Everest (2015)

Everest Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (32)
  1. Ø 4.2
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.9

Filmhandlung und Hintergrund

Everest: Drama über zwei Expeditionsteams, die im Jahr 1996 den Mount Everest erklimmen wollen.

Im Jahr 1996 begeben sich zwei Teams um die erfahrenen Bergsteiger Rob Hall (Jason Clarke) und Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) auf eine gefährliche Mission. Die zwei Teams wollen gegeneinander den höchsten Berg der Erde – den Mount Everest – besteigen. Diesen Berg in die Knie zu zwingen gilt für viele Menschen als Traum, können sich doch nur die wenigsten zu jenen zählen, die diese ultimative Herausforderung bewältigen konnten. Doch selbst wenn sich die Bergsteiger auch noch so entschlossen zeigen, sind sie nicht auf die katastrophalen Entwicklungen gefasst, die die kommenden Stunden für sie bereithalten. Ein Sturm zieht auf, und Schneemassen drohen die Bergsteiger zu verschütten. Der Film basiert auf dem wahren Unglück, das sich im Mai 1996 zugetragen hat. Damals wurden mehr als 30 Bergsteiger von dem plötzlich aufziehenden Unwetter überrascht. Acht von ihnen starben dabei – fünf auf der Süd-, drei auf der Nordseite. Obgleich das Besteigen des Mount Everest generell als lebensgefährlich einzustufen ist und der höchste Berg der Erde immer wieder Opfer forderte, so ging doch dieses Unglück um die Welt und schließlich auch in die Geschichte ein. Denn besonders bemerkenswert an den tragischen Unfällen war, dass erfahrene und für kommerzielle Expeditionen tätige Bergsteiger involviert waren. Zur Popularität des Unglücks trugen ebenfalls die veröffentlichten Bücher der Bergsteiger bei, die das Unglück miterlebten. Besonders Jon Krakauer, Matt Dickinson und Anatoli Bukrejew gelten als wichtige Zeitzeugen zur Dokumentation der Ereignisse. „In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest.“ von Jon Krakauer diente Regisseur Baltasar Kormákur ebenso wie Interviews mit den Beteiligten als wichtige Grundlage für den Film.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • "Never let go" steht auf dem Plakat von Everest, der auf einer wahren Besteigung aus dem Jahr 1996 beruht. Der Film handelt davon, wie ein Sport für wenige Spezialisten zu einem Tourist Event mutierte. Das Gebirge erscheint auf einmal wie ein Abenteuerpark und wird von einem Gewimmel an Menschen bestiegen. Statt Einsamkeit hetzen hier die Massen auf den Gipfel. Die (Geschäfts)idee hinter Rob Halls Adventure Consultants ist eine demokratische. Hall, der Consultant für die Natur ist nicht unsympathisch, mehr idealist als Geschäftsmann. Sein Konkurent Scott Fisher von Mountain Madness wirkt wie ein wahnsinniger Späthippie. Fisher schluckt jede Menge Aufputsch- und Schmerzmittel und kennt keine Ehrfurcht mehr vor der Natur. Die Amateure, die von den beiden Kontrahenten auf den Berg geführt werden, müssen schnell feststellen, dass der Everest eine Business Welt darstellt. Der Gipfel, der ziemlich verdreckt ist, bildet schliesslich den Hintergrund für eine irrwitzige Tragödie... Leider krankt der Film des Isländers Baltasar Kormakur an einer ziemlich sinnlosen Geschichte. Sie wird eingebettet in tolle Bilder und oft entwickelt sich an den richtigen Stellen auch Spannung. Ich denke, Kormakur hat den Film aber nicht gemacht, um einfach nur Spannung zu erzeugen. Seine Intention darüber hinaus kann nur vermutet werden. Everest vermittelt sie einfach nicht. Never let go? Das kanns auch nicht gewesen sein. mehr auf cinegeek.de
  • 1996 wollen zwei Expeditionsteams den Mount Everest erklimmen. Doch ihr Vorhaben steht unter keinem guten Stern.
  • Zwischenzeitlich möchte man es den Bergsteigern gleichtun und einen tiefen Zug aus der Sauerstoffflasche nehmen, so nervenaufreibend ist die Expedition. Dass der Katastrophenfilm es schafft, den Zuschauer auf solche Weise zu fesseln, obwohl dieser den Ausgang des Abenteuers bereits kennt, kann dem Film kaum hoch genug angerechnet werden. Everest ist definitiv eine Sichtung wert und sollte aufgrund seiner visuellen Wucht gerade auf der großen Leinwand mitgenommen werden.
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