Dan - Mitten im Leben! (2007)

Originaltitel: Dan In Real Life
Dan - Mitten im Leben! Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Dan - Mitten im Leben!: Warmherzig-witzige Familienkomödie mit "Jungfrau (40), ledig, sucht"-Star Steve Carell und Oscar-Gewinnerin Juliette Binoche als potenzielles Paar mit Beziehungsblockade.

Seit vier Jahren ist der Zeitungskolumnist Dan Burns (Steve Carell) verwitwet und konzentriert sich ganz auf den Job und seine drei jungen Töchter. Der verunsicherte Vater setzt auf strikt übervorsichtige Erziehung, was die Teenager gegen ihn aufbringt. Als ein Familientreff bei den Großeltern ansteht, lernt er im örtlichen Buchladen die Traumfrau Marie (Juliette Binoche) kennen. Pech gehabt: Kurze Zeit später stellt sie ihm sein Bruder Mitch (Dane Cook) als seine Freundin vor.

About a Boy”-Drehbuchautor Peter Hedges legt vier Jahre nach seinem bemerkenswerten Debüt “Ein Tag mit April Burns” eine warmherzige Familienkomödie nach. Steve Carell (“Jungfrau (40), männlich, sucht …) bestreitet den liebevoll-witzigen Fettnäpfchen-Parcours.

Zeitungskolumnist Dan Burns, seit vier Jahren verwitwet, konzentriert sich ganz auf seine drei jungen Töchter und seinen Job. Im örtlichen Buchladen lernt der zutiefst verunsicherte eine Traumfrau kennen, mit der er sich sofort blendend versteht. Dan fällt aus allen Wolken, als sein jüngerer Bruder ihm Marie wenig später als seine neue Freundin vorstellt. Zunächst bemühen sich die beiden Zufallsbekannten, sich nichts anmerken zu lassen, alldieweil sie immer stärker voneinander angezogen werden. Trotzdem ist der Weg zur Liebe mit allerhand Hindernissen gepflastert.

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    Das fröhliche, harmonische Familientreffen könnte richtig Lust auf eine Großfamilie verheißen, wäre da nicht der kleine Konflikt am Rande: Dan, verwitweter alleinerziehender Ratgeberkolumnist mit drei widerspenstigen Töchtern, trifft bei einer von seiner Mutter zwangs-verordneten Pause im Ort eine verheißungsvolle Fremde; einfach Pech, dass diese ihm kurze Zeit später von seinem Bruder als seine neue Freundin präsen-tiert wird. Für wen wird sich Juliette Binoche als Marie entscheiden? Den charmanten Mitch oder den sensiblen Dan mit seinen Ecken und Kanten? Gute-Laune-Kino mit toller Musik für die ganze Familie.

    Jurybegründung:

    Niemand könnte ernsthaft die These vermitteln, Dan mitten im Leben sei so etwas wie eine Sternstunde der romantischen Filmkomödie. Dafür wird denn doch letztlich alter Wein in kaum erneuerten Schläuchen geliefert. Und auch das präsentierte "Personal" hat nicht die Aura eines Überraschungseffektes. Ein verwitweter alleinerziehender Ratgeber-Kolumnist mit drei widerspenstigen Töchtern, die ihren Dad als Katastrophe empfinden, das alljährliche Familientreffen der Burns-Sippe auf Rhode Island. Dann erweist sich die zufällig gefundene "Traumfrau" als die neue Flamme des Bruders.

    Und doch steht einiges auf der Plusseite, wobei nicht einmal das so anheimelnde Menscheln dazu gezählt werden muss. Angenehm empfindet der Zuschauer allzumal, dass Dan mitten im Leben keine Studie der Peinlichkeiten liefert und traditionelle Tugenden des Genres mit gutem Gewissen zitiert. Wer sehr guten Willens ist, kann sogar das ferne Echo eines Ernst Lubitsch, Frank R. Capra oder Howard Hawks erspüren (so z. B. die knappe Mehrheit der Jurymitglieder).

    Die romantische Komödie der vorliegenden Bauart ist weder zynisch oder gar boshaft-subversiv, nein, sie müht sich um das Etikett einer "menschlichen Komödie".

    Was kommt weiter auf die Haben-Seite? Bekömmliche Prisen von Ironie und Witz, Klamauk oder plakativ zur Schau gestellte Lustigkeiten kommen nur in Spurenelementen vor. Die "Choreografie" des Familienclans der Burns kommt handwerklich als solider Reigen daher.

    Der französische Export Juliette Binoche als Inkarnation der Traumfrau ist sowieso eine Trumpfkarte. Die Binoche entwickelt einen Julia Roberts-Touch aus deren besseren Tagen zu einer Art Wiedergängerei.

    Auch ein weiterer Import erweist sich mit seinen musikalischen Ideen als Trumpf: der norwegische Popmusiker Sondre Lerche.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • „Dan – Mitten im Leben!“ von Regisseur Peter Hedges ist eine romantische Komödie mit peinlichen Verwicklungen, die vom komischen Talent der beiden Hauptdarsteller Steve Carell und Juliette Binoche lebt. Doch der Spaß wäre nicht halb so groß ohne die Rahmenhandlung: Eine große Familie samt Anhang tritt sich im urigen Elternhaus ein paar Tage lang auf die Füße, lässt Erwachsene wieder zu Kindern werden und mischt die Rollen im Ensemble während der gemeinsamen Aktivitäten ständig neu.

