Non-Stop (2014)

Non-Stop Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (8)
  1. Ø 4.8
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Non-Stop: Liam Neeson bekommt es in dem Hochspannung-Thriller auf einem Atlantikflug mit perfiden Terroristen zu tun.

Für die meisten Passagiere bedeutet der Gang in ein Flugzeug der Beginn eines tollen Urlaubs oder zumindest der Beginn einer Reise in ferne Länder und Städte. Für Bill Marks (Liam Neeson) ist das Fliegen jedoch sein Job. Doch er ist kein Pilot, wie man annehmen könnte, sondern Air Marshall. Seine Aufgabe ist während des Fluges für die Sicherheit der Passagiere zu sorgen und immer dann einzuspringen, wenn sich eine Gefahr andeutet. Schon hunderte Mal ist er mit dem Flieger geflogen, doch auf diesem Non-Stop Flug von New York nach London scheint alles anders zu sein. Kaum auf seinem Platz angekommen wird er von Jen Summers (Julianne Moore) in ein merkwürdiges Gespräch verwickelt und kaum in der Luft erhält er SMS von einem Unbekannten, der Bill unter Druck setzt.

Er droht damit alle 20 Minuten einen Menschen an Bord umzubringen, wenn die Verantwortlichen der Fluggesellschaft nicht 150 Millionen US-Dollar auf ein Bankkonto überweisen. Bill glaubt zuerst an einen Scherz, denn das Netz, über das der Unbekannte kommuniziert, ist eigentlich vor Eindringlinge gesichert.

Doch schon bald muss der erste Passagier dran glauben und Bill macht sich auf die Suche nach dem Killer. Unter den Menschen an Bord befindet sich der Mörder und er muss so schnell wie möglich herausfinden, wer es ist, bevor noch ein Menschenleben beendet wird. Schnell geraten die Dinge außer Kontrolle und Bill gerät selbst in Verdacht, Menschen auf dem Gewissen zu haben.

Jetzt liegt es an ihm nicht nur den Menschen zu finden, der den Flug terrorisiert, sondern auch sich selbst aus der Schusslinie zu bringen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Recht höhepunktfreies, aber grundsolides Spannungskino. Nur den spoilerigen Trailer gilt es zu meiden – zumal er Action verspricht, die im Film gar nicht stattfindet.
  • Für den langgedienten U.S. Federal Air Marshal Bill Marks (Liam Neeson) ist es eigentlich nur ein weiterer Routineflug über den Atlantik. Doch heute läuft alles anders in der vollbesetzten Passagiermaschine. Das deutet sich schon kurz nach dem Start an, als Marks Textnachrichten auf seinem Handy erreichen. Ein Unbekannter fordert die Einzahlung von 150 Millionen Dollar auf ein geheimes Konto. Sonst, so droht der Absender, werde alle 20 Minuten eine Passagier sterben. Als sich herausstellt, dass das Konto auf Marks’ Namen läuft und an Bord eine Bombe auftaucht, gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Plötzlich steht Marks selbst unter Verdacht, das Flugzeug zu entführen, und muss in Zivil nach dem möglichen Täter fahnden. Dafür bleibt ihm nur noch wenig Zeit, denn die Bombe tickt und das Leben der 200 Passagiere steht auf dem Spiel … Hochspannung über den Wolken garantiert das schon in “Unknown Identity” erfolgreich agierende Thriller-Team, Regisseur Jaume Collet-Serra und Action-Star Liam Neeson (“96 Hours – Taken”). Der brilliert in spannenden, in beklemmender Enge perfekt choreografierten Nahkämpfen ebenso wie mit einem kühlen Kopf und analytischen Fähigkeiten. Ein clever konstruiertes, geradlinig erzähltes Psycho-Duell, das nervenaufreibenden Suspense in klaustrophobischer Kulisse und einen perfiden Terrorplot samt schweißtreibendem Absturz bietet. Adrenalin pur – dafür sorgen auch die weiblichen Stars des Films, Julianne Moore und Michelle Dockery. Jetzt heißt es anschnallen!

