Cabin Fever (2002)

Cabin Fever Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Cabin Fever: Furioser Horrorschocker zwischen "Die Tollwütigen" und "Deliverance", in dem College-Kids bei einem Waldausflug von einem fleischfressenden Virus dahingerafft werden.

Fünf junge Leute, zwei Pärchen und ein Gruppenkasper, suchen sich für’s lauschige Wochenende in freier Natur eine verwaiste Blockhütte im Hinterwald aus. Ausgerechnet dort hat jedoch eine ausnehmend scheußliche Seuche eine Bresche quer durch die Trappergilde geschlagen und auch die Tiere in beunruhigender Weise verändert. Als die Plage zuschlägt und einen Keil zwischen die Freunde treibt, sind die wenigen Einheimischen, wie der misstrauische Sheriff oder sein durchgeknallter Deputy, keine sonderliche Hilfe.

Hillbilly-Massaker von “Deliverance” bis “Evil Dead” sowie der moderne Zombiefilm in all seiner modrigen Pracht hinterlassen ihre Spuren in Form und Inhalt dieses clever gestrickten Low-Budget-Horrortrips.

Fünf College-Kids auf dem Weg zum Extrem-Abfeiern in einer einsamen Waldhütte: Kaum angekommen machen sie die Bekanntschaft mit einem von einem fleischfressenden Virus infizierten Jäger. In Notwehr stößt man den blutsabbernden Typen ins Lagerfeuer, von wo er sich noch bis in den naheliegenden Fluss schleppen kann, in dem er den Virus in der örtlichen Wasserversorgung verteilt. Die Tage der Kids sind gezählt, als auch noch die freakigen Anwohner Jagd auf sie machen.

Fünf junge Leute, zwei Pärchen und ein Gruppenkasper, suchen sich fürs lauschige Wochenende in freier Natur ausgerechnet jene verwaiste Blockhütte im Hinterwald von Hinterland aus, wo justament eine ausnehmend scheußliche Tollwut-Variante eine Bresche quer durch die lokale Trappergilde schlug. Als die Plage bald darauf auch einen Keil zwischen die vormaligen Kumpel treibt, sind die wenigen Einheimischen wie der misstrauische Sheriff oder sein durchgeknallter Deputy keine sonderliche Hilfe.

In Amerikas Hinterwald lauert der rote Tod auf eine Gruppe ahnungsloser Ausflügler aus der Stadt. Seuchenschocker trifft Zombiefilm in der Blockhütte, bekannte Horrorklischees werden routiniert variiert.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sechs Jahre lang arbeitete Eli Roth mit David Lynch und Angelo Badalamenti an der Entwicklung eines Broadway-Projekts, nebenbei schrieb er am Drehbuch zu seinem ersten Spielfilm, den er nun auch mit geringem Budget zwar aber um so größerem handwerklichen Können selbst inszenierte. Lynch unterstützte freundlicherweise den beachtlichen Erstling mit einem Credit als Produzent, Badalamenti steuerte gar den Score bei und rundete einen originellen Genreschocker ab, der beim Fantasy Filmfest 2003 bereits mit seinem pechschwarzem Humor für allerfeinste Grusel- und Splattereffekte sorgte.

    Das Schöne an “Cabin Fever” ist, dass Eli Roth das Genre aufrichtig liebt, ernst nimmt und den selbstironischen und respektvollen Umgang mit Vorbildern wie “Die Tollwütigen”, “Redneck Zombies”, “Tanz der Teufel” oder “Die Nacht der lebenden Toten” bestens versteht. Wie viele Klassiker vor ihm startet Roth seinen Horrortrip mit einer Wagenladung von – natürlich – lauten, schrillen und sexlustigen College-Kids auf dem Weg in die wilde und freie Natur – für eine Woche Extrem-Abfeiern in einer einsamen Holzhütte. Genau: Das kann ja nicht gut gehen. Schon bei ihrer Ankunft stoßen die Fünf – Paul (Rider Strong) und Karen (Jordan Ladd), das nette Mädchen und der schüchterne Junge, der in sie verknallt ist, Marcy (Cerina Vincent) und Jeff (Joey Kern), das bereits Beischlaf praktizierende Pärchen; sowie Idiot Bert (James DeBello) – auf einen Jäger (Arie Verveen), der wie sich herausstellt mit einem fleischfressenden Virus infiziert ist. Dieser sorgt für bluttriefenden Schleierblick und gemeine, sich ausbreitende Wundmale. Die geschockten Kids stoßen die unansehnliche Kreatur in Notwehr in das lodernde Lagerfeuer vor ihrer Hütte und bemerken nicht, dass sich die menschliche Fackel noch bis in den nahen Fluss schleppen kann, wo der Virus in der örtlichen Wasserversorgung verteilt wird. Die erste, die es daraufhin erwischt, ist die adrette Blondine Karen, die umgehend von ihren paranoiden Freunden in einem Schuppen verbarrikadiert wird, während man halbherzige Versuche unternimmt, Hilfe zu holen. Das bizarre Desaster offenbart naturgemäß, wer in der Clique wem am nächsten ist, nämlich eigentlich jeder allerhöchstens sich selbst. So auch die freakigen (Inzucht!) Anwohner, die angesichts des Unfriedens, den die Städter anrichten, in bester “Beim Sterben ist jeder der Erste”-Manier zur fröhlichen Menschenjagd blasen.

    “Cabin Fever” funktioniert mit einfallsreicher und von pechschwarzem Humor durchsetzten klassisch-spannenden Inszenierung und delikaten Splattereffekten vom skurrilen Anfang bis zum sarkastisch bitterbösen Ende auch dank der wunderbar gezeichneten und von einem völlig unverbrauchten Cast hingebungsvoll gespielten Typen, denen schließlich auch noch Theaterlegende Robert Harris als Drugstore-Verkäufer die Krone aufsetzt. Mit dieser Unterstützung empfiehlt sich Eli Roth für weitere Ausflüge in seinem Lieblingsgenre, die er, wie man hört, schon demnächst gemeinsam mit Kollege Richard Kelly (“Donnie Darko”) begehen soll. cm.

Darsteller und Crew

News und Stories

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    Ein fleischfressendes Virus macht fünf College-Freunden den Urlaub zur Hölle … ProSieben zeigt “Cabin Fever” am Samstag, 17. November 2007, um 22.15 Uhr zum ersten Mal im Free-TV. Inhalt: Die fünf befreundeten College-Absolventen Paul (Rider Strong), Karen (Jordan Ladd), Bert (James DeBello), Marcy (Cerina Vincent) und Jeff (Joey Kern) haben eine entlegene Waldhütte gemietet, um dort ihren Abschluss zu feiern. Der...

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