Der mit dem Wolf tanzt (1990)

Originaltitel: Dances with Wolves
Der mit dem Wolf tanzt Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Lt. John Dunbar (Kevin Costner) lässt sich auf einen abgelegenen Posten mitten in der Prärie versetzen. Nach einiger Zeit der Einsamkeit, in der er nur wiederholt von einem streuenden Wolf besucht wird, lernt er die Lebensart der Lakota-Sioux kennen und verliebt sich in die Halbindianerin “Steht mit einer Faust” (Mary McDonnell). Immer mehr bricht er seine Brücken zur weißen Zivilisation ab und entdeckt ein neues Lebensglück. Doch er wird von einer Truppe US-Soldaten als Verräter festgenommen.

Kevin Costners meisterhaftes Westernepos wurde mit 7 Oscars bedacht, unter anderem für besten Film und beste Regie.

Angewidert von der Kriegsmaschinerie läßt sich Lt. John Dunbar an den äußersten westlichen Posten versetzen. Nach Monaten der Einsamkeit macht Dunbar Bekanntschaft mit den Sioux, in deren Kreis er immer mehr von den Werten findet, die er in der weißen Zivilisation vermißt hat. Das Vertrauen ist gegenseitig: Dunbar lernt die Lakota-Sprache, nimmt an der Büffeljagd teil und verliebt sich in Steht mit einer Faust. Als die Lakota in ihr Winterlager aufbrechen, kehrt Dunbar ein letztes Mal zu seinem Posten zurück. US-Soldaten nehmen ihn gefangen und wollen ihn als Verräter vor ein Kriegsgericht stellen. Die Lakota befreien Dunbar. Dennoch naht die Zeit des Abschieds…

Lt. Dunbar lernt auf seinem einsamen Posten die Lebensart der Lakota-Sioux kennen und bricht seine Brücken zur weißen Zivilisation mehr und mehr ab. Kevin Costners meisterhaftes Westernepos wurde mit 7 “Oscars” bedacht.

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Auf DVD & Blu-ray (8)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit sieben “Oscars” wurde Kevin Costner für den Mut belohnt, trotz aller Cassandrarufe einen dreistündigen Western der Superlative zu drehen. Sein Plädoyer gegen den – im Western bislang schöngefärbten – Völkermord an den Indianern ist ein seltenes Beispiel für überwältigendes Kino von epischer Breite. Die Entscheidung, die Sioux-Rollen mit echten Indianern zu besetzen und mehr als ein Drittel des Films in der Stammessprache Lakota zu drehen, hat Costner weltweit die Anerkennung der Kritiker und die Begeisterung der Zuschauer eingebracht. Ein herausragendes Meisterwerk, das nach sensationellen 5,5 Mio. Zuschauern in den deutschen Kinos auch auf Video zum Erfolg tanzen sollte.

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