Kung Fu Panda 2 (2011)

Kung Fu Panda 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 3
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Kung Fu Panda 2: Hinreißende Fortsetzung des Hits von 2008, in der der Kung-Fu-Bär einen übermächtigen Bösewicht nur besiegen kann, indem er Fragen über seine eigene Herkunft beantwortet.

Gemeinsam mit seinen Freunden der Furious Five verteidigt Kung-Fu-Panda Po als Drachenkrieger das Tal des Friedens, ohne allerdings alte Gewohnheiten und seine Faulheit ganz abgelegt zu haben. Gefordert wird er, als ein neuer Bösewicht auf den Plan tritt, der ganz China mit einer neuartigen Superwaffe in die Knie zwingen und Kung Fu auf immer und ewig zerstören will. Um den Konflikt siegreich beenden zu können, muss Po den Blick in die eigene Vergangenheit richten und unbequeme Fragen über seine tatsächliche Herkunft beantworten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kung Fu gegen Kanonen – ein klassischer Konflikt in Martial Arts-Filmen, einer, der eine Zeitenwende symbolisiert und stellvertretend für den Konflikt zwischen Tradition und Fortschritt steht. In "Kung Fu Panda 2“ ist es allerdings an einer stahlharten Tiger-Dame, einem bedachten Kranich, einer winzigen, aber nichtsdestotrotz bärenstarken Gottesanbeterin, einem schelmischen Affen und einer blitzschnellen Schlange, China zu retten. Und natürlich an Po, dem Panda.

    Dessen Kung Fu ist stark – fast so schlagkräftig, wie sein loses Mundwerk. Neben knallbunter Martial Arts-Action gibt es dementsprechend auch ein Feuerwerk an witzigen Dialogen in "Kung Fu Panda 2“, die Drehbuchautoren haben richtig gute Arbeit geleistet. Genau wie ihre Kollegen von der Casting-Abteilung, die für den zweiten Teil noch mehr namhafte Stars als Sprecher verpflichten konnten: spätestens, wenn am Ende des Films die Credits über die Leinwand laufen, wird dem Zuschauer bewusst, dass "Kung Fu Panda 2“ in der ersten Liga der Hollywood-Blockbuster mitspielt. Da befindet sich Jack Black, der Hauptfigur Po seine Stimme leiht, in der erlauchten Gesellschaft von Angelina Jolie oder Luciy Liu, der alten Hasen Dustin Hoffman und Gary Oldmann oder der Kampfkunst-Spezialisten Jackie Chan und Jean-Claude Van Damme.

    Hinter der Kamera sorgt indes kein Geringerer als Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth“) als ausführender Produzent dafür, dass "Kung Fu Panda 2“ gerade bissig genug ist, um nicht nur ein Publikum bis 12 Jahren zu unterhalten. Der Film ist geeignet für die ganze Familie, keine Frage, und auch und vor allem die jüngeren Zuschauer werden ihren Spaß mit Po und den Furiosen Fünf haben – aber eben nicht nur.

    Zumal der Film neben einem brauchbaren Plot auch optisch einiges zu bieten hat. Glaubwürdige Gesichteranimationen verleihen den sprechenden Tieren dieser Fabel etwas sehr Menschliches. Die Action findet vor schön gestalteten Settings statt, "Kung Fu Panda 2“ erhält durch seine idyllischen Landschaften und die monumentalen Bauten einen hohen Schauwert – gerade für einen CGI-Film. Schließlich kommen im Vor- und Abspann sowie in den Rückblenden in Pos Kindheit sehr kunstvolle Zeichentricksequenzen im Stil fernöstlicher Holzschnitte zum Einsatz. Eine Kleinigkeit eigentlich, aber genau solche liebevollen Details machen in der Summe einen guten Film aus.

