Ich - Einfach unverbesserlich 2 (3D) (2013)

Originaltitel: Despicable Me 2
Ich - Einfach unverbesserlich 2 (3D) Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

Ich - Einfach unverbesserlich 2 (3D): Fortsetzung zum Animationsspaß über Top-Bösewicht Gru, der zum Helden geläutert wird. Diesmal gibt's deutlich mehr von den Minions zu sehen, Grus kultigen gelben Helfern!

Der ehemalige Superschurke Gru ist zahm geworden und lebt ein beschauliches Leben mit seinen drei Adoptivtöchtern Margo, Edith und Agnes. Als ein neuer Superschurke auf den Plan tritt, werden seine Fähigkeiten noch einmal gefordert – von der hübschen Agentin Lucy. Voller Eifer werfen er und seine treuen Minions sich in die Aufgabe, die Welt zu retten. Dabei kommen Gru seine plötzlich erwachenden, romantischen Gefühle für Lucy ganz schön in die Quere.

Gru lebt ein beschauliches Leben mit seinen drei Adoptivtöchtern, soll nun aber mithelfen, einen neuen Superschurken zur Strecke zu bringen. Fortsetzung zum erfolgreichen CGI-Animationsfilm mit mehr Raum für die beliebten Minions.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Verwandlung des fiesen Superschurken Gru in einen Adoptivvater, den drei Waisenmädchen um den Finger wickeln, verzauberte 2010 das Kinopublikum. Nun legen die Drehbuchautoren Cinco Paul und Ken Daurio und die Regisseure Chris Renaud und Pierre Coffin mit "Ich - Einfach unverbesserlich 2" nach und gehen dabei kein geringes Risiko ein. Denn die Messlatte liegt hoch und die zündenden Ideen, der spezielle, kernige Humor lassen sich womöglich nicht einfach reproduzieren. Vor allem aber könnte es sich als Problem des neuen Animationsfilms erweisen, dass Gru ja nun geläutert ist. Tatsächlich gibt er diesmal keine ganz so schillernde Figur ab. Aber die Filmemacher finden dennoch zahlreiche Anknüpfungspunkte, um dem Publikum ein lohnendes Wiedersehen mit ihm, den Mädchen und den Minions zu bereiten.

    Wenn man den spitznäsigen Glatzkopf dabei beobachtet, wie er seiner jüngsten Tochter Agnes den perfekten Kindergeburtstag bereiten will, umfängt einen gleich die aus dem ersten Film vertraute Stimmung. Gru ist liebevoller, als es zu seinem sonstigen Gehabe passt und das bringt ihn schnell in Stress. Hin und wieder blitzt gegenüber Außenstehenden, wenn er schlechte Laune hat, auch sein Temperament aus der Superschurkenzeit auf. Aber Gru würde nichts tun, was die behütete Kindheit seiner Mädchen gefährden könnte. Um den für die Spannung wichtigen Bösewicht-Plot wieder aufzugreifen, wird er als Experte von der Gegenseite angeheuert, den Superschurkenjägern.

    Agentin Lucy, seine Partnerin, ist mit einer Vielzahl von Gadgets ausgestattet, die für Komik sorgen. Denn Gru entpuppt sich in den lächerlichsten Momenten als durchaus hilfsbedürftig. Die Figur der lebhaften Lucy bildet einen reizvollen Kontrast zu Grus Verschlossenheit. Auch sie ist keineswegs unfehlbar, was sie nur umso sympathischer macht. Ihre Einführung schließt die wichtigste Lücke in Grus Leben. Eine so krude wie herzzerreissende Rückblende in Grus Schulzeit zeigt, warum er sich an Frauen nicht heranwagt. So erreicht ihn das Glück auch nur mit lustigem Schrecken.