    Fazit: Actionthriller mit Topbesetzung in 12.000 Metern Höhe: Mit Liam Neeson an Bord ein atemloser Hochspannungs-Trip.
  • "Non-Stop" hat etwas altmodisches an sich – und das soll ein Kompliment sein. Wie Liam Neeson ("Schindlers Liste", "Gangs of New York") seinen Mörder sucht, auf der begrenzten Bühne eines Passagierflugzeuges, mit einer klar definierten Gruppe von Verdächtigen, das hat etwas von Agatha Christie, das erinnert an Hercule Poirot, der den Mord auf einem Nildampfer aufklärt. In dieser Beziehung ist "Non-Stop" ein klassischer Kriminalfilm mit einem klassischen zentralen Motiv: der Jagd nach dem Täter. Nur dass diese Täterhatz ein paar tausend Meilen über dem Atlantischen Ozean stattfindet.

    Der ungewöhnliche Schauplatz zeigt schon, dass "Non-Stop" in entscheidenden Punkten auch ein ganz moderner Film ist – ein weiteres Kompliment. Er ist technisch auf dem neusten Stand, aber auch die Hauptfigur ist ein ziemlich interessanter Zeitgenosse. Liam Neeson spielt einen abgewrackten, alkoholabhängigen, von privaten Problemen zerfressenen Air Marshal, der es hasst, zu fliegen. Als er selbst unter Verdacht gerät, wirkt das nicht zuletzt wegen seines desolaten Zustands plausibel. Einem Typen wie Bill Marks – vor allem so unnahbar und latent aggressiv, wie Neeson ihn spielt – traut man zu, selbst hinter den Drohungen zu stecken. Vielleicht weil er erpresst wird, oder weil er Stimmen hört? Zu rätseln, ob am Ende ein großer Twist im Stil von "The Sixth Sense" kommt, ob vielleicht Marks schizophrenes Ich das Flugzeug entführt hat oder ob, wie im klassischen Krimi, doch einer der Passagiere der Täter ist, macht den großen Reiz des Films aus.

    Nach einer kurzen Exposition auf dem Flughafen bleibt das Flugzeug der einzige Schauplatz des Films. Die handelnden Figuren werden etabliert, indem sie gleich beim Einchecken einen ersten Eindruck von sich geben. Da ist die hektische Geschäftsfrau, die darauf besteht, am Fenster zu sitzen, der ältere Mann mit seiner viel zu jungen, viel zu hübschen Begleiterin, der Hip-Hop-B-Promi, der dynamische IT-Experte auf dem Weg zu einem Job-Interview – und irgendwie hat es auch ein Araber mit Vollbart und islamischer Gebetskappe an Bord geschafft.

    Die Jagd nach dem Täter auf engstem Raum bleibt über weite Strecken spannend: "Non-Stop" gelingt es, eine klaustrophobische Stimmung aufzubauen, während Bill Marks langsam die Kontrolle über die Situation und schließlich über sich selbst zu verlieren droht. Mindestens genau so wichtig ist bei jedem guten Krimi aber auch die Auflösung. Überraschend sollte sie sein, originell, aber auch schlüssig. Und ohne zuviel verraten zu wollen: mindestens eines davon trifft auf "Non-Stop" nicht zu. So schaffte es die spannend etablierte Geschichte am Ende leider nicht ganz, die Erwartungen zu erfüllen.

    Fazit: "Non-Stop" ist ein solider, in mancher Hinsicht geradezu klassischer Krimi mit einem guten Hauptdarsteller. Er spielt mit Paranoia und Klaustrophobie und erzählt die Jagd nach dem Mörder auf einem Transatlantikflug in einer packenden Geschichte, der lediglich am Ende ein bisschen die Luft ausgeht.
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