Neues von Pettersson und Findus (2000)

Originaltitel: Pettson och Findus - Kattonauten
Neues von Pettersson und Findus Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Neues von Pettersson und Findus: Zweites Zeichentrickabenteuer nach den erfolgreichen schwedischen Kindergeschichten, um einen alten Mann und seine Katze.

Ordnung ist das ganze Leben, findet der immer ein bisschen mürrische, meistens aber gutmütige Herr Pettersson, als sein kleiner Kater Findus wieder einmal das Haus auf den Kopf gestellt hat. Findus meint allerdings, dass Aufräumen wohl kaum zu den ersten Katzenpflichten gehört und bittet in einem Brief an den König um höchstinstanzliche Klarstellung. Die Antwort kommt ebenso unerwartet wie eine Bande extraterrestrischer Besucher!

In ihrem zweiten Zeichentrick-Leinwandauftritt nach dem Überraschungserfolg der Kinosaison 2001 erleben die beliebten schwedischen Kinderbuchstars wieder allerhand turbulente Abenteuer mit Mäusen, Tigern, Royals und Hühnern aus dem Weltenall.

Der mürrische alte Petterson und sein lustiger Kater Findus müssen sich um einen märchenhaften Garten kümmern, in dem die zauberhaftesten Blumen sprießen. Kater Findus lernt aus Pettersons Gartenbuch alles Wissenswerte über die Gartenpflege und verfolgt nebenbei die Behauptung, dass sich der eigentliche Gärtner in der Unterwelt verstecken würde.

Zweites Leinwandabenteuer der beliebten Figuren von Sven Nordqvist: Der mürrische alte Petterson und sein lustiger Kater Findus müssen sich um einen märchenhaften Garten kümmern, in dem die zauberhaftesten Blumen sprießen.

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Kritikerrezensionen

  • In gedruckter Form sind Sven Nordqvists Figuren Pettersson und Findus längst Kult. Im letzten Jahr schaffte es dann der erste Zeichentrickfilm, der aus den populären Kinderbüchern generiert wurde, über eine Million Deutsche – vorwiegend im Vorschulalter – vor die Leinwand zu locken. Jetzt folgt mit “Neues von Pettersson und Findus” die Fortsetzung des Animationshits von 2001. Und wie der banale Titel schon verrät, wurde das Erfolgsrezept des ersten Teils eins zu eins übernommen. Das heißt, Überraschendes oder gar Originelles bekommt man nicht geboten, dafür aber Bekanntes und Altbewährtes, was dem blutjungen Zielpublikum aber gerade recht sein dürfte.

    Seit Ende der achtziger Jahre sind die beim Verlag Friedrich Oetinger erschienenen Bilderbücher des schwedischen Grafikers und Autoren Sven Nordqvist in den deutschen Kinderzimmern vertreten. Bei Jung und Alt beliebt sind sie nicht nur wegen ihrer wunderbaren Zeichnungen, sondern vor allem auch dank der skurrilen Liebenswürdigkeit ihrer Helden, dem alten, etwas behäbigen Farmer Pettersson und seinem kecken, übermütigen Kater Findus. Die unspektakulär, aber immer humorvoll und gebremst spannend erzählten Geschichten bieten so einen wohltuenden Kontrast zur lauten, hektischen Disney-Dutzendware, mit der die Kids tagtäglich im Kino und Fernsehen konfrontiert werden. Gleiches gilt nun auch für den zweiten Spielfilm, der – wie sein Vorgänger – mehrere Episoden präsentiert, die von folgender Rahmenhandlung zusammengehalten werden: Kater Findus ist im Gegensatz zu Pettersson der Meinung, dass er nicht aufräumen muss. Als die beiden sich nicht einigen können, beschließen sie, einen Brief an den König zu verfassen und diesen darin um Rat zu fragen. Die Wartezeit auf eine Antwort auf ihr Schreiben wird in der Folge mit kurzen, bereits bekannten Pettersson-und-Findus-Stories verkürzt, in denen es unter anderem um eine hungrige Maus, einen längst vergessenen Verwandten sowie um Hühner aus dem Weltraum geht.

    Bei der neuerlichen schwedisch-deutschen Koproduktion teilte sich Albert Hanan Kaminski, der bereits für das Original verantwortlich zeichnete, den Regie-Stuhl mit dem Kinderfilm-erfahrenen Schweden Torbjörn Jansson, der beim ersten Teil das Drehbuch beigesteuert hatte. Das Resultat ist das gleiche geblieben. “Neues von Pettersson und Findus” ist den Buchvorlagen treu geblieben, die Geschichten sind witzig, ein bisschen dramatisch, aber nie allzu aufregend, die Zeichnungen fantasievoll und im positiven Sinne detailverliebt, während die ach so menschlichen Hauptfiguren mit ihren kleinen Macken und Unzulänglichkeiten genau das tun, was man von ihnen erwartet: Ein bisschen streiten, sich wieder versöhnen und ansonsten viel Spaß haben. Getragen werden die kauzigen Charaktere von den hervorragenden Stimmen von Lilian Brock als Findus und Achim Höppner, der Ian McKellen in Peter Jacksons “Herr der Ringe”-Trilogie synchronisiert und sich hier als würdiger Nachfolger des kurz nach den Aufnahmen verstorbenen ersten “Pettersson”-Sprechers Harald Leipnitz erweist. Fazit: Auch wenn bei dieser Produktion äußerst zurückhaltend mit Innovationen und Experimenten umgegangen wurde, begeistert das sympathische Abenteuer, das eine kinderfreundliche Länge von 74 Minuten besitzt, wohl nicht nur die Fans des Schweden-Duos, sondern funktioniert auch ideal als Einstiegsfilm für diejenigen, die das Kino gerade für sich entdecken. Gute Aussichten für MFA, der erst vor kurzem den “Cartoon Movie Tribute 2001″ als bester europäischer Trickfilm-Verleiher in Empfang nehmen durfte. lasso.

Darsteller und Crew

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