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James Bond 007: Goldeneye (1995)

Originaltitel: Goldeneye
James Bond 007: Goldeneye Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 3
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

James Bond 007: Goldeneye: Erster James-Bond-Film mit Pierce Brosnan als 007, der den Part in Folge bis 2002 drei weitere Male bekleidete.

Beim Überfall auf eine russische Forschungsbasis sichert sich General Ouromov Goldeneye, den Schlüssel zur Aktivierung geheimer russischer Militärsatelliten. James Bond wird auf den Bösewicht und seine Schergen angesetzt. Doch bevor es zum Showdown in der Karibik kommt, muß 007 erst einmal eine herbe Überraschung verdauen.

Die russische Mafia-Gruppe Janus hat “Goldeneye”, zwei Satelliten, deren elektromagnetische Strahlen alles Leben auf der Erde vernichten können, in ihre Kontrolle gebracht. Der Chef dieser kriminellen Bande ist Ex-”006″ Alec Trevelyan, James Bonds ehemaliger Kollege. Zusammen mit der Computerspezialistin Natalya Simonova setzt sich 007 auf die Spuren des Verräters. Der Weg führt die beiden über Monaco und St. Petersburg bis nach Kuba in die Kommando-Zentrale von Janus.

Nach Sean Connery, Roger Moore und Timothy Dalton zeigt nun Ex-Serienheld Pierce Brosnan als 007 allen Kommunisten (bzw. was davon übrig ist), was eine britisch-majestätische Agentenharke ist. Mit von der turbulenten Partie: Fassbinder-Veteran Gottfried John als böser Bube.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sollte man ihn leben oder sterben lassen, den Staragenten des britischen Geheimdienstes MI6? Nach Jahren juristischer Streitigkeiten und Debatten über die Marktchancen James Bonds entschlossen sich die Rechteinhaber zu einem Comeback des fast schon zwangspensionierten Casanovas mit der Lizenz zum Töten. Neues Personal und eine Hinführung ans Action-Kino der neunziger Jahre sollten der langlebigen Filmserie neue Impulse verleihen. Desmond Llewelyn als Faktotum Q ist der letzte Überlebende der ersten Stunde. Neu im Team sind Judi Dench als Bonds erstmals weiblicher Chef M, Samantha Bond als scharfzüngigere Miss Moneypenny und Pierce Brosnan, der als 007 in die Fußstapfen des guten, aber ungeliebten Timothy Dalton tritt. Wer von Brosnan die Reanimation seines smarten “Remington Steel”- Charakters erwartet hatte, sieht sich getäuscht. Brosnans Dressman-Bond wird als eher ernster, harter Action-Held eingeführt, der wenig Zeit zum Balzen hat, weil ihn das Töten so in Anspruch nimmt. Somit steht in “Goldeneye” technisch erstklassig realisierte Action im Vorder-, der traditionelle Charme und Witz der Bond-Serie dagegen im Hintergrund. Das von Luc Bessons Hofkomponisten Eric Serra aufgemotzte Bond-Thema unterstreicht dabei von Beginn an den Anspruch der Produzenten, ein neues, jüngeres Publikum an sich zu binden. Der gewohnte Prolog erweist sich als erwartetes Highlight. Bonds spektakulärer Bungee- Sprung von einem Staudamm führt mitten ins Herz einer versteckten russischen Chemiewaffenfabrik. Der geplante Sabotageakt endet aber mit einer Katastrophe, als Bonds Partner 006 (Sean Bean) vom eiskalten General Ourumov (Gottfried John) hingerichtet wird. Daß dieser Tote im Laufe des Films Wiederauferstehung feiern wird, ist für aufmerksame Zuschauer allerdings keine Überraschung, wird doch Beans Name in der chic gestylten Credits- Sequenz an prominenter Stelle geführt. Sieben Jahre später jedenfalls wird die Erinnerung an die getilgte befreundete Doppelnull wieder wach, als Ourumov mit seiner Terminatrix (das holländische Exmodel Famke Janssen mit einer deutlichen Hommage an Lena Olins Mona- Demarkov-Charakter aus “Romeo Is Bleeding”) eine russische Forschungsbasis überfällt. Nach blutigem Massaker fällt dem Duo infernal “Goldeneye” in die Hände – der Schlüssel zur Aktivierung geheimer russischer Militärsatelliten, die vernichtende elektromagnetische Impulswellen aussenden können. Bis Bond im Team mit der Computerspezialistin Natalya (Izabella Scorupco) seine Gegner kaltstellen kann, besucht er dekorative Schauplätze wie Monaco, demoliert in einer erstaunlich realistischen Sequenz per Panzer halb St. Petersburg, duelliert sich mehrfach mit Ourumovs Schlächterin und rettet in der Karibik schließlich wie gewohnt die Welt. Regisseur Martin Campbell (“Flucht aus Absolom”) erweist sich den großen Action-Anforderungen gewachsen, führt “Goldeneye” mit hartem, oft brutalem Ton weit weg vom selbstironischen Kasperltheater Roger Moores. Weniger Sex, mehr Gewalt lautet die Devise seines Films, der die Erwartungen von Action-Fans nicht enttäuschen wird. Ob auch die eingefleischte Bond-Klientel dieser Kurskorrektur folgen wird, wird sich zum US- Jahreswechsel zeigen, wenn der erwiesene Goldesel Bond mit Columbias möglichem “Money Train” kollidiert. kob.

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