Die wilden Kerle: Die Legende lebt (2015)

Die wilden Kerle: Die Legende lebt Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die wilden Kerle: Die Legende lebt: Reboot des erfolgreichen Kinderabenteuer-Franchise nach den Büchern von Joachim Masannek.

In dem sechsten Teil der beliebten Kinderfilm-Reihe sind die ursprünglichen wilden Kerle groß geworden. Sieben neue Fußball-verrückte Kids treten nun in ihre Fußstapfen: Zu der Truppe gehören Leo (Michael Sommerer), sein jüngerer Bruder Elias (Aaron Kissiov), Finn (Bennett Meyer), Joshua (Vico Mücke), Matze (Mikke Emil Rasch) und Oskar (Ron Antony Renzenbrink). Eines Tages bekommen sie Besuch von einem Unbekannten, der ihnen eine mysteriöse Landkarte überreicht. Auf ihr sind die legendären Orte im „Wilde Kerle Land“ wie der  Bolzplatz „Teufelstopf“ eingezeichnet. Die Freunde gehen auf ein großes Fußball-Abenteuer . Big M alias der Dicke Michi (Daniel Zillmann) und die Fußballmannschaft „Die galaktischen Sieger“ sind zurückgekehrt. Sie haben einen Pakt mit den alten wilden Kerlen geschlossen: Wenn sie nach zehn Jahren niemand schlagen kann, gehört das „Wilde Kerle Land“ ihnen. Dann kann der Dicke Michi es endlich zerstören. Die neuen wilden Kerle haben genau zehn Tage Zeit, die übermächtigen Gegner in einem Fußball-Turnier schlagen. Den Jungs fehlt jedoch ein siebter Spieler, um die Mannschaft komplett zu machen. Also veranstalten sie ein Casting, das ausgerechnet das Mädchen Müller (Stella Pepper) gewinnt. Jetzt müssen sie schnell den „Teufelskopf“ flott machen und hart trainieren. Dabei stehen den Jungs der loyale Trainer Willi (Rufus Beck) und die alten wilden Kerle zur Seite. Joachim Masannek ist der Autor der beliebten Kinderbuchreihe und hat bei den letzten fünf Verfilmungen Regie geführt. Bei dem neuesten Teil wird er von den erfolgreichen Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton („Ostwind 2“, „Fünf Freunde 4“) unterstützt. In dem Reboot treten auch die ursprünglichen Hauptdarsteller Jimi Blue und Wilson Gonzalez Ochsenknecht auf.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

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  • In seinem sechsten Kinderfilmabenteuer um Fußball-begeisterte Kids erzählt Joachim Masannek mit neuer Besetzung und alten Methoden die erste Geschichte der erfolgreichen Kinosaga noch einmal.

    Keine acht Jahre ist es her, als die wilden Kerle in “DWK5 – Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont” zuletzt im Kino Fußball spielten, da präsentiert Joachim Masannek, Autor, Regisseur und Erfinder der extrem populären Kinderfilmserie, auch schon das sechste Abenteuer. Nach einem enttäuschenden Trip in die Welt der Boliden mit zwei gefloppten “V8″-Spektakeln wandelt er lieber auf sicherem Terrain und gibt mit “Die wilden Kerle – Die Legende lebt” einer neuen Generation von Fußball-verrückten Kids ein Forum. Das heißt in diesem Fall: Masannek hat im Prinzip nur die Schauspieler ausgetauscht, alles andere ist genauso wie im ersten Teil “Die wilden Kerle” von 2003: Eine siebenköpfige Gang lässt die Legende der Original-DWK wieder aufleben, rottet sich im reaktivierten Teufelstopf zusammen und bereitet sich unter der Aufsicht des (inzwischen erblindeten) Trainers Willi (Rufus Beck is back!) auf das ultimative Match gegen die von Big M alias dicker Michi gesteuerten galaktischen Sieger vor. Diesen Handlungsstrang unterfüttert Masannek einmal mehr mit fantasievollem Beiwerk, das sich in dem originellen Produktionsdesign (von Susann Bieling) ebenso niederschlägt wie in der speziellen Sprache, den aufgemotzten Fahrrädern und dem unverkennbaren Sound der Bananafishbones. Auch die berühmte Schlacht um das Baumhaus Camelot in bester Gotcha-Manier wird übernommen wie der alte Schlachtruf “Alles ist gut, solange du wild bist”. Wenn die Action ruht, folgen Dialogsequenzen, in der einmal mehr ausführlich über Freundschaft, Treue und Verrat diskutiert wird. Das Ganze gipfelt in der Botschaft: “Kämpfe für das, woran du glaubst”. Ein ganz besonderer Coup ist Masannek beim Cast gelungen. So konnte er die komplette Originalbesetzung der ersten Wilde Kerle-Filme, von Raban Bieling bis Jimi Blue Ochsenknecht, allesamt inzwischen junge Erwachsene, für ein Cameo gewinnen. Von solchen überraschenden Ideen oder innovativen Gags wie ein cleveres Kommunikationssystem, das mittels Steinschleudern von gigantischer Reichweite funktioniert, hätte man sich mehr gewünscht. So bleibt Teil sechs zum großen Teil eine bloße Kopie von Nummer Eins – was der nachrückenden Fan-Generation, die ganz unbeleckt die neuen wilden Kerle betrachten kann, völlig egal sein dürfte. lasso.

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