Dating Queen (2015)

Originaltitel: Trainwreck
Dating Queen Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 3.3
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Dating Queen: Komödie von Genreguru Judd Apatow, in der eine selbstbewusst triebgesteuerte Bindungsphobikerin von einem biederen Sportchirurgen in die romantische Liebe eingeführt wird.

Amy hat das Motto ihres Vaters, dass Monogamie ein Verhaltensfehler sei, verinnerlicht. Von Bett zu Bett hüpfend, nimmt sich die Redakteurin eines Männermagazins ihr Vergnügen, bis mit Aaron Seriösität in ihr Leben tritt. Der Sportchirurg überwindet ihre Blockaden, zwingt sie mit unerschütterlichem Glauben an Liebe und Romantik geradezu in eine Beziehung. Doch als Amy langsam zu glauben beginnt, dass er wirklich ernsthaft an ihr interessiert ist, kommt es zum Streit, scheint sie danach in alte Verhaltensmuster zurückzufallen.

Eine notorisch triebgesteuerte Bindungsphobikerin verliebt sich wider Erwarten in einen biederen Sportchirurgen. Komödie von Genreguru Judd Apatow, der der angesagten Standup-Komödiantin Amy Schumer eine optimale Bühne bietet.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Amerikas neuer Comedystar Amy Schumer steht als Bindungsphobikerin mit Schandmaul im Fokus der neuen Komödie von Judd Apatow.

    Schumer, zuletzt Moderatorin der MTV Movie Awards, schrieb auch das autobiografisch angehauchte Drehbuch, womit Genreguru Apatow erstmals die Vorlage eines Fremdautoren inszeniert. Am Erfolgsrezept geändert hat das allerdings nichts, denn auch in Schumers Beziehungsland dominieren Situationskomik, drastische Sexualrhetorik und Improvisationslust.

    Als weibliche Antwort auf unzählige männliche Vorgänger, die in Komödien von Bett zu Bett hüpften, bevor sie monogam missioniert wurden, darf Schumers Amy, Redakteurin eines Männermagazins, mit diversen Fröschen überschaubar lustvoll quaken, bevor ein Prinz sie küsst. Dass dieser aussieht wie Komiker Bill Hader, der als Sportchirurg Aaron Seriösität, aber nicht Aufregung und Abenteuer verspricht und Amy mit unerschütterlicher Toleranz und Bindungsneigung zur Nähe zwingt, sorgt für die komischen Reibungspunkte in dieser Beziehung, in der Liebe schwer erarbeitet werden muss.

    Wie Amy vom Männer benutzenden Datingdesaster ins feindliche Lager überläuft und am Ende als hüpfender Cheerleader ein selbstloses Rollenopfer bringt, davon erzählt diese Komödie mit Gags, die das ganze Spektrum, vom Blindgänger bis zum Volltreffer, abdecken, aber auch sporadischem Leerlauf. Der Prolog, in dem Amys Vater seine beiden jungen Töchter mit einem Vortrag über die Unmöglichkeit von Monogamie auf die Scheidung der Eltern vorbereitet, ist ein frühes Highlight, die kaum wiederzuerkennende Tilda Swinton als Amys rücksichtslose Chefredakteurin ein anderes.

    Genrekonform ist die Story federleicht, auch wenn eine Beerdigung nach zwei Dritteln des Films eine nachdenklichere Phase einleitet. Unter mehreren grotesken Sexszenen mit Begleitkommentar, aber eher verklemmten Gesamteindruck, wird jene mit Wrestling-Star John Cena für die größten Lacher sorgen. Der Improvisationscharakter des Films macht sich am stärksten in langen Dialogen bemerkbar, die irgendwann ins Absurde oder Derbe abgleiten, ob nun über blutige Tampons oder die Lunch-Rechnung philosophiert wird. In Gastauftritten sind mehrere ehemalige und aktuelle Sportstars zu sehen, darunter auch Basketballidol LeBron James, der Mut hat, den selbstverliebten, aber gutmütigen Trottel zu geben und einen Dödel-Dunking überzeugend platziert: “Eine Frage muss ich ihnen noch stellen. Tun sie ihm nicht weh!” kob.

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