Drachenzähmen leicht gemacht (2010)

Originaltitel: How to Train Your Dragon
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Drachenzähmen leicht gemacht: Animationsfilm über einen jungen Wikinger, der sich mit einem Drachen anfreundet und fortan gegen die drohende Ausrottung der Drachen kämpft.

Die Insel Berk beheimatet ein abgelegenes Wikinger-Dorf, dessen Vieh wiederholt von Drachen gestohlen wird. Bei den Wikingern sind diejenigen gesellschaftlich akzeptiert, die sich im Kampf gegen die gefährlichen Kreaturen beweisen. Zum Missfallen von Stammesanführer Haudrauf ist sein Sohn Hicks ein schwächlicher Junge, der sich lieber mechanische Erfindungen ausdenkt, als mit Muskelkraft gegen die Drachen zu kämpfen. Während einer Attacke auf das Dorf, glaubt Hicks, dass er einen seltenen Nachtschatten mit einer selbstgebauten Schleuder abgeschossen hat. Er entdeckt den verletzen Drachen tatsächlich später. Da er es aber nicht über sich bringt, ihn zu töten, lässt er ihn frei. Zu seiner Überraschung fliegt der Nachtschatten daraufhin jedoch nicht davon. In einer Klasse, die die junge Generation des Dorfes im Kampf gegen Drachen trainiert, lernt Hicks, dass der Nachtschatten nicht wegfliegt, weil ein Teil seines Schwanzruders fehlt. Der Junge baut daraufhin eine Prothese für Ohnezahn, wie er den Drachen nennt und freundet sich mit ihm an. Er studiert das Verhalten seines neuen Freundes und lernt dadurch, wie er die Drachen in der Klasse besiegen kann, ohne sie bekämpfen zu müssen. Durch seine Erfolge gewinnt er Ansehen in dem Dorf, doch er muss noch gegen einige Vorurteile ankämpfen, wenn er die anderen Wikinger davon überzeugen will, dass man die Drachen zähmen kann. Bei dieser schwierigen Aufgabe muss er stets darauf achten, Ohnezahn gut zu verstecken, denn sollte ihn jemand finden, droht dem Drachen ein tödliches Ende.

„Drachenzähmen leicht gemacht“ ist ein US-amerikanischer Animationsfilm, der auf der gleichnamigen, britischen Buchreihe von Cressida Cowell basiert. Der Film wurde für zwei Oscars nominiert, konnte jedoch keine der Kategorien für sich entscheiden. 2014 erschien das Sequel „Drachenzähmen leicht gemacht 2“.

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Dreamworks Animation überrascht mit einem höchst amüsanten und extrem kurzweiligen 3D-Animationsabenteuer, das auch ohne dreidimensionale Brille perfekt funktioniert.

    Eines steht momentan felsenfest. Mit 3D-Filmen lässt sich der große Reibach machen. Nach Fox’ Überflieger “Avatar” oder Disneys “Oben” und “Alice im Wunderland” spielt nun auch Paramount im Konzert mit mit Dreamworks Animations “Drachenzähmen leicht gemacht”. Der Film der “Lilo & Stitch”-Regisseure Dean Deblois und Chris Sanders mag sich in der Zahl spektakulärer 3D-Effekte zurückhalten, unstrittig ist jedoch alles andere an diesem Werk, das auf einzigartige Weise einen spannenden Plot mit stimmigen Figuren und großartigem Humor verbindet. Die Story entführt uns nach “Wickie und die starken Männer” einmal mehr zu den Wikingern. Im Gegensatz zu Michael Bully Herbigs Kassenknüller ist es in diesem Film eine kunterbunte, kuriose Mischung unterschiedlichster Drachenarten, die den ach so unbesiegbar erscheinenden Männern mit den unverkennbaren Hörnerhelmen die Hölle heiß macht. Ganz konkret bedrohen die feuerspeienden, furchteinflößenden Fabeltiere gerade die kleine Insel Berk. Dort lebt der mächtige Wikingerhäuptling Haudrauf “der Stoische”, ein berühmter Drachentöter, der diese Kunst unbedingt an seinen Sohn weitergeben will. Doch leider bringt der schmalbrüstige Hicks, der den etwas unpassenden Namen “der Hüne” trägt, wenig Talent für die Jagd und vor allem das Morden mit. Als die Heimatinsel von einer gigantischen Drachenplage bedroht wird, gelingt es ihm mit wenig Muskelkraft, aber umso mehr Köpfchen, einen so genannten Nachtschatten, den gefährlichsten seiner Art, zu besiegen. So weit so gut – wäre da nicht das pikante Problem, dass sich Hicks mit dem Nachtschatten nach und nach anzufreunden beginnt. Ein schweres und unverzeihliches Wikinger-Vergehen, das Vater Haudrauf keinesfalls dulden kann.

    Was Deblois und Sanders in der Folge zeigen, ist ein Meisterstück klassischer Kinounterhaltung, die mit dem Charme von “E.T.” und der Abenteuerlust von “Fluch der Karibik” betört. Dabei überzeugen sowohl frische, zeitgemäße Dialoge unter den überwiegend jugendlichen Protagonisten als auch der Spaßfaktor, der durch pfiffige Oneliner ebenso generiert wird wie durch wohl dosierte Slapstickeinlagen. Selten hat man so viele liebevoll ausgearbeitete Drachenfiguren auf einen Haufen gesehen, und bei den, nicht ganz ernst zu nehmenden, Kämpfen zwischen Mensch und Tier fühlt man sich in die Zeit der Gladiatoren zurückversetzt. Zudem besitzt Nachtschatten, fälschlicherweise “Ohnezahn” genannt, genau die richtige Mischung aus bösartigem Saurier und niedlichem Schmusekätzchen und der junge Hicks passt perfekt als schüchterner Pazifist, der mit seiner Aufgabe wächst und am Ende auch noch die kesse Astrid abkriegt. Bleibt noch positiv die deutsche Synchronisation zu erwähnen, die dem einen oder anderen Wikinger zwar einen allzu friesisch herben Dialekt aufoktroyiert hat, bei allen anderen aber – etwa dank Tatort-Kommissar Dominic Raacke als Haudrauf oder “Rock It!”-Hauptdarsteller Daniel Axt als Hicks – wunderbar funktioniert. lasso.

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