    Fazit: Nette Story, schöne Bilder, viel Humor und jede Menge Stars: "Kung Fu Panda 2“ ist einer dieser Filme "für die ganze Familie“, bei denen auch Papa auf seine Kosten kommt.
  • Back in Black! (and white): Panda Po legt unter Jennifer Yuh Nelsons Regie erneut Martial-Arts-mäßig und lustig los – und dem fiesen Schurken Shen in 3D das Handwerk.

    Ob Elefanten, Panther und Schlangen in “Das Dschungelbuch”, Fische in “Findet Nemo” oder ein ganzer Zoo in “Madagascar” – wenn Animationsfilmer Tiere zu Hauptdarstellern machen, scheint Erfolg vorprogrammiert. Das war bei “Kung Fu Panda” 2008 so und die erste Fortsetzung hat nun auch beste Chancen, ein Hit zu werden. Dreamworks’ CGI-Kampfmaschine Po ist wieder da, kugelrund, gesättigt und voll austrainiert. Friedliche Zeiten könnten es im Tal des Friedens sein, wäre da nicht ein fieser Pfau namens Lord Shen, der China mittels Geheimwaffe – sprich Schießpulver – zunächst dem Erdboden gleich machen und dann unter seine Kontrolle bringen will. Die Fähigkeiten der fantastischen Fünf, Tigress, Crane, Monkey, Mantis und Viper, sind wieder gefragt – und natürlich des Pandas POsitive Macht. Nur bevor er so richtig loslegen kann, muss er noch seine Mitte finden und sich seiner Vergangenheit stellen – eine Gans als Vater, da kann doch etwas nicht stimmen.

    Mit einem wunderbar gestalteten, an die Scherenschnittfilme Lotte Reinigers erinnernden Vorspann geht’s los. Shen, der seine Federn wie Messer werfen kann, wird eingeführt, seine Herkunft erklärt. In herrlichen, primär rot und schwarz gehaltenen Bildern, entsteht das alte Reich der Mitte auf der Leinwand. Filigrane, verspielte Gebäude, exotische Pflanzen, Wasser, Wolken, Nebelschwaden. Kalligraphisch gestaltete Bilder, die wie chinesische und japanische Tuschzeichnungen anmuten. Und dann Po: schwarz und weiß, Yin und Yang,. polar entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte, die auch das Motto des Films und seine Triebfeder bilden. In sich Ruhen und Kämpfen, sich der Vergangenheit bewusst sein und dennoch in die Zukunft schauen. Das passiert im Subtext, spiegelt sich sogar in den Formen der Animation. 2D, “altmodischer”, klassischer Zeichentrick für die Vergangenheit, furioses 3D fürs Hier und Heute. Atemberaubende Action, Feuerkugeln, die auf den Zuschauer zurasen, Schluchten in die Po hinabspringt. Die vertikale Bildachse wird häufig betont.

    Regisseurin Jennifer Yuh Nelson verneigt sich vor den legendären Martial-Arts-Filmen der Gebrüder Shaw oder Jackie Chan. Sie setzt auf hohes Tempo, waghalsige Stunts, etwa bei Shens Angriff auf ein in den Bergen gelegenes Dorf, und versteht sich auf grandios choreographierte Massenszenen. Doch trotz aller asiatischer Kriegskunst und der lebensgefährlichen – für kleine Kinder vielleicht arg bedrohlichen – Kämpfe zwischen Panda und Pfau, kommt der Humor nicht zu kurz. Dies ist vor allem Verdienst der Synchronsprecher – so beweist etwa Verwandlungskünstler Hape Kerkeling als Po ungeahnte stimmliche Qualitäten, die der US-Originalinterpretation durch Jack Black keinesfalls nachstehen. Abgerundet wird der fernöstlich-köstliche Filmspaß durch den poppig-peppigen Soundtrack von Hans Zimmer und John Powell, und einer Seeschlacht, die Lord Nelson vor Neid erblassen lassen hätte. “Kung Fu Fighting” war selten kurzweiliger. geh.

Darsteller und Crew

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