Das Hundehotel (2008)

Originaltitel: Hotel for Dogs
Das Hundehotel Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Hundehotel: Turbulente Komödie um ein von Kindern geführtes Hotel für streunende Hunde.

Die neuen Pflegeeltern verbieten der 16-jährigen Andi (Emma Roberts) und ihrem jüngeren Bruder Bruce (Jake T. Austin), ihren Hund Friday als Haustier zu behalten. Eine neue Unterkunft für ihn muss her! Die ist rasch gefunden, denn sie entdecken ein leerstehendes Hotel, in das sie Friday einquartieren. Einfallsreich errichtet Bruce daraus einen Abenteuerpark, der für herrenlose Hunde schnell zur Attraktion wird – was den Nachbarn nicht verborgen bleibt…

Ein heiteres Familienprogramm hat sich Thor Freudenthal bei seinem Spielfilmdebüt ausgesucht: Die liebenswerte Abenteuerkomödie mit Julias Nichte Emma Roberts (“Wild Child”) und Stars wie Lisa Kudrow (“P.S. Ich liebe dich”) verzückt mit Erfindergeist, Kreativität und Wagemut.

Andi und ihr kleiner Bruder Bruce dürfen von ihren Pflegeeltern aus keine Haustiere haben. Als ihnen ein Streuner zuläuft, müssen sie sich etwas einfallen lassen, um das Tier behalten zu können. Die Lösung finden sie in einem leer stehenden Hotel, das sie kurzerhand heimlich zum Hundehotel umfunktionieren. Als die Gäste immer zahlreicher werden, droht ihr Geheimnis aufzufliegen.

Die kesse Andi und ihr kleiner Bruder Bruce wachsen ohne Eltern auf und werden von Pflegeeltern zu Pflegeeltern gereicht. Von ihren neuen Vormündern aus dürfen sie keine Haustiere haben. Als ihnen ein Streuner zuläuft, müssen sie sich etwas einfallen lassen, um das Tier behalten zu können. Die Lösung finden sie in einem leer stehenden Hotel, das sie kurzerhand heimlich zum Hundeheim umfunktionieren, in dem einsame Tölen ein Zuhause finden. Als die Gäste immer zahlreicher werden, droht ihr Geheimnis aufzufliegen.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Thor Freudenthal führte bei dieser Abenteuerkomödie die Regie. Die Story basiert auf dem Roman „Hotel for Dogs“ von Lois Duncan. Im Vorspann zeigt Freudenthal in Form von Spielzeugfiguren das einstige Leben der Kinder, behütet von ihren fürsorglichen Eltern im Garten sitzend - und bei ihnen natürlich der Hund Friday. Dann lässt er den Zuschauer jedoch schnell in die Realität stürzen. Die Kamera zoomt zurück, lässt zwei Kinder in einem Pfandleihhaus erscheinen, die den Besitzer gerade um 27 Dollar betrügen.

    Kurz darauf stellt sich der Grund für die Straftat heraus: die beiden Kinder müssen ihren vierbeinigen Freund Friday ernähren. Immer wieder schiebt Freudenthal wunderbar märchenhafte Züge in das Geschehen ein, lässt jedoch ganz schnell die lobenswerten Absichten der Kinder von einer bitteren Realität überschatten. Sehr kreativ und amüsant anzusehen sind die einfallsreichen Apparaturen die Bruce erfindet, um die vielen Vierbeiner zu ernähren und sie zu unterhalten: die Freßnapfauffüllmaschiene, der Autofahrtwindsimulator oder der Türklopfsimulator.

    Beachtenswert ist auch die absolut gelungene Choreographie der lustigen Vierbeiner. Ebenso beeindruckend überzeugen die jungen Darsteller in ihren Rollen, vermitteln sensibel ihre kindlichen Gefühle, ihre seelischen Verletzungen und ihre Wünsche, die nur von wenigen Menschen geachtet werden. Natürlich endet das Ganze unabdingbar in einem grandiosen Happy End und hinterlässt somit eine große Portion Optimismus und Glauben an das Gute im Menschen.

