Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (2006)

Originaltitel: Eragon
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter: Fantasy-Saga nach dem erfolgreichen Erstlingsroman des damals 17-jährigen Christopher Paolini über die Freundschaft eines 15-Jährigen zu einem jungen Drachen.

Der 15-jährige Eragon aus Carvahall (Ed Speleers), ein mittelloser Bauernjunge, findet im unwegsamen Bergwald einen blau leuchtenden Stein. Die Elfe Arya (Sienna Guillory) hatte ihn dort in höchster Not versteckt: Denn er ist ein Drachenei, aus dem die Echse Saphira schlüpft. Doch in einem Reich, wo Drachen das unterdrückte Volk befreiten, duldet der Gewaltherrscher Galbatorix (John Malkovich) keinen Widerstand. Er entsendet seine Armeen und tötet Eragons Familie. Mit dem weisen Erzähler Brom (Jeremy Irons) flüchtet Eragon und erlernt die Magie des Drachenreitens.

Fantasy-Abenteuer vor traumhaft schöner Naturkulisse, wo sich die Dimensionen von “Herr der Ringe” und der Esprit von “Harry Potter” zum ersten Kapitel einer Trilogie von Schlachten, Kreaturen und Zauberei verbinden.

Zufällig stößt der 15-jährige Eragon im Wald auf einen blau leuchtenden Stein, der sich als Drachenei entpuppt, aus dem der Drache Saphira schlüpft. Mit einem Mal macht der unerbittliche König Galbatorix Jagd auf Eragon und tötet seine Familie. Mit Hilfe von Saphira und dem Geschichtenerzähler Brom macht sich der Junge auf die Suche nach den Mördern und er erfährt von Brom das Geheimnis der Drachenreiter, zu denen Eragon gehört und die der Grund für den Hass von Galbatorix auf ihn sind.

Der junge Eragon findet bei der Jagd im Wald ein merkwürdiges blaues Ei, dem ein Drachenkind entschlüpft. Sein Mentor Brom und die schöne Elfe Arya legen ihm daraufhin seine Bestimmung dar: Eragon ist auserwählt, die untergegangene Tradition der Drachenreiter fortzuführen, die einst von einem der Reiter selbst verraten wurde. Dieser Galbatorix regiert nun mit eiserner Hand über das einstmals blühende Reich, und als er von Eragon erfährt, legt er alles daran, ihn in seine Hände zu bekommen oder zu töten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Um das Buch Eragon spinnen sich verschiedene Kontoversen, die Autor und Werk fast schon zu modernen Legenden generierten. Sicherlich trägt das Alter des Autors dazu bei. Christopher Paolini war fünfzehn als er den ersten Teil seiner Inheritance Trilogie schrieb, er ist nunmehr 22 und schreibt an dem letzten Teil, dessen Titel noch nicht feststeht.

    Es dauerte eine Weile bis Eragon, zuvor von den Paolinis selbst heraus gegeben, in einem großen Verlag erschien. Dann stürmte das Werk jedoch die internationalen Bestsellerlisten.

    Obwohl das Buch ganz und gar nicht unumstritten ist. Paolini wird vorgeworfen, er „orientiere“ sich zu sehr an Altmeistern wie J.R.R. Tolkien und Ursula Le Guin. Und sicherlich lassen sich Parallelen zwischen Eragon und Fantasy Standardwerken wie Herr der Ringe und Erdsee feststellen, man sollte aber eben auch das junge Alter des Autors nicht außer Acht lassen.

    Nun gibt es ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte – der Film zum ersten Band der Trilogie, Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter, kommt diesen Dezember, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ins Kino.

    Und genau wie sich schon das Buch an seinen Vorgänger orientierte, macht es auch der Film. Zumal er mit den Herr der Ringe Filmen natürlich einen äußerst starken Vorläufer hat, die das neuere Fantasy Kino geprägt haben. Und so verwundert es nicht, wenn viele Einstellungen aus Eragon denen von Peter Jacksons Epos ähneln, gar identisch sind.
    Scheinbar kann man keine Fantasy Filme mehr machen, ohne zum Beispiel den obligatorischen Helikopter Schuss einer Ansammlung von Reitern in der wilden Natur zu zeigen. Oder einen epischen Prolog, bei dem die Erzählerstimme die Geschichte der fremden Welt erläutert.

    Aber Eragon bietet glücklicherweise mehr als das. Und so könnte die Hoffnung von Twentieth Century Fox doch noch aufgehen und ein passabler Kassenhit entstehen. Etwas was man nach dem eher lauen Trailer nicht unbedingt erwartet hätte. Gerade die Visual Effects wirken in der Vorschau ungenügend und hölzern.

