Der letzte Tempelritter (2010)

Filmhandlung und Hintergrund

Düsterer Okkultthriller, in dem Nicolas Cage als Kreuzritter des 14. Jahrhunderts bei der Eskorte einer Hexe in Teufels Küche gerät.

Cage ist mit seinem “Nur noch 60 Sekunden”-Regisseur Dominic Sena vereint, der hier ein Skript des Newcomers Bragi F. Schut verfilmt. Ursprünglich war die Produktion als harter Horrorschocker mit R-Rating angelegt und sollte bereits im März 2010 in die US-Kinos kommen. Nun landet es ein knappes Jahr später als ein PG-13-gerechtes Actionabenteuer in den Kinos.

Der Prolog zeigt ein Hexentribunal und die folgende Exekution von drei überführten Frauen. Anschließend werden die Kreuzritter Behman (Cage) und Felson (“Hellboy” Ron Perlman hat wenig Gelegenheit, sich gewohnt unterhaltsam zu entfalten) mit einer Montage von CGI-Schlachtszenen als wilde Haudegen eingeführt. Dabei tauschen die Buddys beherzte (wenn auch anachronistische) Dialoge aus, die auch komisch wirken. Für Behman ist es keine heitere Angelegenheit, als er im Eifer des Gefechts versehentlich eine unschuldige Frau ersticht. Dadurch geläutert verweigert er die Befehle seines Kirchenführers, auch Frauen und Kindern keine Gnade zukommen zu lassen. So machen sich Behman und sein treuer Freund aus dem Staub und gelangen in eine Stadt, die von der schwarzen Pest heimgesucht wurde. Dort verdonnert der örtlichen Kardinal (Christopher Lee versteckt sich für sein Cameo hinter unkenntlich machenden Gesichtsgeschwüren) die Deserteure, im Austausch für ihre Freiheit die angeblich für die Pestilenz verantwortliche Hexe in eine entlegene Abtei zu bringen. Weitere Begleiter der Eskorte der Maid (Clair Foy muss sich die meiste Zeit in ihrem Käfig räkeln) umfassen einen fanatischen Priester, einen edlen Ritter, einen wieseligen Dieb (Stephen Graham aus “This Is England”) und einen idealistischen Ministranten. Auf ihrem beschwerlichen Weg durchs in trüben Farben gefilmte karge Land gilt es eine wackelige Holzbrücke zu überqueren, sich mit Wölfen herumzuschlagen und vor allem den raffinierten Verlockungen der Hexe zu widerstehen. Am Ziel ihrer Reise kommt es zum Effekte-reichen Showdown mit dem Teufel persönlich.

Beim Plot als auch stilistisch lassen sich einige Parallelen zu “Exorzist: Der Anfang” sowie “Bram Stoker’s Dracula” ausmachen. Cage geht gewohnt aufrichtig zur Sache, wobei dem Film mehr Humor nicht geschadet hätte. Insgesamt versteht das Hexengebräu aus Fantasy und Actionabenteuer durchaus zu unterhalten. ara.

Kreuzritter Behmen verweigert seinem Kirchenherrn den Befehl und wird gemeinsam mit seinem getreuen Begleiter Felson vom Kardinal von Marburg dazu verdonnert, ein Bauernmädchen in eine entlegene Abtei zu bringen. Bei ihr soll es sich um die Hexe handeln, die Schuld an der grassierenden Pest trägt; nur in der Abtei kann sie zerstört werden. In Begleitung weiterer Söldner bricht der skeptische Behmen auf. Schnell muss er feststellen, dass das Bauernmädchen wohl nicht so unschuldig ist, wie er geglaubt hat.

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