    Fazit: Eine tierische Familienkomödie die bezaubert, amüsiert und dabei jedoch die bittere Realität nicht aus den Augen verliert. Ein wunderbarer Film über Kinderträume, Achtung und Freundschaft.
  • Originelles, freches und temporeiches Großstadtkomödienabenteuer von Regie-Newcomer Thor Freudenthal und mit Emma Roberts als extrem tierliebe Teenagerin.

    Hollywood ist mal wieder auf den Hund gekommen. Nach Disneys animierter Variante “Bolt – Ein Hund für alle Fälle” und noch vor dem 135-Millionen-Dollar-Überraschungshit “Marley & ich” (Start: 5. März) von der Fox möchte nun auch der deutsche Verleih-Youngster Paramount auf dem Vierbeiner-Markt mitmischen. Und hat mit “Das Hundehotel” durchaus ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Erzählt Regie-Novize Thor Freudenthal doch mit viel (tierischem) Charme, flottem Tempo und auch einer kräftigen Portion Emotion von der 16-jährigen Andi (Emma Roberts) und ihrem kleinen Bruder Bruce (Jake T. Austin), die schwer unter ihren strengen Pflegeeltern – einem abgehalftertem Rockmusikerpärchen (köstliche Karikaturen: Lisa Kudrow und Kevin Dillon) – zu leiden haben. Ihre einzige Freude ist Friday, ein wahrhaft putziges Hündchen, das in der beengten Großstadtwohnung aber natürlich keinen Platz hat. Auf der Suche nach einer geeigneten Bleibe für ihr zuckersüßes, weißes Wollknäuel stoßen Andi und Bruce schließlich auf ein verlassenes Hotel, das sich Schritt für Schritt zum Zufluchtsort für streunende Hunde wandelt.

    Freudenthal setzt bei seinem einfach, aber wirkungsvoll strukturierten Komödienstoff auf sympathische Teenager wie Julia-Roberts-Nichte Emma (“Wild Child”), die sich mehr und mehr zur ernstzunehmenden Nachwuchsschauspielerin mausert, vor allem aber auf Vierbeiner in allen Variationen. Ob groß ob klein, hässlich oder hübsch, Promenadenmischung oder Rassehund – dank ihrer treudoofen Blicke und einem Höchstmaß an Tollpatschigkeit lassen sie das Publikum generationsübergreifend dahinschmelzen. Zudem avanciert der kleine Bruce zum großen Erfinder, bastelt etwa eine Apportiermaschine, ein Hundepissoir mit Spülung und einen vollautomatischen Fütterungsapparat. Für ein wenig Dramatik sorgt eine, allerdings nur bedingt gefährliche Meute von fiesen Hundefängern, die aber schon bald wieder unschädlich gemacht wird – unter anderem durch einen gezielten Tritt in die Weichteile – ein Gag, der heute wie vor 100 Jahren zündet. Sieht man einmal vom schmalzigen Finale ab, in dem der Jugendbeauftragte der Kids (Don Cheadle als toller Gutmensch) eine Lanze für alle einsamen Menschen (und Tiere) dieser Welt bricht, hat “Das Hundehotel” neben einem witzigen Hundetransporter (den fährt Andis Freund vom Zooladen), einem ziemlich gigantischen Kothaufen und einem coolen Köterpärchen namens Romeo und Julia noch einen witzigen Abspann zu bieten – da macht das Hundehotel nämlich seinem Namen alle Ehre und verwöhnt seine Gäste mit feinem Fressi, edler Pfotiküre und Ganzkörperrasur. Da ist man dann fast geneigt zu fragen, ob es wohl noch mehr von Lois Duncans Kinderbüchern, die hier als Vorlage dienten, gibt. lasso.

Darsteller und Crew

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