    Dass die Effekte letztendlich im Film dennoch mehr als passabel, teilweise sogar großartig sind, hätte man auch nicht anders vermuten dürfen, nimmt man den Lebenslauf des Regisseurs Stefen Fangmeier genauer unter die Lupe. Dieser arbeitete nämlich zuletzt als Visual Effects supervisor für Industrial Light and Magic (kurz: ILM) und hat schon einige erfolgreiche Hollywoodfilme in dieser Funktion betreut (Master and Commander, Dreamcatcher, Signs, Die Bourne Identität und Der Sturm um einige zu nennen). Er war insgesamt dreimal für den Oscar nominiert und hat dreimal den BAFTA (British Academy Film Award) gewonnen. Bei Galaxy Quest und Dreamcatcher fungierte er als Second Unit Regisseur und führte bei Eragon das erste Mal selbst Regie.

    Die Visual Effects für Eragon wurden denn auch zum großen Teil von ILM produziert, bei einigen Sequenzen, wie zum Beispiel der finalen Schlacht bei Farthen Dûr griff aber auch WETA Digital helfend ein. WETA zeichnete sich verantwortlich für die Herr der Ringe Filme, und somit schließt sich hier der Kreis. Die Szenen von der Schlacht, bei der Eragon auf Saphira gegen Durza auf einem mysteriösen Schattentier kämpft, sind denn auch die herausragend animierten Teile, die sich deutlich vom Rest des Filmes abheben.

    Weiß man nun, dass die zwei zuletzt erfolgreichsten Visual Effects Firmen zusammen an dem Film arbeiten, verwundert es nicht, dass auch der Rest der Crew sich aus einer beeindruckenden Anzahl von renommierten Menschen zusammensetzt.

    Drehbuchautor Peter Buchman schrieb bisher das Buch zu Jurassic Park III und zuletzt an zwei Werken über Che Guevara. Und auch das Produzententeam um John Davis und Wyck Godfrey kann auf einige erfolgreiche Filme zurückschauen.

    Zu kritisieren wäre jedoch der Score von Komponist Patrick Doyle (Harry Potter und der Feuerkelch). Zwar trifft er oft den richtigen Ton und schafft es die Bilder von Kameramann Hugh Johnson gelungen zu untermalen. Doch genauso oft stört seine bisweilen kitschige und übertriebene Musik und reißt den Zuschauer aus dem Geschehen heraus. Mehr noch, er nötigt ihm eine ironisch-distanzierte Haltung auf, die dem Filmvergnügen selbstverständlich abträglich ist.

    Herausragend hingegen sind die Schauspieler. John Malkovich hat in dem Film nicht wirklich viel Dialog, aber den, den er hat, spielt er mit einer solchen Würde und Kaltschnäuzigkeit, dass man sich den König Galbatorix kaum anders hätte vorstellen können.

    Jeremy Irons spielt als Altmeister Brom seine Kollegen weitgehend an die Wand, Sienna Guillory überzeugt als grazile Elfe Arya und Robert Carlyle scheint die Rolle des Durza förmlich auf den Leib geschrieben.

    Oscar Preisträger Djimon Hounsou kommt hingegen als Ajhad viel zu kurz, man versteht vermutlich noch nicht einmal, dass er der Anführer der Rebellen ist.

    Und dann wäre da noch das junge Schauspieltalent Ed Speleers. Leider überzeugt er als Protagonist nicht auf ganzer Linie. Gerade am Anfang des Filmes, als er oft alleine in Szenen zu sehen ist oder beim Agieren mit der digitalen Kreatur Saphira, übertreibt er es häufig ein wenig. Wo ein einfacher Blick genügt hätte, wird noch einmal die Augenbraue gehoben oder die Stirn gerunzelt. Das lässt ihn hölzerner wirken als er ist, aber vermutlich kann man dies getrost als Anfängerfehler verbuchen. Immerhin hat er vor Eragon nur Schultheater gespielt.

    Interessanterweise wirkt der Film oft an vielen Stellen kompakter und spannender als das Buch. Wo sich Paolini in Einzelheiten verliert, bringt der Film die Handlung auf den Punkt. Das mag für viele Fans des Buches einen negativen Beigeschmack haben, gehen doch einige wichtige Stationen auf Eragons Weg verloren. Es ist jedoch für den Film gesund und trägt elementar dazu bei, dass die knapp zwei Stunden nie langweilig werden. Und das macht den Film tatsächlich zu einem unterhaltsamen und packenden Weihnachtsfilm für die ganze Familie, der die Schmach von Narnia aus dem letzten Jahr vergessen machen dürfte.

