Die Geheimnisse der Spiderwicks (2007)

Originaltitel: The Spiderwick Chronicles
Die Geheimnisse der Spiderwicks Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Die Geheimnisse der Spiderwicks: Tempo- und effektreiche Verfilmung einer Jugendbuchreihe über drei Geschwister, die eine Welt magischer Kreaturen wiederbeleben.

Als die Grace-Familie aus New York in das abgelegene Haus ihres Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick zieht, nehmen merkwürdige Ereignisse ihren Lauf. Mutter Helen (Mary-Louise Parker), die große Schwester Mallory (Sarah Bolger) und selbst Zwillingsbruder Simon machen die Fantasie von Jared (jeweils Freddie Highmore) dafür verantwortlich. Doch als der im Dachboden Arthurs Schrift “Das Handbuch der magischen Geschöpfe” entdeckt, wird die Zauberwelt real.

Das Reich der Wichte, Feen, Gnome und Kobolde drängt in die Realität eines verwunschenen Hauses in einem spannenden Fantasyabenteuer im Stil von “Lemony Snicket” für Kinder jeden Alters. Kinderstar Highmore (“Der Klang des Herzens”) glänzt in einer Doppelrolle.

Als Jared, Simon und Mallory in das verlassene Haus ihres Großonkels Arthur ziehen, ist der Anlass, die Trennung ihrer Eltern, ein trauriger. Doch statt Tränen erwartet die Kids ein großes Abenteuer, als Jared Arthurs Aufzeichnungen liest und damit eine Welt magischer Kreaturen wiedererweckt, die im angrenzenden Wald beginnt. Doch dort haust auch ein Wesen, das Arthurs Buch und damit unbegrenzte Macht zu erobern sucht.

Als Jared, Simon und Mallory in das verlassene Haus ihres Großonkels Arthur ziehen, ist der Anlass ein trauriger: Die Eltern der Kinder haben sich getrennt. Doch statt Tränen zu vergießen, erwartet die Kids ein großes Abenteuer, als Jared Onkel Arthurs Aufzeichnungen liest und damit eine Welt magischer Kreaturen wiedererweckt, die im angrenzenden Wald beginnt. Doch dort haust auch ein Wesen, das Arthurs Buch und damit unbegrenzte Macht zu erobern sucht. Das Abenteuer der Kinder kann beginnen.

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Kritiken und Bewertungen

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    Das geheimnisvolle "Handbuch der magischen Geschöpfe" steht im Mittelpunkt dieses Fantasy-Abenteuers, das die Anweisung trägt, es keinesfalls zu lesen. Jared, der mit seiner Familie von New York in ein altes, halb verfallenes Haus gezogen ist, nachdem sich seine Eltern getrennt haben, kann der Versuchung nicht widerstehen und schon bald geschehen wundersame Dinge mit Gnomen, Elfen und Kobolden. In wunderbarer Kulisse mit einer state-of-the-art Tricktechnik und detailverliebter Ausstattung mischen Die Geheimnisse der Spiderwicks spannungsreich die reale und die Phantasiewelt.

    Jurybegründung:

    Ein geheimnisvolles Buch steht im Mittelpunkt, das die Anweisung trägt, es keinesfalls zu lesen - eine Herausforderung für jeden echten Jungen. Es ist das "Handbuch der magischen Geschöpfe" und Jared, der mit seiner Familie von New York in ein altes, halb verfallenes Haus gezogen ist, nachdem sich seine Eltern getrennt haben, brennt darauf, das Buch zu lesen. Schon bald geschehen wundersame Dinge, die zunächst nur von Jared wahrgenommen werden, der mit seinem Bruder Simon und vor allem der Schwester Sarah im steten Streit liegt. Doch bald müssen auch die Geschwister einsehen, dass Jareds Wahrnehmungen nicht zu übersehen sind. Als er auch noch durch die Begegnung mit einem Elf und wenig später mit einem Troll das zweite Gesicht erhält, gibt es kein Zurück mehr: Das Geheimnis muss erkundet werden.

    Nun beginnt eine Jagd der Dämonen auf das Buch, denn vor allem der gefürchtete Oger, der in vielfältiger Gestalt erscheinen kann, will in seinen Besitz gelangen, um damit nicht weniger als die Herrschaft über die Welt zu erlangen. Also gilt es, das Buch in Sicherheit zu bringen. Während Simon in der Küche Tomatenketchup in Plastikbeutel füllt, die später in einer großen Schlacht gegen die Dämonen eingesetzt werden, finden Jared und Schwester Sarah die inzwischen zur alten Dame gewordene Tochter des Wissenschaftlers Spiderwick und erfahren ihre Geheimnisse. Ihr größter Schmerz, dass ihr Vater sie verlassen hat, als sie ein Kind war, scheint unverändert groß.

