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Jack and the Giants (2013)

Originaltitel: Jack the Giant Slayer
Jack and the Giants Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Jack and the Giants: Actionreiche Verfilmung des Märchens "Hans und die Bohnenranke" von "X-Men"-Macher Bryan Singer über den Angriff fürchterlicher Riesen.

Bisher waren die menschenfressenden Riesen, die in einem Reich über den Wolken leben, für Jack nur eine Legende. Doch als ihm ein Mönch magische Bohnen anvertraut, aus denen eine Ranke zum Reich der Giganten wächst und dabei die Prinzessin mitreisst, wird der Mythos zur Wahrheit – und ein junger Bauer zum Helden. Mit einigen Männern des Königs klettert Jack zum Himmel, um die Prinzessin zu befreien. Ohne zu ahnen, dass sich unter ihnen ein Intrigant befindet, der mit den Riesen die Welt beherrschen will.

Ein junger Bauer bekämpft mythische Riesen zwischen Himmel und Erde bekämpft und erobert damit das Herz einer Prinzessin. Mit Effekten gespicktes Actionspektakel, das aus einem populären Märchen ein Fantasy-Event im Stil von “Der Hobbit” macht.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das englische Märchen "Hans und die Bohnenranke" stand Pate für das Fantasyepos "Jack and the Giants". Regisseur Bryan Singer ("X-Men", "Superman Returns") präsentiert in dem 3D-Abenteuer schreckliche Riesenfiguren, die viermal größer als die Menschen sind. Im Motion-Capture-Verfahren animiert, wirken sie sehr real und beinahe physisch bedrohlich. So hat der Film eine FSK-Freigabe ab zwölf Jahren, erzählt aber im Grunde eine Kindergeschichte. Wie bei den "Harry Potter"-Filmen mit derselben Altersfreigabe dürften folglich auch Zehnjährige in Begleitung ihrer Eltern den Mix aus Märchenfantasie und Gänsehautspannung schätzen.

    Auf die Begegnung mit den Riesen stimmt eine reizvolle Vorgeschichte ein. Sie schürt die Spannung in entrückter Atmosphäre und wirft Hoffnungsanker aus. Jack und Isabelle wachsen in verschiedenen Milieus des mittelalterlichen England auf. Beide Kinder hören die Geschichte des Königs, der einst die Riesen von der Erde vertrieb. "Aber was passiert, wenn die Riesen wiederkommen?", fragt der kleine Jack bang. Zehn Jahre später erfährt er es gemeinsam mit Isabelle, die sich gerne heimlich unter das Volk mischt. Sie ist eine Nachfahrin jenes Königs, der ein paar Samen der magischen Bohnenpflanze mit ins Grab nahm.

    Die Riesen haben individuelle Gruselmerkmale, wie General Fallon (Bill Nighy) mit seinen siamesischen Zwillingsköpfen. Der Ideenreichtum des Films zeigt sich aber auch darin, wie sie auftreten und wie unterlegen die Menschen ihnen gegenüber wirken. Jack und Elmont müssen nicht nur Mut aufbringen, sondern auch ein unbekümmertes Naturell besitzen. Es spiegelt sich in pfiffigen Wendungen brenzliger Situationen. Singers Actiondynamik belebt das Märchengenre auf erwachsene Art.

    Wie in "Die fantastische Welt von Oz" sorgt auch hier eine Mischung aus echten oder gebauten Kulissen mit Computereffekten für einen zum Anfassen realistischen Look. Technik und Kreativität gehen eine beglückende Verbindung ein. Das Staunen über zum Bild gewordene Fantasie ist bei dieser Qualität der Gestaltung – besonders auch in 3D – vielleicht das wichtigste Argument für einen Kinobesuch.

    Fazit: Reizvoll wie ein Märchen, spannend wie ein Actionthriller: Bryan Singer präsentiert in "Jack and the Giants" furchterregende Riesen und fesselnde Bildfantasien.
  • Bryan Singers Abenteuer über einen jungen Helden, der monströse Riesen zwischen Himmel und Erde bekämpft, ist ein kindlicher Spaß mit gewaltiger Effektshow.

    Es ist nur angemessen, dass ein Regisseur, der mit Mutanten das “X-Men”-Franchise lancierte, nun deformierte Riesen Amok laufen lässt, die eine weit größere Prüfung für menschliche Toleranz darstellen. Bryan Singer ist ein Mann mit Humor, das zeigt sich schon im Logo seiner Produktionsgesellschaft Bad Hat Harry Productions, in dem sich selbige Riesen wie “Die üblichen Verdächtigen” aufstellen dürfen. Doch die Fesseln eines Films sind offensichtlich, der in der Konfrontation von XXL-Rüpeln und menschlichen Miniaturen ein großes Potenzial an schwarzem Humor und auch Terror hätte, dieses aber mit Blick auf die Altersfreigabe (bei uns ab 12) nur bedingt ausleben darf.

    Nichtsdestotrotz ist “Jack and the Giants” für alle, die das Kind in sich wiederentdecken können, ein durchaus unterhaltsamer Actionspaß, auch wenn die Qualität des dominanten Digitalzaubers nicht immer Konstanz zeigt. Auch bei den zentralen Attraktionen, den Giganten, die mit Motion Capture zum Leben erweckt wurden, wobei die Illusion manchmal aber auch nur aus dem Zusammenspiel von Sound und Perspektive zu entstehen scheint.

    In der simplen Geschichte sind zwei britische Märchen, “Hans und die Bohnenranke” und “Jack the Giant Killer”, verwoben. Es gibt einen jungen Helden (Nicholas Hoult, so gut in “Warm Bodies“) von niedrigem Stand, der sich in eine Prinzessin (Eleanor Tomlinson) verliebt, die ihr Schloss als Gefängnis empfindet und an einen machtgierigen Intriganten verheiratet werden soll. Aus seinem Besitz werden die magischen Bohnen gestohlen, aus denen eine riesige Ranke wächst, die zu einem Reich zwischen Himmel und Erde führt. Dort leben mythische Giganten, die aus Menschen bevorzugt Pasteten machen, aber auch Fast Food mit knackigen Kopfbiss nicht ablehnen.

    Aufgrund sanitärer Schnitte sind traumatische Schäden bei jüngeren Zuschauern nicht zu befürchten, zumal diese von der “Herr-der-Ringe”-Trilogie ganz anderes gewohnt sind. Die Perspektive der Riesen, denen Menschen nichts bedeuten, scheint auch der Film zu übernehmen. Denn nicht die Miniaturen, sondern die Giganten wecken Emotionen, auch wenn diese meist an Zerstörung und Spektakel geknüpft sind und bei einer wuchtigen Finalschlacht voll zum Tragen kommen. kob.
  • Vergnügliches Abenteuer, das den rüden Charme alter Fantasy-Filme aufgreift und fast immer die falschen Töne trifft. Vom prophezeiten Desaster sind diesen Riesen dennoch weit entfernt.
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Darsteller und Crew

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