    Fazit: Sehr viel besser als erwartet. Spannender und unterhaltsamer Fantasy Film, dem vermutlich bald der zweite Teil folgen wird.
  • Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheint im nunmehr alljährlichen Turnus ein neues Fantasy-Spektakel. Mit dem ersten Abenteuer der dreiteiligen Franchise steigt Fox in den lukrativen Markt ein.

    Basierend auf dem weltweiten Bestseller von Christopher Paolini, der zum Erscheinen seines Buches gerade 17 Lenze zählte, entstand für 100 Millionen Dollar an Schauplätzen in Ungarn und der Slowakei eine Prestigeproduktion, mit der Fox in “Herr der Ringe”-Welten und möglichst auch Boxoffice-Sphären vordringen will.

    Es ist eine von Landwirtschaft und bergigen Wäldern geprägte mittelalterliche Welt, die in erster Linie Menschen bevölkern. Manche verfügen über Magie, wie der finstere Diktator Galbatorix (John Malkovich gefährlich ruhig), der über ganz Alagaesia herrscht, seit er alle Drachen vernichtet hat. Sein bösartigster Scherge, Schwarzmagier Durza (Robert Carlyle gleicht fast Black-Metal-Star Dani Filth), verfolgt die Elfe Arya (Sienna Guillony). Sie kann in letzter Minute einen blauen Stein verstecken, den Bauernjunge Eragon (Edward Speleers) bei einem Jagdausflug entdeckt.

    Sein Fund entpuppt sich als Drachenei, aus dem die Echse Saphira schlüpft. Statt Milch frisst der zunächst den Niedlichkeitsfaktor anhebende Baby-Karnivore lieber Ratten und entwickelt sich im Zeitraffer zum haushohen Drachenweibchen. Wie in “Dragonheart” ist sie der eigentliche Star des Films und besticht vor allem durch waghalsige Flugmanöver. Mittels Telepathie verständigt sie sich mit Eragon, der sich als auserwählt erweist, Drachenreiter zu werden, und durch den nach einigen Flugstunden die Magie des Drachen fließt. Der Adept nutzt seine Fähigkeiten, die jedoch an den Lebenskräften zehren.

    Mit dem heruntergekommenen Geschichtenerzähler Brom (Jeremy Irons hat seine Lektion aus “Dungeons & Dragons” gelernt) flieht er nach der Auslöschung seines Dorfes durch dämonische Schattenmumien, eine verdächtige Kreuzung aus Wraith-Geistern und Orks. Der gebrochene Brom, früher selbst Drachenreiter, hält als Lehrmeister den naiven Hitzkopf Eragon in Zaum, ohne seine impulsiven Taten bremsen zu können, wodurch Arya befreit wird und sich ihnen anschließt. Im Rebellenlager der Varden rüsten sie für die finale (und einzige) Schlacht, die viel Feuerzauber zu bieten hat.

    Die nicht sonderlich originell ersonnene Mär präsentiert einen ausgewogenen Mix aus etablierten Stars und neuen Gesichtern (nebst einem Cameo von Soulgoldkehlchen Joss Stone als nasengepiercte Augur). Besonderen Wert legt Stefen Fangmeier auf Schauwerte und visuell bestechende Effekte, deren Erstklassigkeit der Kooperation von WETA und ILM (für die Fangmeier jahrelang kreativ tätig war) zu verdanken ist. Mit dem 17-jährigen Held ist “Eragon” für Jugendliche eher geeignet als Erwachsene, denen der konventionelle Plot und die überhastete Dramaturgie nichts bietet, was sie nicht aus anderen Fantasy-Epen kennen. Das wird aber die Fangemeinde kaum stören, die alle bisherigen Blockbuster millionenfach besuchte. tk.

Darsteller und Crew

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  • Free-TV-Premieren am Wochenende

    Am Wochenende präsentieren einige Sender wieder verschiedene Free-TV-Premieren. Den Anfang macht am Samstag, 4. April 2009 um 20.15 Uhr, der Fantasyfilm „Der Räuber Hotzenplotz“ mit Armin Rohde und Barbara Schöneberger bei Sat.1. Der Film dreht sich um den gefürchteten Räuber Hotzenplotz, der einer Großmutter ihre Kaffeemühle klaut. Dem Kasperl und dem Seppel kann dies eigentlich egal sein, doch so lange die Mühle...

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