    Das macht den Kindern und vor allem Jared bewusst, dass auch er auf seinen Vater vergebens wartet, denn die Eltern haben sich endgültig getrennt. So versucht er, die bösen Geister zu bezwingen und den Vater mit ihnen. Als im Haus die große Schlacht losbricht, in der auch dem Oger Paroli geboten werden muss, schlagen sich die Kinder wacker mit allen verfügbaren Mitteln wie Marmelade, Ketchup und Honig. Sie erlangen den Sieg und verwüsten die Küche komplett, ein ironischer Fingerzeig für ordnungsliebende Mütter.

    Der Regisseur bedient sich bei seiner Inszenierung kindgerechter Phantasien, kleine und große Dämonen, Trolle, Feen, Riesenvögel und ein schaurig anzusehender Riese bevölkern den Film ganz selbstverständlich zwischen Straßenverkehr und paradiesischen Zwischenreichen.

    Die Special Effects fügen sich gekonnt in die Handlung ein und machen die Phantasiewelt der Kinder nachvollziehbar. Die jungen Darsteller, allen voran in einer Doppelrolle Freddie Highmore als Jared/Simon, spielen ihre Rollen überzeugend.

    Auch die komischen Qualitäten des Films tragen zur Unterhaltung bei. Ein Dämon aus dem Kanaldeckel hinterlässt nach der Kollision mit einem Station Waggon giftgrüne Spuren als Zeichen seiner außerirdischen Existenz. Die Ketchup-Küchenschlacht wirkt in ihrer tomatenrot triefenden Herrlichkeit mit grünen Einsprengseln absolut gewaltlos. Und die aus den Balkonkästen entschwebenden "ihr könnt jetzt rauskommen" Elfen wirken überraschend real in ihrer Umgebung.

    Während eine Mehrheit der FBW-Jury die visuellen Qualitäten des Films positiv vermerkte, konnten die Toneffekte und besonders die Filmmusik nicht überzeugen. In Konkurrenz zu den Großproduktionen Die Chroniken von Narnia, Harry Potter oder Der goldene Kompass bieten Die Geheimnisse der Spiderwicks dennoch eine neue Fantasy-Facette an.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Das Fantasyabenteuer von Regisseur Mark Waters basiert auf der Kinderbuchserie „Die Spiderwick Geheimnisse“ von Tony DiTerlizzi und Holly Black. Die Graces sind Realfiguren, die einer Reihe unterschiedlicher CGI-Figuren begegnen. Vom putzigen Thimbletack abgesehen, sind die meisten von ihnen abstoßend hässlich bis furchteinflößend. Die Fantasiewelt, die sich hier entfaltet, ist überbordend, bedrohlich, klaustrophobisch. Kinder, die nicht verstehen, warum manche Leute abends unter das Bett schauen, erhalten eine wirksame Einführung in das Genre des Monsterfilms.

    Jared und sein Zwillingsbruder Simon werden beide von Freddie Highmore gespielt, eine merkwürdige Entscheidung, die der Glaubwürdigkeit der Geschichte nicht unmittelbar nützt. Doch der begabte junge Darsteller schafft es sehr gut, den nachdenklichen Simon, der sich Pazifist nennt, und den draufgängerischen Jared zu verkörpern. Gelungen ist auch die stimmungsvolle Kulisse mit dem herbstlich gefärbten Wald und dem urigen alten Haus. Es ist nicht nur voller Staub, sondern auch voller interessanter Gegenstände aus vergangenen Zeiten und besitzt einen Speiseaufzug, mit dem Jared auf- und abfährt.

    Hin und wieder lockern humorvolle Ideen die Handlung auf, zum Beispiel, als Jared beim ersten Öffnen des Buches schon von merkwürdigem Gepolter im Haus gestört wird: Der Junge versteckt sich daraufhin mit einer Taschenlampe in einer Truhe, um in Ruhe lesen zu können. Väter, die mit ihren Kindern aus früheren Beziehungen ins Kino gehen, werden allerdings unangenehm überrascht: Der abwesende Vater der Familie ist der Buhmann, denn er ist zu einer anderen Frau gezogen. Die Kinder ergreifen daher alle Partei.

