Die Schlümpfe (2011)

Originaltitel: Smurfs
Die Schlümpfe Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 4.5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Die Schlümpfe: Runderneuertes Schlümpfe-Abenteuer mit tollen 3D-Effekten, unerwartet viel Action und kleinen blauen Helden, die sich selbst nicht sonderlich ernst nehmen.

Das Leben im idyllischen Dorf der Schlümpfe könnte so friedlich sein, wäre da nicht der fiese Zauberer Gargamel, der es auf die “Essenz” der kleinen blauen Männchen abgesehen hat. Denn nur mit ihr kann man den ultimativen Zaubertrank zusammenbrauen. Auf der Flucht vor Gargamel landen Papa Schlumpf, Schlumpfine und ein paar Auserwählte durch ein magisches Tor mitten im Central Park von New York. Dort gilt es, sich nicht nur in der eigenartigen Menschenwelt zurechtzufinden, sondern auch wieder nach Hause zurückzukommen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kleine blaue Männchen, drei Äpfel groß, laufen durch New York. Sie kommen nicht vom Mars, sondern aus Schlumpfhausen. In Raja Gosnells Mix aus Realfilm und Animation sind die altehrwürdigen Zipfelmützenträger, die der belgische Comiczeichner Peyo im Jahr 1958 erfand, zum ersten Mal auf Besuch in einer menschlichen Großstadt. Computergeneriert tummeln sich Papa Schlumpf, Schlumpfine und einige andere zwischen echten Menschen wie Patrick und Grace, dem echten Bösewicht Gargamel, echt gefährlichen Tieren wie Hund und Katz. Das turbulente Abenteuer erweitert den Horizont der Schlümpfe auf lustige Weise, zum Beispiel beim Besuch eines Spielwarenladens. Aber es stellt sich auch heraus, dass die Schlümpfe den Menschen an Zauberwissen leider unendlich viel voraus haben.

    Zunächst führt der Film in die noch heile Welt von Schlumpfhausen ein, wo die weltbekannten Zwerge in schmucken Pilzhäusern wohnen. Die Schlümpfe sehen so aus, wie man sie aus den Comics oder etwa der Zeichentrickserie der Achtziger kennt, oder sie sogar noch als Plastikfiguren im Regal stehen hat. Sie sind blau, haben weiße Strümpfe und weiße Zipfelmützen, nur Papa Schlumpf trägt rote Kleidung zum weißen Bart, und Schlumpfine mit dem blonden Haar stolziert im weißen Röckchen auf Pumps herum. Eine Hauptrolle erhält der tollpatschige Clumsy, der auch in New York so einiges durcheinanderbringen wird. Und extra für den Film wurden auch drei Schlumpfcharaktere neu erfunden, darunter der unerschrockene McTapfer im Schottenrock.

    Nicht weit von der heilen Welt der Schlümpfe entfernt harrt Gargamel auf seinen großen Moment. Mit hässlichen Merkmalen wie langen Zähnen entsprechend verfremdet, mimt Hank Azaria den halb verrückten Zauberer, der von den Schlümpfen regelrecht besessen ist. Nur mit ihrer blauen Essenz werde er unbesiegbare Zauberkräfte bekommen, glaubt er. Also muss er sie fangen. Begleitet wird Gargamel von seiner Katze Azrael, die eigentlich ein Kater ist und Übung darin hat, die schlechte Laune des Zauberers an sich abprallen zu lassen. Vier Katzendarsteller und auch Computeranimation stehen hinter Azrael, der gelegentlich auch gestikuliert oder hämisch lacht.

    Nach Gargamels Angriff auf Schlumpfhausen springen sechs Schlümpfe in einen Strudel, der sich in einem Wasserfall im Wald auftut. Dieser Strudel ist einer der besten 3D-Effekte im Film. Mit den Winslows in New York, gespielt von Neil Patrick Harris und Jayma Mays, können sich die Schlümpfe sprachlich sofort gut verständigen. Schwieriger wird es, wenn die kleinen Blauen in Patricks Büro zu singen anfangen, weil sie das zuhause bei der Arbeit auch immer tun. Oder wenn Schlumpfine entdeckt, dass Frauen normalerweise mehr als nur ein Kleid besitzen und irgendwann in einem Laden verzückt ausruft: „Ich shoppe!“

    Aus dem Aufeinandertreffen der putzigen Fantasiewesen mit modernen Großstadtmenschen wird aber im Grunde nicht sonderlich viel herausgeholt. Der Film mutet den Zuschauern eine schon hundertmal erzählte Paargeschichte zu: Patrick Winslow arbeitet zu viel und hat Angst, kein guter Vater zu sein, Grace appelliert an seinen Familiensinn und findet in den Schlümpfen Verbündete für diese Mission. Gargamel und Papa Schlumpf sind außerdem bis über beide Ohren mit Zauberei beschäftigt, hantieren mit magischen Sprüchen, Tropfen, Drachenstab. So wirkt die Geschichte gleichzeitig etwas uninspiriert und aus verschiedenen Teilen zusammengepresst.

    Fazit: Der Besuch der Schlümpfe in New York als Mischung aus Realfilm und Animation gestaltet sich durchwachsen, hat aber seine witzigen Momente.
  • In ihrem ersten dreidimensionalen Kinoabenteuer erleben die legendären Kultcomicfiguren im New Yorker Großstadtdschungel ihr blaues Wunder.

    Sie sind Kult, sie sind internationale Superstars und jedes Kind hat sie in irgendeiner Form zu Hause, sei es als Comic, als TV-Serie auf DVD oder als begehrte Sammelfigur. Jetzt kehren die Schlümpfe, eine Erfindung des belgischen Zeichners Peyo, nach 35 Jahren Kinoabstinenz wieder auf die große Leinwand zurück. Und das tun die witzig-charmanten blauen Kerle mit den unverkennbaren Zipfelmützen natürlich mit Pauken und Trompeten: in topmoderner 3D-Technik, in Szene gesetzt vom ausgewiesenen Family Entertainment-Speziali-sten Raja Gosnell, von dem schon die tierischen Abenteuer “Scooby-Doo” und “Beverly Hills Chihuahua” stammen. Seine rasante Mischung aus Animationsspektakel und Realfilmaction ist zwar in erster Linie eine Komödie mit jeder Menge schlumpfigem Humor, hat aber auch eine spannende Story: Der fiese Zauberer Gargamel verjagt die kleinen blauen Helden aus ihrem idyllischen Dorf. Auf ihrer Flucht vor Gargamel landen Papa Schlumpf, Schlumpfine und all die anderen durch ein magisches Tor plötzlich mitten im Central Park in New York. Von nun an gilt es, sich nicht nur in der eigenartigen Menschenwelt zurechtzufinden, sondern auch baldmöglichst und unbeschadet in die Heimat zurückzukehren. Und weil neben Clumsy und Muffi auch Schlaubi und McTapfer bei der schlumpfgefährlichen Heimholungsaktion an einem Strang ziehen, ist schon bald wieder alles bestens im Land der blauen Zwerge – Schlumpf sei Dank …

Darsteller und Crew

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