    Der Familie steht das passende Ambiente zur Verfügung: ein mitten in der freien Natur stehendes einzelnes Haus, aus dem man direkt an den Meeresstrand springen kann und in dessen Innerem ein gemütliches Chaos herrscht. Im Laufe des Films werden hier große und kleine Leute, die man kaum mitzählen kann, Pfannkuchen verspeisen, Zirkusvorstellungen geben, und auch sonst alles zusammen unternehmen, was zum Familienglück gehört.

    Nur Dan, der gerade Zoff mit seiner etwas frühreifen Tochter Cara hat, zieht auch bei den Eltern nicht die Entspannungskarte, muss er doch wegen Platzmangels in der Waschküche schlafen, während dort ständig eine Maschine rumpelt. Doch vor seinen drei Töchtern hat der Mann vorerst ein bisschen Ruhe, denn die stehen in der neuen lustigen Großgemeinschaft nicht mehr im Mittelpunkt. Als Dan frisch verliebt am ersten Abend erwähnt, er habe eine Frau kennen gelernt, ist das Interesse groß. Und der bedauernswerte Mann wird weiter gelöchert, nachdem er sein Dilemma bereits erkannt hat.

    Dan und Marie tun alles, um die Gefühle des Bruders zu schonen und reden sich ein, dass sie nichts füreinander empfinden. Doch dieser Eiertanz führt immer wieder zu Kollisionen und Dans Eifersucht auf Mitch wird so peinlich, dass ihn die Mutter zum Abwasch verdonnert. Juliette Binoche als Marie passt mit ihrem humorvollen, warmen Spiel sehr gut zu Komödientalent Carell, und beide sind in bester Kicherlaune.

    Ansonsten aber bleibt „Dan – Mitten im Leben!“ sehr konventionell. Wie es sich – leider – für eine Komödie gehört, in der die Hauptperson einen Fehler einsehen muss, kommt auch hier der Moment, an dem die Läuterung mit einem Verzicht einhergeht. Das heißt, Dan muss seinem Verleger, der extra wegen einer Beförderung angereist ist, am Höhepunkt seiner familiären Konflikte mitteilen, dass er den Erwartungen als Mensch nicht entspricht. Auch die manchmal sehr comedyhaft arrangierten Späße, wie das Versteckspiel von Dan und Marie unter der laufenden Dusche, treiben einem nicht gerade vor Lachen die Tränen in die Augen.

    Fazit: Netter Komödienspaß für Jung und Alt über romantische Verwicklungen während eines Familientreffens.
  • Warmherzig-witzige Familienkomödie mit “Jungfrau (40), ledig, sucht”-Star Steve Carell und Oscar-Gewinnerin Juliette Binoche als potenzielles Paar mit Beziehungsblockade.

    Mit seinen Drehbüchern für “Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa” und “About A Boy” empfahl sich Peter Hedges mit gefühlvollem Gespür für realitätsverankerte Familien- und Beziehungsdynamik zwischen exzentrischen Figuren. Wie schon bei seinem Regiedebüt “Ein Tag mit April Burns” (2003) macht sich dieses Talent auch in seinem Folgefilm bemerkbar. Dafür überarbeitete er zunächst das Skript von Pierce Gardiner (“Lost Souls”), um voller Humanität, Herz und Humor die Geschichte des Zeitungskolumnisten Dan Burns samt drolligem Familienclans zu erzählen. Seit vier Jahren verwitwet, konzentriert sich Dan ganz auf seine drei jungen Töchter und seinen Job. Während er seinen Lesern stets gute Ratschläge zu erteilen weiß, fühlt er sich selbst verunsichert und kompensiert mit überprotektiven Erziehungsmethoden, was die Mädels gegen ihn aufbringt. Als sie zu den Großeltern zum Familientreff fahren, lernt er im örtlichen Buchladen Traumfrau Marie (eine glänzende Binoche) kennen. Sie haben sofort einen natürlichen Rapport miteinander, umso mehr fällt Dan wenig später aus den Wolken, als sein jüngerer Bruder (der viel beschäftigte “Glücksbringer” Dane Cook) ihm Marie als seine neue Freundin vorstellt. Zunächst bemühen sich die beiden Zufallsbekannten, sich nichts anmerken zu lassen, alldieweil sie immer stärker voneinander angezogen werden. Darüber hinaus versucht Dan mit dem Rest der Familie zu harmonisieren und die Beziehung mit seinen Töchtern zu verbessern, die ihn als guter Vater, aber manchmal ein schlechter Papa bezeichnen. Als Feelgood-Fazit gibt es ein bewegendes Happy End an allen Fronten.

    Dieses klassische Setup einer Screwballkomödie nutzt Regisseur Hedges als Ausgangspunkt für eine charmante Charakterstudie, die sich vor allem durch emotionale Komplexität und Zurückhaltung in punkto überschwänglichen Sexhumor der (neuen) Judd-Apatow-Schule auszeichnet. Hier wird hinsichtlich eines in dieser Hinsicht erwartungsvollen jugendlichen Publikums kompromisslos Erwachsenenunterhaltung geboten. Dies macht sich auch mit dem launigen, kommerziell unkonventionellen Score der norwegischen Liedermacherin Sondre Lerche bemerkbar. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

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