Shakespeare in Love (1998)

Shakespeare in Love Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Shakespeare in Love: Sensationell geistreiche und leichte Romantikkomödie um Shakespeares Inspiration zu "Romeo und Julia".

1593 erhält Shakespeare den Auftrag, für den Produzenten Henslowe die Komödie “Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten” zu verfassen, doch er leidet unter einer Schreibblockade. Das ändert sich, als er sich in Edelfräulein Viola verliebt, die sich ohne Shakespeares Wissen als Junge in seine Theatergruppe geschmuggelt hat: Langsam wandelt sich der geplante Schwank zum Meisterwerk “Romeo und Julia”.

1590. Der junge William Shakespeare leidet an einer heftigen Schreibblockade. Die Arbeit an seinem neuesten Stück, das einmal zwei Liebende aus Verona – Romeo und Julia – unsterblich machen soll, geht einfach nicht voran. Da tritt die junge Adelige Viola de Lesseps ins Leben des Dichterfürsten. Von ihrer Liebe inspiriert – und mit etwas Hilfe von seinem Erzrivalen Christopher Marlowe – nimmt der spätere Klassiker Gestalt an. Doch der Preis des Erfolgs ist hoch, muß doch die schöne Viola auf königlichen Befehl einen anderen heiraten…

Die Schreibblockade des jungen Autors William Shakespeare löst sich erst, als er die junge Adelige Viola kennen und lieben lernt. Während dadurch der Bühnen-Klassiker “Romeo und Julia” Gestalt annimmt, wird die Beziehung der beiden durch den Befehl der Königin bedroht, die Viola zur Heirat mit einem anderen verdonnert. Mit Oscars überhäufte, romantische Komödie, in der in exquisiter Ausstattung Fakten und Fiktion geschickt miteinander verknüpft werden.

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Kritikerrezensionen

  • Das Kronjuwel der Miramax-Kollektion ’98: Jahre nach seiner ursprünglichen Konzeption als großes Starvehikel für Julia Roberts und Daniel Day-Lewis taucht “Shakespare in Love” endlich auf als ebenso leichte wie geistreiche Komödie, die sich das Attribut “romantisch” redlich verdient – und daß, obwohl Tom Stoppard die märchenhaft-flammende Liebesgeschichte, die Shakespeare im Jahr 1593 zum Verfassen von “Romeo und Julia” inspirierte, absolut frei erdachte. Getragen von seinen attraktiven Jungstars Gwyneth Paltrow und Joseph Fiennes und einem liebenswerten Arsenal von Charakterschädeln in den prominenten Nebenrollen bietet der beredte Schwank um emotionale und kreative Nöte des Barden von Stratford-upon-Avon die perfekte Alternative zu den handgeschnitzten Reißbrett-Blockbustern der Studios. Drei Golden Globes, u. a. für die beste Komödie, sind gerechter Lohn für diese wunderbare Arbeit.

    Von der ersten Minute an läßt John Madden (“Ihre Majestät Mrs. Brown”) seine Kamera entfesselt durch eine lebhafte Menschenmenge schneiden, um sich an einen jungen, enthusiastischen Shakespeare, mehr Backstreet Boy mit ewigen Tintenflecken an den Fingern als graue Künstlermaus im braunen Wams, zu heften und ihm und seinen sich im Minutenrhythmus stellenden Problemen nicht mehr von der Seite zu weichen. So bricht Madden jegliche Zeitbarrieren nieder zwischen dem elisabethanischen Zeitalter und der Gegenwart, führt den Zuschauer mitten hinein in das pralle Leben der historischen Figuren von Stoppards beseeltem Stück und findet gleichzeitig eine wunderbare visuelle Entsprechung für die geschwätzigen und wortgewaltigen Dialoge. Hin- und hergerissen zwischen Kunst und Kommerz und den beiden Bühnen der Stadt sieht sich Shakespeare wie eine Blaupause des modernen Drehbuchschreibers dazu gezwungen, für den gierigen Theaterchef Henslowe (Geoffrey Rush hinreißend mit braunen Zähnen und steten Pfundnoten in den Augen) die Komödie “Romeo und Ethel, die Tochter des Piraten” zu verfassen und mit der Schauspielergruppe des Hauses einzuüben. Das Dilemma: Der aufstrebende Starautor leidet mangels Körperwärme einer Muse an einer schweren Schreibblockade. Das ändert sich, als er das ebenso hübsche wie intelligente Edelfräulein Viola de Lesseps (Gwyneth Paltrows anämisch-bleiche Schönheit blendend eingesetzt) erstmals erblickt, die sich ohne sein Wissen in Jungenkleidung längst in die bunt zusammengewürfelte Schauspieltruppe eingeschlichen hat. Als sich die Beziehung zwischen William und Viola zur heißen Romanze entwickelt, fließen dem Barden die Verse mit einem Mal sintlflutartig aus dem Gänsekiel. Während man miterlebt, wie sich die geplante Bürgerklamotte zum tief empfundenen Meisterwerk wandelt – und schließlich eine tragische Wendung nimmt, weil Shakespeare entdecken muß, daß seine Viola von der Königin höchstselbst einem anderen versprochen wurde, gilt es eine Unzahl anderer Schwierigkeiten zu bewältigen, die Regisseur Madden scheinbar nach Belieben jongliert. Stoppard läßt die Romanze Funken sprühen und nutzt jede sich bietende Gelegenheit, spätere Zitate, Zeitgenossen oder typische Motive Shakespeares in das bunte Treiben einzustreuen, die allesamt ebenso treffsicher sind wie der Auftritt von Judi Dench als weise, aber gestrenge Königin Elisabeth. Bei der Welturaufführung von “Romeo und Julia” löst sie alle dramatischen Konflikte auf und bringt “Shakespeare in Love”, diese deftige, satte Boulevard-Farce über den größten Tragödiendichter aller Zeiten, zu ihrem versöhnlichen, wenn auch wenig glücklichen Ende. Ein Filmtraum, der sich nach seinem Abschneiden bei den Golden Globes sowohl in Berlin als auch bei den Oscars berechtigte Hoffnungen machen darf. ts.

Darsteller und Crew

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