    Der Anblick der krötenähnlichen Kobolde ist schaurig, ebenso der des bösen Ogers Mulgarath mit den unnatürlichen Augen. Mal wird er von Nick Nolte gespielt, mal taucht er als Krähe, Drache oder gar Basilisk auf, als hätte er Ausgang aus Hogwarts. Die unheimliche Handlung wird verstärkt durch fantastische Behauptungen, die sich nicht mit Logik schmücken. Arthur Spiderwick zum Beispiel lebt tatsächlich, auf einer Lichtung, wohin ihn die kleinen Sylphen entführt haben. Das sind Wesen, die in Pusteblumen hausen und sich zu kraftvollen Schwärmen zusammenrotten. Jared und seine Geschwister besuchen Spiderwick und entkommen ohne weitere Erklärung wieder, obwohl der Sylphenschwarm sie bereits umzingelt hatte.

    Fazit: Drei Geschwister und ihre Mutter müssen sich gegen Kobolde, einen Oger und Sylphen behaupten: Klaustrophobische, wirre Fantasy.
  • Aufwändiger Fantasyfilm über eine Familie, die eine magische Welt entdeckt und dabei den Dominanzplänen einer finsteren Kreatur Einhalt gebieten muss.

    Kindgerecht geradlinig ist diese Geschichte gestrickt, die Elemente der ersten fünf Bände einer erfolgreichen Jugendbuchreihe zu einem märchenhaften Abenteuer komprimiert. Wie im Harry-Potter-Universum gibt es einen starken, wenn auch vergleichsweise reduzierten Bedrohungsfaktor, der sich als Belastungstest für Zuschauer im einstelligen Altersbereich erweisen könnte. Erwachsene spielen als Publikum wie auch als Akteure eine Nebenrolle. In den zentralen Positionen hinter der Kamera (Bildgestaltung, Schnitt, Musik, Produktionsdesign, Effekte) versammeln allerdings Veteranen, die den Qualitätsanspruch dieser Big-Budget-Produktion verraten. Neu im effektgespickten Blockbustergewerbe ist Regisseur Mark Waters (“Solange du da bist”), der sich auf Spaß und Spannung konzentriert. So bleibt die Trennung der Eltern der Zwillinge Jared und Simon (Freddie Highmore in einer Doppelrolle) sowie ihrer Schwester Mallory vor allem ein Handlungsinitiator. Ohne den Schutz des abwesenden Vaters (und der arbeitenden Mutter) müssen sich die Kinder den Gefahren stellen, die der Umzug in das abgelegene Haus ihres Großonkels Arthur mit sich bringt. Als Jared die Aufzeichnungen des vor Jahrzehnten verschwundenen Verwandten liest, macht er magische Kreaturen lebendig und damit auf sich aufmerksam. Zu den Reanimierten zählen ein cholerischer Hauswichtel, der vor den Gefahren des Buchs warnt, und ein Oger, der mit seiner Armee aus aggressiven Amphibien und Echsen das Buch begehrt, um damit seine Machtpläne zu verwirklichen. Auf den Kampf um das Gedruckte konzentriert sich der Plot, der die Kids erst hilfesuchend in die Außenwelt treibt, dann aber zum Haus zurückführt, wo sich in einer Vollmond-Belagerungsattacke ihr Schicksal erfüllt. Die Effekte des Films sind von hoher Qualität – im durchaus unheimlichen Finale wie auch in anderen dynamischen Actionsequenzen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und in einem frechen Koboldverbündeten der Kids besonders zur Geltung. Trotz bedrohlicher Momente zieht sich ein gütiger Ton durch “Die Geheimnisse von Spiderwick”, die angesichts vieler Vorgängerfilme so geheimnisvoll nicht wirken, aber als magisches Märchen überzeugen. kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

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    Von den 27 Büchern und Dutzenden von Kurzgeschichten und Erzählungen des Schriftstellers Frank Herbert, war den Filmemachern bislang lediglich Dune ("Der Wüstenplanet") eine Verfilmung wert gewesen. Das wird sich nun bald ändern. Der Regisseur und Drehbuchautor John Sayles (Die Geheimnisse der Spiderwicks) ist jüngst mit dem Skript für die Kinoumsetzung von Herberts Soul Catcher beauftragt worden. Inszenieren wird...

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    Am Donnerstagabend, 22. Juli 2010, schickte der Sender Sat.1 die Free-TV-Premiere des Fantasyfilms „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ ins Rennen und konnte sich damit klar den Tagessieg sichern.2,3 Millionen der 14- bis 49-Jährigen schalten ein, was einem hevorragenden Markanteil von 21,4 Prozent in der Zielgruppe entsprach. In dieser Altersgruppe reichte es somit klar für den Tagessieg gegen die Konkurrenzsender.Und...

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