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Filmhandlung und Hintergrund

Luther: Starbesetztes Historienepos über das Leben Martin Luthers vom selbstzweiflerischen Mönch zum hartnäckigen Freigeist.

Ein Nahtoderlebnis reißt im Jahre 1505 den Studenten Martin Luther (Joseph Fiennes) aus seinem bis dato eher von Müßiggang geprägten Alltag und treibt ihn in die aufnahmebereiten Arme der katholischen Klosterkirche. Schon bald stoßen dort dem kritischen Geist Diskrepanzen zwischen Wort und Wirklichkeit auf. Besonders den grassierenden Ablasshandel nimmt er ins Visier, als er seine 95 Thesen als Protest an die Wittenberger Schlosskirche nagelt. Als der Papst den Ketzer nachdrücklich um Widerruf ersucht, bleibt Luther standhaft. Er wird für vogelfrei erklärt, muss fliehen, und erarbeitet in der Enklave zur Wartburg die erste deutschsprachige Übersetzung der Bibel, nicht ahnend, welche Revolution sein Werk entfachen wird.

Der Mann, der den freien Geist des Okzident aus der tausendjährigen Knechtschaft der Katholischen Kirche befreite, als Star einer aufwendig produzierten Historienverfilmung mit internationaler Starbesetzung. Peter Ustinov, Alfred Molina, Bruno Ganz und Uwe Ochsenknecht sind mit von der Partie, Joseph Fiennes gibt den Titelheld.

Im Jahr 1505 wird Martin Luther nach einem Nahtod-Erlebnis Mönch und studiert bald darauf Theologie in Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen als Protest gegen den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche schlägt. Als der Papst den Widerruf der Thesen verlangt, bleibt Luther standhaft, wird exkommuniziert und zum Ketzer erklärt. Um sein Leben zu retten, lässt Friedrich der Weise ihn auf die Wartburg entführen, wo Luthers Kampf um die Reformation beginnt.

1505 überlebt der junge Martin Luther ein furchtbares Unwetter und tritt daraufhin aus Dankbarkeit gegenüber Gott in ein Kloster ein. Angeekelt vom Ablasshandel und der Geldgier der Kirche geht Luther auf Anraten seines Mentors zum Theologiestudium nach Wittenberg, von wo aus er seinen Kreuzzug gegen den Papst antritt. Weil Luther die Bibel als einzige akzeptierbare christliche Instanz ansieht, wird er schon bald zum Ketzer erklärt und exkommuniziert. Nur der Anfang des langen, verlustreichen Kampfes um die Reformation.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit seiner aktuellen Kinoarbeit wagt sich Eric Till, hochgelobt für “Bonhoeffer – Die letzte Stufe“, erneut an ein überaus komplexes biografisches Thema. “Luther”, sein Epos über einen Mann, der “heldenhaft seine Sache gegen die stärkste Macht der Welt vertrat”, erweist sich als sorgfältig recherchiert und umgesetzt, besticht durch aufwändige Schauwerte und schmückt sich mit einem prominenten Ensemble, aus dem Joseph Fiennes, Sir Peter Ustinov und Bruno Ganz herausragen. Wegen des speziellen, nicht unbedingt leicht zugänglichen Sujets dürfte sich eine wirklich breite Vermarktung als schwierig erweisen.

    Es ist die Vergangenheit, die dem britischen Schauspieler Joseph Fiennes am besten zu Gesicht zu stehen scheint, feierte er doch seine größten Erfolge mit in der Historie angesiedelten Stoffen wie “Shakespeare in Love” oder “Elizabeth”. Diesmal verschlägt es ihn als Martin Luther ins 16. Jahrhundert, ins finstere Mittelalter, das nach einem mutigen Aufklärer verlangt. 1505 überlebt er als junger Mann ein furchtbares Unwetter, bricht aus Dankbarkeit gegenüber Gott – ein Blitz hast ihn nur knapp verfehlt – sein Jura-Studium ab und tritt in ein Augustinerkloster ein. Angeekelt vom Ablasshandel und der Geldschneiderei der katholischen Kirche geht Luther auf Anraten seines Mentors Johann von Staupitz zum Theologiestudium nach Wittenberg, von wo aus er seinen Kreuzzug gegen den Papst antritt. Die Bibel gilt für ihn als einzige akzeptierbare Instanz, was, zum Ketzer erklärt, zu seiner Exkommunikation führt. Doch das ist erst der Anfang eines langen Kampfes um die Reformation, in dessen Verlauf es viele Tote zu beklagen gibt.

    “Luther”, eine veritable deutsche Großproduktion, besitzt eigentlich alles, was einen Erfolgsfilm ausmacht: namhafte, gut aufspielende Stars – neben Fiennes gilt es vor allem Sir Peter Ustinov als Friedrich der Weise, Alfred Molina als Johann Tetzel und Bruno Ganz als von Staupitz zu nennen -, spektakuläre Kulissen (Gesamtausstattung: Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer), eine makellose Kameraarbeit (Robert Fraisse) und eine leidenschaftliche Geschichte von epochaler Bedeutung. Doch es fehlen leider Herzblut und ein echter Spannungsbogen. Ambitioniert ist dieses Drama, ehrenwert, politisch und inhaltlich (fast über)korrekt, was es manchmal geradezu wie eine Religionsstunde anmuten lässt. Zu nahe an der Wirklichkeit bleiben die Drehbuchautoren Camille Thomasson und Bart Gavigan, entwickeln zu gradlinig ihren Plot und lassen Regisseur Eric Till wenig Raum zum Inszenieren. Dabei ist dessen Schauspielführung tadellos, sein Erzählstil effizient – was fehlt ist die Gelegenheit zur Identifikation und das Bangen um den Helden. Schade, denn so wird das Publikum jenseits von Arthouse und Geschichtsinteressierten wohl ausbleiben. geh.

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