durchgeknallter Bösewicht, die Chemie zwischen Sly und Statham stimmt wieder aufs i-Tüpfelchen und auch ein sichtlich in die Jahre gekommener Harrison Ford macht beim Zuschauen mehr Spaß, als man vorher gedacht hätte. Aber vor allem die diesmal eingefügte Generationen-Nummer (Old-School-Opas meet Technik-Kiddies) will, so naheliegend sie auch ist, nicht wirklich zünden. Statt zusätzlich Pfeffer in den Film zu bringen, führt sie vor allem noch mal eine Handvoll recht beliebiger Protagonisten ein - und das lässt The Expandables 3 dann endgültig daran scheitern, die Screentime halbwegs sinnvoll zu verteilen, ohne dass die Kamera ständig von einem Teammitglied zum nächsten springt. Auch die Computer-Effekte sind öfter eher eine Beleidigung - aber können zumindest noch als Trash durchgehen. Wäre schade, wenn ein solcher Querschläger der letzte Film der Reihe bleibt.
  • Kompetentes Muskel- und Munitionstheater mit Hundeblick. Nach dem enttäuschenden zweiten Teil wieder ein Schritt in die richtige Richtung.
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  • Ein "The Expendables 4" sei den Darstellern nicht verwehrt, dafür hat sich "The Expendables 3" halbwegs wacker geschlagen. Nur eine Altersfreigabe ab 18 Jahren sollte angesichts der in die Filmgeschichte eingehenden Reputationen beteiligter Schauspielgrößen im Sinne der Angeklagten sein.
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