Die Mothman Prophezeiungen (2001)

Originaltitel: The Mothman Prophecies
Die Mothman Prophezeiungen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Die Mothman Prophezeiungen: Parapsychologie-Thriller auf den Spuren von "The Sixth Sense" und "Akte X" mit glaubwürdigen Darsteller-Leistungen.

Zwei Jahre nach dem tragischen Tod seiner über alles geliebten Ehefrau widerfährt dem erfolgreichen Reporter John Klein (Richard Gere) Wunderliches.

Atmosphärisch wasserdichter, beklemmender Mix aus Horror und Mystery-Thriller von “Arlington Road”-Paranoia-Fachmann Mark Pellington.

Journalist John Klein hat seine Frau bei einem Autounfall verloren, als diese auf der Heimfahrt von einer Erscheinung heimgesucht wurde und von der Straße abkam. Zwei Jahre später findet er sich in der Kleinstadt Point Pleasant wieder und kann sich weder erinnern wie er hierher kam, noch weiß er, was er hier soll. Bis er auf Gordon trifft, der ihm von seinen Visionen berichtet, von Engeln mit mottengleichen Flügeln.

Journalist John Klein trauert um seine Frau, die nach der plötzlichen Begegnung mit einer merkwürdigen Erscheinung mit dem Auto verunglückte und im Krankenhaus starb. Zwei Jahre später landet Klein unerklärlicherweise in der von seiner Fahrtroute weit abgelegenen Kleinstadt Point Pleasant. Dort trifft er zufällig auf Gordon Smallwood, der ihm von mysteriösen Visionen berichtet. Von Engeln mit riesigen, mottengleichen Flügeln und stechenden Augen – Wesen ganz ähnlich denen, die Kleins Frau auf ihrem Totenbett noch pausenlos skizzierte…

In der Kleinstadt Point Pleasant trifft der Journalist John Klein auf Gordon Smallwood, der ihm von mysteriösen Visionen berichtet: Engel mit riesigen, mottengleichen Flügeln und stechenden Augen – Wesen ganz ähnlich denen, die Kleins Frau auf ihrem Totenbett noch pausenlos skizzierte. Gruselfilm von Mark Pellington, der seine Spannung aus dem scheinbar Alltäglichen zieht und ein Gefühl latenter Bedrohung vermittelt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Filme wie “Unbreakable”, “The Sixth Sense” oder die Dauerbrenner-Serie “Akte X” kommen einem bei den “Mothman Prophecies” unwillkürlich in den Sinn, ohne dass sich gleich festmachen lässt, wo genau die Parallelen bei diesen Werken liegen. Mark Pellington hat seine Vorlage, John A. Keels gleichnamigen Tatsachenroman, mit viel Gespür für deren bedrohliche Atmosphäre zu einem sehenswerten Parapsychologie-Thriller adaptiert, der mit Richard Gere und Laura Linney über zwei Stars verfügt, denen man dank ihres glaubwürdigen Spiels jede noch so abstruse Volte des Drehbuchs abnimmt.

    Nur ein Spielfilm, nämlich “Arlington Road”, lief hierzulande bislang von Mark Pellington, der sich vor allem als Regisseur von Musik-Videos in der Branche einen guten Namen gemacht hat. War seine 1997 entstandene, vorzüglich besetzte Biedermann-oder-Brandstifter-Story streckenweise auch wenig glaubwürdig, überzeugte sie doch in der Zeichnung des leicht paranoiden Protagonisten Jeff Bridges sowie dessen sinistren Gegenspielers Tim Robbins und einiger überraschender Drehungen des Plots, was das Psycho-Drama vor allem zum Vergnügen für eingefleischte Genre-Fans machte. Ähnliches lässt sich auch über “The Mothman Prophecies” sagen, einem durchschnittlich anmutenden, nicht übermäßig hoch budgetierten Psycho-Thriller, der auf den ersten Blick wenig mehr zu bieten hat, als den ewigen Frauenschwarm Richard Gere als Hauptfigur.

    Der hat in Folge eines tragischen Autounfall seine Frau verloren, als diese auf der gemeinsamen abendlichen Heimfahrt plötzlich von einer merkwürdigen Erscheinung heimgesucht wurde und daraufhin von der Straße abkam. Zwei Jahre später findet sich Gere, der wieder einmal einen vom Erfolg verwöhnten Beau gibt – hier John Klein, einen Washington-Post-Journalisten mit regelmäßigen TV-Auftritten -, plötzlich in der abgelegenen Kleinstadt Point Pleasant wieder. Aber weder kann er sich erinnern wie er hierher kam, noch weiß er, was er hier eigentlich soll. Bis er auf einen freundlichen Jedermann namens Gordon Smallwood (nicht unbedingt in Höchstform: Will Patton) trifft, der ihm von seinen mysteriösen Visionen berichtet. Von Engeln mit riesigen, mottengleichen Flügeln und stechenden Augen – unerklärliche Geschöpfe, ganz ähnlich denen, die Kleins Frau auf ihrem Totenbett pausenlos skizzierte…

    Ein ganz normaler, vorhersehbarer Horror-Thriller also? Nein. Weder böse Außerirdische noch irgendwelche okkulten Höllengeschöpfe bevölkern hier die Leinwand. Pellingtons große Leistung besteht darin, dass bei ihm der Grusel aus dem ganz Alltäglichen, dem Gewöhnlichen entsteht. Da wird eine nächtliche Autofahrt genauso zum furchteinflößenden Horrortrip wie ein simpler Stau an einer defekten Ampel, ein banales Telefongespräch oder das Betreten eines dunklen Hauses. Irgend etwas stimmt nicht – aber was? Viele Bewohner von Point Pleasure sehen Dinge – aber welche? Unruhe entsteht aus dem Normalen und das macht auch den Zuseher unruhig. Unterstützt wird dieses Gefühl der Ruhelosigkeit von Fred Murphys (“Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt”) vorzüglicher, eher unscheinbaren Kameraarbeit und Brian Berdans geschicktem, stets unerwarteten Schnitt.

    Auf schauspielerischer Ebene funktioniert das Paar Gere/Laura Linney (“Die Truman Show”), seit ihrer Zusammenarbeit bei “Zwielicht” erprobt, ganz wunderbar. Sie ist der besonnene Kleinstadt-(Polizei-)Offizier, der mit beiden Beinen im Leben steht und stets nach rationalen Erklärungen sucht, während er, der Gentleman, der eigentlich strikt mit Tatsachen arbeitende Reporter, zusehends die Fassung und damit auch den Boden unter den Füßen verliert. Einen schönen Kurzauftritt absolviert Alan Bates, Anthony Quinns unvergessener Partner aus “Alexis Sorbas”, der als Spezialist für Paranormales herrlich ernst, reichlich durchgeknallt – und höchst vergnüglich – über sein Fachgebiet räsoniert.

    Concorde hat hier einen Film im Verleih, der entsprechend vermarktet sowohl beim Zielpublikum, also den Horror-Freaks und den Richard-Gere-Fans, auch bei der am etwas schrägen Arthouse interessierten Klientel ankommen dürfte. Und Pellington, der übrigens in “Jerry Maguire – Spiel des Lebens” einen kurzen Auftritt als Sport-Maniac Bill Dooler absolvierte, ist einer der Filmemacher, den es in der Zukunft zu beachten gilt. geh.

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