Elysium (2013)

Elysium Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 3.3
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Elysium: Visionäre SciFi-Action mit Matt Damon, der als einfacher Arbeiter eine Revolution gegen eine menschenverachtende Zweiklassengesellschaft anzettelt. Vom Macher von "District 9"!

Im Jahr 2154 haben sich die Reichen der Welt von der Erde verabschiedet und leben in Saus und Braus auf der Raumstation Elysium, während auf dem Planeten der Rest der Menschheit versklavt und hilflos seinem Schicksal ausgeliefert ist. Ohne sein Zutun gerät der ehemalige Troublemaker Max de Costa in einen Teufelskreis, der ihn mit der Autorität zusammenprallen lässt. Von Freunden wird er schwer verletzt wieder zur Kampfmaschine zusammengesetzt und macht es sich zur Mission, der Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen.

Ein einfacher Arbeiter wird zum Leitbild der Revolution der Armen, die sich gegen die Reichen auf der Raumstation Elysium erheben. Visionäre Science-Fiction-Action vom Macher von “District 9“, der auch mit Hollywoodstars vor der Kamera unangepasstes Genrekino macht.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der gebürtige Johannesburger Regisseur Neill Blomkamp hat in seinem viel beachteten Langfilmdebüt "District 9" die Apartheid in eine Trennung von Menschen und auf unserem Planeten gestrandeten Aliens weiter gedacht. Vor derselben Folie, nur mit dem etwa vierfachen Budget, das im Bereich von 100-120 Millionen Dollar vermutet wird, entfaltet er nun die Handlung seines dystopischen Actioners "Elysium".

    Dabei lässt er die Dramaturgie, angenehm Blockbuster-untypisch, nicht von Beginn an auf ein bombastisches Finale zusteuern, sondern baut seinen Plot um zahlreiche Wendepunkte – die freilich keine leeren Überraschungseffekte bieten sollen, sondern vielmehr dazu dienen, sich tiefer und tiefer zu bohren in die Nöte der Menschen auf der Erde.

    Für den Alltag in Elysium interessiert Blomkamp sich folgerichtig wenig. Auf einige wenige Panoramafahrten, die in den immergrünen Gärten schwelgen und über makellose Pools und Terrassen fegen, kommt eine Vielzahl nervöser Handkamerapassagen auf der tristen braun-grauen Erde. Was zunächst noch vergleichsweise harmlose Scharmützel mit humorlosen Polizeiandroiden sind, wächst sich bald zu handfesten Hatzen um Leben und Tod aus, wenn Max sich mit hochgezüchteten Schusswaffen und kybernetisch verstärkten Gliedmaßen in den Kampf gegen Kruger und seine Schergen wirft.

    Langsam, aber sicher – und interessanterweise je deutlicher, desto näher die Handlung den Gefilden Elysiums kommt – wird der Film von einer gewissen Hysterie übernommen. Es stecken sehr viele lohnende Gedanken in Blomkamps neuer Arbeit, die nicht nur von Exklusivität als Unterdrückungssystem erzählt, sondern auch von der Wechselbeziehung von Emotion, Fleisch und dem Digitalen, die Blomkamp in mancher Einstellung bis zur Grenze des deftigen „Body Horror“ bebildert.

    Aber irgendwann ist dies alles vergessen und einer Routine gewichen, die paradox gerne als "lähmend" bezeichnet wird. Bei "Elysium" ist das anders: All das Gerenne, Gejohle, Gekrache, Geballere, also die Beschleunigung, überhitzt sich in einen erzählerischen Leerlauf.

    Fazit: Neill Blomkamp erzählt in "Elysium" sorgfältig und inszenatorisch konsequent von einer Zukunft, die mit maximaler Radikalität die Armen von den Reichen trennt. Auch seiner Action verleiht er über weite Strecken eine individuelle Handschrift – bis viele dieser faszinierenden Ansätze zum Finale hin fallen gelassen werden und der Film sich in Routine flüchtet.
  • Im Jahr 2154 ist die Erde ein ungemütlicher Ort. Die Reichen haben sie verlassen und sich bestens auf der Raumstation Elysium eingerichtet, während der Rest der Menschheit auf dem überbevölkerten Planeten haust, wo Armut, hohe Kriminalität und schlechte medizinische Versorgung das Leben bestimmen. Mit rigider Einwanderungspolitik schützt Ministerin Delacourt (Jodie Foster) das luxuriöse Leben der Privilegierten im All. Max (Matt Damon), ein ganz normaler Erdenbewohner, erhält die Chance, so etwas wie Gerechtigkeit in diese beiden Welten zu bringen und das Leben von Millionen zu retten. Selbst schwer verletzt und auf Hilfe in Elysium angewiesen, übernimmt er eine heikle Mission gegen Delacourts Hardliner-Truppen. Vier Jahre nach “District 9” begeistert der visionäre südafrikanische Regisseur Neill Blomkamp mit einem verblüffenden Science-Fiction-Projekt voller Action und Spannung, mit überwältigenden Designs und Effekten. Eine Parabel auf die Missstände in der Gegenwart und eine Paraderolle für einen großartigen Matt Damon als Spielball des Schicksals.

    Fazit: Visionäre Action, überwältigendes Design, Starbesetzung: Sci-Fi von Neill Blomkamp.
  • Der Look von District 9, aber weder Substanz noch Tiefgang. Stattdessen ergeht sich der Film im Banalen.
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