Terminator 3 - Rebellion der Maschinen (2003)

Originaltitel: Terminator 3: Rise of the Machines
Terminator 3 - Rebellion der Maschinen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Terminator 3 - Rebellion der Maschinen: Zweites Sequel der legendären Kinofranchise, in der Arnold Schwarzenegger erneut in seine Paraderolle des Terminators schlüpft.

Zehn Jahre nachdem John Connor (Nick Stahl) den Nachstellungen der Maschinenarmee entkam, lebt der kommende Rebellenleader ohne offizielle Adresse, Telefon, Kreditkarten und Auto am Rande der Gesellschaft in der sicheren Erwartung eines weiteren Mordanschlags aus der Zukunft. Der naht prompt auf langen Model-Beinen in der schönen Gestalt des hocheffektiven Killercyborgs T-X (Kristanna Loken). Zum Glück ist auch ein neuer T-101 (Arnold Schwarzenegger) zur Stelle, um der Jägerin die Tour zu vermasseln.

Willkommen zur Schlacht ums Schicksal der Menschheit! Im dritten Teil der “Terminator”-Saga muss der geneigte SF-Gourmet auf Linda Hamilton und Regisseur James Cameron verzichten, doch zumindest Big Arnie ist wie angekündigt von den Toten zurück.

Um seinen Feinden keine Spur seiner Existenz zu hinterlassen, lebt John Connor zehn Jahre, nachdem er die Zerstörung der Menschheit verhindern konnte, isoliert am Rande der Gesellschaft ohne Wohnung und Job. Als die tödlichste aller Menschmaschinen, T-X, den Auftrag ihres Vorgängers T-1000 vollenden soll, ist Connors einzige Überlebenschance der Terminator.

Erneut taucht der Terminator aus den Tiefen der Vergangenheit/Zukunft auf, um den nun 22-jährigen John Connor zu retten und schützen. Dieser Tage muss der sich nämlich mit der tödlichen Terminatrix T-X herumschlagen, die von den Maschinen auf die Erde geschickt wurde, um John – und dessen mögliche Helfer, darunter Tierärztin Kate – auszuschalten und so deren Herrschaft über die Menschheit zu garantieren. Ein unerbittlicher Kampf zwischen dem veralteten Terminator und der praktisch unzerstörbaren T-X ist die logische Folge.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach zwölf Jahren Wartezeit sollte man schnell auf den Punkt kommen: “T3″ wird die weltweite Gemeinde der Actionfans nicht enttäuschen. Weniger präzise, visionär und technokratisch als die Vorgänger von “Terminator”-Erfinder James Cameron, aber erneut mit Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle, ist der von Jonathan Mostow inszenierte und von Intermedia und C-2 Pictures mit einem Budget von wenigstens 175 Mio. Dollar produzierte Feuerzauber allemal ein Erlebnis. Im Grunde seines Herzens ein konsequentes B-Movie in Designerausstattung, erzählt diese unfassbare Materialschlacht mit angemessener Grimmigkeit von der dritten Reise eines T-800 in die Vergangenheit, in der er sich diesmal mit einem weiblichen Terminator messen muss, um den Sieg der Maschinen über die Menschheit zu verhindern.

    A lean and mean killing machine. Diese Beschreibung trifft auf besagten T-X, dargestellt vom Model Kristanna Loken, ebenso zu wie auf den gesamten Film. Sicherlich könnten Cameron-Fans erst einmal enttäuscht sein von dieser Fortsetzung, die so gar nicht in der Tradition des Vorgängers aus dem Jahr 1991 stehen will: Neben der atemlosen Action finden sich hier keine philosophischen Exkurse, keine Traktate über die menschliche Urlust an der Destruktion, keine komplexen Gedankenspiele über das Verhältnis von Zukunft und Gegenwart, keine Botschaften. Im Gegenteil: Gezielt distanziert sich Jonathan Mostow (“U-571″, “Breakdown”) von Camerons wagnerianischen Ansatz, um das Spiel mit der Apokalypse voll und ganz zu seinem eigenen Tanz auf dem Vulkan umzufunktionieren. Im Sinne des ersten “Terminator” will Mostow vor allem Tempo, Spannung, Spektakel und wenig existenziellen Ballast, mal abgesehen von einer ungewöhnlich finsteren Auflösung, die alle zwingenden (inhaltlichen) Fragen nach der Existenz des dritten Teils (eigentlich war am Ende von “T2″ die Zukunft dahingehend geändert worden, dass ein Krieg zwischen Menschheit und Maschinen gar nicht stattfinden konnte) und der Möglichkeit einer weiteren Fortsetzung erschöpfend beantwortet.

