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Ein Königreich für ein Lama (2000)

Originaltitel: The Emperor's New Groove
Ein Königreich für ein Lama Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein Königreich für ein Lama: Gewitzte Buddy-Slapstickkomödie um einen zum Lama verzauberten Inka-Herrscher in Trickformat.

Inka-Herrscher Kuzco führt ein sorglos-dekadentes Leben als selbstverliebter Kaiser, bis er durch die Schusseligkeit von Kronk, dem Assistenten der rachsüchtigen Yzma, in ein sprechendes Lama verwandelt wird. Als Lama wird er von seinem gutherzigen Untergebenen Pacho gerettet, der ihn zurück zu seinem Palast führen will. Doch auf dem Weg dorthin lauert überall Gefahr.

Fun und Groove bestimmen das Leben des arroganten Kusco, Herrscher eines geheimnisvollen Bergkönigreichs. Bis ihn eines Tages seine Beraterin aus Machtgier in ein Lama verwandelt und töten will. Aus dem Palast verschleppt, trifft Kusco auf den herzensguten Bauern Patcha, der ihm als Einziger helfen kann, nach Hause zurückzufinden. So begibt sich das ungleiche Paar auf eine gefährliche Reise, auf der des Kaisers bisherige Sicht der Welt gründlich durcheinander gewirbelt wird. Trotzdem will Kusco unbedingt auf den Thron zurück…

Witziger, actionreicher Disney-Zeichentrickfilm über den dekadenten Inka-Herrscher Kuzco, der in ein sprechendes Lama verwandelt wird. An der Seite des gutherzigen Pacho erlebt er allerhand Abenteuer, bis er geläutert zurückverwandelt wird.

Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Lose an das Grimmsche Märchen “Des Kaisers neue Kleider” angelehnt, zeigt sich das Disney Animationsstudio mit seinem 39. abendfüllenden Zeichentrickfilm in einem hippen neuen Gewand. Ursprünglich war die gewitzte Buddy-Slapstickkomödie um einen zum Lama verzauberten Inka-Herrscher als episches Musical im Schema klassischer Geschichten wie “Mulan” oder “Pocahontas” konzipiert, doch dann entschied man sich für einfallsreiche Action und Gags im Schnellfeuerrythmus – eine weise Entscheidung, denn “Ein Königreich für ein Lama” weist dem Animationsfilm neue Wege auf, ohne alte Tugenden zu vernachlässigen.

    Für die flotte Inszenierung des gewieften Spaßes, der vergnüglich Sozialsatire und Medienkritik einzuflechten versteht, zeichnet Disney-Veteran Mark Dindal (arbeitete an “Die kleine Meerjungfrau” und “Aladdin”) verantwortlich. Erzählt wird die Moralfabel aus dem Off von Inka-Herrscher Kuzco in Lama-Form, der sich darin erinnert, wie er in diesen kläglichen Zustand versetzt wurde. Zunächst wird zu den Klängen des von Tom Jones gesungenen Songs “Perfect World” (von Sting in Zusammenarbeit mit David Hartley geschrieben) sein sorglos-dekadentes Leben als selbstverliebter Kaiser (im Original lakonisch von David Spade gesprochen) illustriert. Als er jedoch seine giftige Ratgeberin Yzma – eine von Bette Davis inspirierte Schreckschraube – feuert, hat er nicht mit ihrer fürchterlichen Rache gerechnet. Sie will ihn ermorden, doch ihr schusseliger Assistent Kronk (ein naives Muskelpaket) gibt Kuzco aus Versehen ein Zaubermittel, das ihn in ein sprechendes Lama verwandelt. Anschließend landet er ausgerechnet bei seinem Untergebenen Pacho (im Original vortrefflich mit John Goodman besetzt), dessen Haus er für einen bombastischen Vergnügungspark abreißen wollte. Selbst als Lama ist Kuzco immer noch ein eingebildeter Egomane, der nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hat. Pacho hingegen ist die personifizierte Gutherzigkeit, rettet Kuzco vor dem sicheren Tod und erklärt sich bereit ihn zurück zu seinem Palast zu führen, damit er mit dem entsprechenden Gegenmittel wieder Menschenform annehmen kann. Bei ihrer Odyssee durch den Dschungel lauern etliche Gefahren nicht nur von gefräßigen Vierbeinern, sondern auch von Yzma und Kronk, die Kuzco endgültig den Garaus machen wollen. Als sie schließlich am Ziel angelangen, hat Kuzco eine tiefgehende Charakterwandlung zum Besseren vollzogen.

    Zwar ist die Animation bei weitem nicht mit den von “Tarzan” gesetzten Superlativen zu vergleichen, doch war das Anliegen wohl eher, einen Cartoon im Stil der Chuck-Jones- und Tex-Avery-Klassiker zu kreieren. So reiht sich eine überdrehte Actionsequenz (u. a. gibt es Stunts, wie man sie aus dem Hochgebirgsthriller “Vertical Limit” kennt) an die andere. Und beim Humor greift man mit einer Vielzahl von Referenzen und ironischen Seitenhieben (eine “Riverdance”-Verulkung darf beispielsweise nicht fehlen) ebenfalls in die Vollen, so dass sich auch die Erwachsenen im Publikum blendend unterhalten fühlen dürfen. ara.

Darsteller und Crew

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