Snowpiercer (2013)

Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Snowpiercer: Science-Fiction-Drama, angesiedelt in einer postapokalyptischen Welt, in der ein besonderer Zug, der Snowpiercer, die letzte Hoffnung der Menschheit darstellt.

Im Jahre 2014 geht ein Experiment ordentlich schief, denn um gegen die globale Erwärmung vorzugehen, entscheidet man sich dazu, die Welt durch einen Eingriff ein klein wenig abzukühlen. Doch leider geht der Plan nicht ganz auf, denn die Welt wird in eine nicht mehr endend wollende Eiszeit geworfen, alles wird unter tonnenschwerem Eis begraben und beinah alles Leben auf der Erde wird vernichtet. Die einzigen Überlebenden auf dem Planeten Erde sind die Bewohner von Snowpiercer, einem riesigen Zug, der unaufhörlich im Kreis fährt und die Menschheit vor dem Erfrieren schützen soll. Doch auch in diesem Zug wird die Klassengesellschaft aufrecht erhalten, denn vorn im Zug befinden sich die reichen und gutbetuchten Bürger und am Ende die Armen, Kranken und Schwachen. Es gibt kein Entrinnen aus diesem Kastensystem.

Im Jahre 2031 bereiten sich die Unterdrückten jedoch auf eine weitere Rebellion gegen ihre Herrscher vor, denn sie wollen nicht mehr als Fußvolk für die Mächtigen in den vorderen Abteilen herhalten müssen. Die hinteren Wagons bekommen lediglich Protein-Blöcke zu essen, die sie am Leben erhalten sollen, denn richtige Nahrung ist schwer aufzutreiben und den reichen Mitfahrern vorenthalten. Bei einem der nächsten Besuche der Wachen, die diese Protein-Blöcke verteilen, wollen die Bewohne der armen Zugabteile zur Rebellion blasen und ein für alle Mal den Reichen zeigen, wer hier das Sagen hat.

Curtis (Chris Evans) möchte diese Rebellion gegen die Unterdrückung und Schikanierung anführen und  plant akribisch den Aufstand gegen den gottgleichen Zugführer Wilford (Ed Harris) und seine Schergen. Wird es ihnen gelingen sich zu befreien und welche Folgen hat dies für alle Bewohner des Zuges?

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Zügelloses Science-Fiction-Weltkino, das viel wagt und viel gewinnt. Manche werden mit diesem Film gewiss Probleme haben, andere ihn dafür umso mehr ins Herz schließen.
  • Nachdem 2014 ein globales Experiment zum Stopp des Klimawandels katastrophal scheitert, verwandelt sich die Erde in eine klirrende Eiswüste. Die letzten Überlebenden der Menschheit haben sich in einem speziellen Zug verschanzt, der durch ein weltumspannendes Schienennetz rast. In den vorderen Waggons haben sich einige wenige im puren Luxus eingerichtet, Diktatorin Mason (Tilda Swinton) herrscht mit brutaler Polizeigewalt über die bettelarme Mehrheit in den hinteren Abteilen. Mit einem aus dem Kälteschlaf aufgetauten Sicherheitsexperten zetteln Curtis (Chris Evans) und Edgar (Jamie Bell) eine Revolution an und versuchen, das Führerhaus des Zuges zu entern. Der koreanische Kultregisseur Bong Joon Ho, der bereits mit Filmen wie “The Host” und “Mother” international für Furore sorgte, konnte einen großartigen internationalen Cast vor der Kamera versammeln. In den Hauptrollen glänzen “Captain America” Chris Evans, Tilda Swinton, John Hurt, Ed Harris, Jamie Bell und Song Kang-ho. Sein kluges, optisch und erzählerisch überwältigendes Sci-Fi-Highlight nach der Graphic Novel “Schneekreuzer” begeisterte zuletzt auf der Berlinale und wird Genre-Maßstäbe setzen.

    Fazit: Mitreißendes, visuell beeindruckendes Sci-Fi-Kunstwerk mit Starpower, erfolgreichster koreanischer Film des Jahres.

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