    “Die Zukunft ist noch nicht geschrieben… Wir alle sind unseres eigenen Schicksals Schmied.” Mit diesen Worten von Sarah Connor aus “T2″, diesmal gesprochen von ihrem Sohn John, beginnt der Film. Die nächsten 100 Minuten setzt er alles daran, James Camerons passioniertes Credo zu entzaubern. John Connor müsste besagter Zukunft nach der Zerstörung der Terminatoren zehn Jahre zuvor eigentlich optimistisch gegenüberstehen. Wiederkehrende Albträume vom atomaren Ende erinnern ihn jedoch daran, stets auf der Hut zu sein und sein Leben als unauffälliger Wanderer ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen. Seine Befürchtung, es könne womöglich doch nicht alles ausgestanden sein, bewahrheitet sich. Wieder werden zwei Terminatoren aus der Zukunft geschickt: ein weiteres ausrangiertes Modell des T-800, der auf Seiten der Menschen kämpft, diesmal aber ein überraschendes Geheimnis mit sich trägt, und der nagelneue T-X, eine unzerstörbare Tötungsmaschine in Gestalt einer attraktiven jungen Frau, die keine Gefangenen macht. Ihre Aufgabe ist es, diesmal nicht John Connor, den zukünftigen Anführer der Rebellen, sondern all seine Offiziere zu töten. Warum das so ist und noch viel mehr, erfährt man im Verlauf der Handlung, nachdem sich der Terminator, John Connor und die junge Kate Brewster, die sich nach Art der 1997 verstorbenen Sarah Connor vom Heimchen zur Rebellin wandelt, als kurioses Heldentrio zusammen gefunden haben. Ihr Ziel ist Skynet – der Ort, von dem aus die Maschinen die Herrschaft an sich reißen wollen. Dort kommt es auch zum Showdown.

    Natürlich ist die Schlacht in der Kommandozentrale, in der Kristanna Loken ihren Kontrahenten Arnold Schwarzenegger nicht nur an, sondern förmlich durch die Wand spielt, nicht das einzige Highlight. Davor kann man sich an einer wahnwitzigen Verfolgungsjagd und Zerstörungsorgie mit einem Sattelschlepper ergötzen, in dem die zertrümmerten Gebäude garantiert nicht gepixelt wurden, und Zeuge eines mörderischen Shootouts auf einem Friedhof werden, in dem das Bild des Terminators mit einem Sarg auf der Schulter nicht nur stark, sondern auch von ominöser Bedeutung ist. Die Investoren dürfen sich freuen: Jeder Euro hat den Weg auf die Leinwand gefunden, auch wenn die Actionsequenzen letztlich größenwahnsinnige Updates vergleichbarer Szenen aus dem Vorgänger sind. Fragen bleiben angesichts dieses unerhörten Spektakels dennoch nicht offen.

    Arnold Schwarzenegger überzeugt einmal mehr in seinem minimalistischen Part als lernfähiger Cyborg, auch wenn man sich die Figur einen Tick weniger selbstironisch gewünscht hätte, wie auch die sonst makellose Kristanna Loken immer einen Touch zu menschlich wirkt und Nick Stahl und Claire Danes etwas farblos bleiben. Die schiere Wucht des Films und die hinter dem unablässigen Budenzauber versteckte Cleverness reißen alles wieder raus. Schließlich huldigt Jonathan Mostow mit verschmitztem Augenzwinkern auch noch der alten Maxime “Ein Film sollte mit einer Explosion beginnen und sich danach beständig steigern”: “T3″ beginnt mit einer Atomexplosion – und steigert sich danach beständig. ts.

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