    Aber es gibt keinen Trubel, den die gelben Minions nicht noch toppen können. Mit ihrer unverständlichen Sprache und dem unberechenbaren Eigensinn bringen sie Sand ins Getriebe, anstatt Gru zuverlässig zu helfen. Das Sequel schenkt den schadenfrohen Sidekicks, die Grus Doppelnatur spiegeln, geschickt Aufmerksamkeit in vielen kurzen Szenen. Im Abspann gehört ihnen die Leinwand für ein paar witzige Zugaben ganz. Diese setzen stark auf 3D-Effekte, wobei einer der spektakulärsten ganz altmodisch auf Seifenblasen zurückgreift. Insgesamt funktioniert in dieser vergnüglichen Fortsetzung die Mischung aus bewährten und neuen Elementen recht gut, auch wenn nicht mehr jeder Witz ganz so treffsicher gelingt.

    Fazit: Der Animationsspaß "Ich - Einfach unverbesserlich 2" ist für die Fans des geläuterten Superschurken Gru ein Muss, das sich mit seiner reizvollen Mischung aus bewährten und neuen Ideen auch lohnt.
  • Sowohl auf visueller und verbaler als auch auf tricktechnischer Ebene erweist sich diese Fortsetzung ihrem Vorgänger überlegen. Ein Blockbustererfolg ist programmiert.

    Es ist nicht gerade ein einfaches Unterfangen, einen weltweiten Nummer-Eins-Hit, der obendrein auch noch den Segen der Filmkritik erhalten hat, noch einmal zu toppen. Dem Produzenten Christopher Meledandri von Illumination Entertainment und seinem vor 1000 tollen Ideen sprühenden Regie-Duo Pierre Coffin und Chris Renaud ist dies nun mehr als imposant gelungen, und zwar von A bis Z, vom Vorspann bis zum Abspann, den die kleinen, ebenso niedlichen wie anarchischen und immer für einen dummen Streich zu habenden Minions bestimmen. Diese gelben Helferchen des Superschurken Gru hatten in Teil 1 noch eine Nebenrolle, jetzt dürfen sie sich (fast) nach Herzenslust austoben. Aber eben nur fast. Coffin & Renaud achten akribisch darauf, dass auch der Rest der Figuren genügend Spielraum erhält und die Geschichte sich entfalten kann. Das bedeutet: Gru darf zum einen den liebenden Daddy spielen und argwöhnisch die ersten Begegnungen seiner Ältesten mit dem anderen Geschlecht beobachten. Gleichzeitig wird er aber auch als Superheld gebraucht, der einen lange verschollen geglaubten Erzfeind in dessen Schranken verweisen muss. Schließlich darf Gru auch selbst Gefühle entwickeln, und zwar ausgerechnet der schusseligen Agentin Lucy Wilde (von Comedy-Ass Martina Hill adäquat synchronisiert) gegenüber, wie Gru Außenseiterin, und große Bewunderin seiner Mondstehlkünste. Das faszinierende an dieser Fortsetzung ist außerdem, dass es die Macher tatsächlich geschafft haben, in jede einzelne Szene einen Gag zu packen, sei er nun visueller, technischer oder verbaler Natur. Da sind etwa die Schmetterlinge und Seifenblasen aus dem Abspann (unbedingt bis zum Schluss sitzen bleiben!) dank dreidimensionaler Perfektion mitten im Kinosaal zum Greifen nah, wird mit Wonne aus mit Konfitüre gefüllten Schießgewehren auf bitterböse, zähnefletschende, lilafarbene Monster geschossen, bis sich diese wieder in Minions verwandeln, und hört der Chef der AVL (Antiverbrecherliga) auf den komplett dämlichen Namen Silas Ramspopo. Dass auch noch Furzwellensalutschüsse und Elchbetäubungspfeile abgefeuert werden, Australien kurz und knapp mit den Begriffen Koalabär, Didgeridoo und Hugh Jackman charakterisiert wird und Grus Kleinste wie einst Oskar in der “Blechtrommel” alles Glas zerschreit, macht Kinobesuchern jedweder Altersgruppe ebenfalls einen Höllenspaß. Ohrwürmer wie “In the Summertime” und “YMCA” tun ihr Übriges, um das Publikum beschwingt, verdammt gut gelaunt und mit einem mächtigen Appetit auf noch mehr Minions, Grus und anderen schrecklich schönen Dingen nach Hause zu verabschieden. lasso.
  • Wie der Tenor im Film ändert sich auch die Zielgruppe: Aus der amüsanten Schurken-Parodie wird ein herzlicher Familienspaß.
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