Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 2 (2012)

Originaltitel: The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 2
Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.3

Filmhandlung und Hintergrund

Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht, Teil 2: Actionreicher Abschluss der "Twilight"-Saga, der den Konflikt zwischen Vampiren und Werwölfen auflöst und dafür den mit den Volturi dramatisch zuspitzt.

Nach ihrer Verwandlung zum Vampir ist Bella das nun stärkste Mitglied des Cullen-Clans. Mit der Leidenschaft einer Kriegerin beschützt sie ihre neugeborene, unglaublich schnell heranwachsende Tochter, die den lange schwelenden Konflikt zwischen den Cullens und den Volturi zum Krieg eskalieren lässt. Denn die in Italien residierenden Vampirfürsten halten Renesmee für ein verwandeltes menschliches Kind. Ein Verbrechen in der Vampirwelt, das sie mit dem Tod des Mädchens und ihrer Eltern bestrafen wollen.

Bella muss als nunmehr mächtiger Vampir ihre Tochter beschützen, die den Clanfürsten ein Dorn im Auge ist. Abschluss der “Twilight”-Saga, der den Konflikt zwischen Vampiren und Werwölfen auflöst und dafür den mit den Volturi dramatisch zuspitzt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Ende naht. Kaum ein Film wurde 2012 so leidenschaftlich herbeigesehnt wie "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 2", das fulminante Ende der "Twilight"-Saga. Selten hat ein Franchise so polarisiert wie die Reihe rund um Mauerblümchen Bella und Vampir Edward. Aber die Fans stören sich nicht daran, was die Kritiker sagen und werden sicher auch in den nächsten Wochen wieder millionenfach die Kinos stürmen. Und eines muss man Regisseur Bill Condon ("Kinsey", "Dreamgirls"), der auch schon bei dem Vorgänger "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 1" Regie führte, lassen: er beendet die Reihe so gut, wie es eben möglich ist und die Fans werden aller Wahrscheinlichkeit nach unter Tränen den Kinosaal verlassen.

    "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 2" fängt genau dort an, wo der letzte Teil endete. Bella ist nun ein Vampir und plötzlich alles andere als hilflos, was die Feministen freuen dürfte. Condon bleibt nah am Buch und strengt sich an, möglichst keine der wichtigen Passagen auszulassen. Dadurch wirken einige Szenen abgehackt oder übereilt. Aber das ist wohl der Preis, den man bei einer möglichst originalgetreuen Bestseller-Verfilmung zahlt. Auch sind einige der Dialoge, vorsichtig ausgedrückt, zweitklassig. Doch was dem Film story-technisch mangelt, das macht er visuell wieder wett. Denn auch der letzte Teil der "Twilight"-Filmreihe ist atmosphärisch toll gemacht. Da können Kritiker sagen, was sie wollen. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen kreieren die einzigartige Stimmung Forks, die das "Twilight"-Universum ausmacht. Auch die animierten Wölfe wirken plastisch und real und sind, im Gegensatz zu anderen Werwölfen der Filmwelt, mit einem gehörigen Kuschelfaktor ausgestattet.

    Mehr noch als in den vorherigen Teilen wird auf Emotionen und Harmonie gesetzt. Die Cullens und das Werwolfrudel haben zwar noch einen gehörigen Kampf vor sich, aber eigentlich möchte Condon die Reihe ganz offensichtlich friedvoll zu Ende führen. So wundert es auch nicht, dass Bella, Edward und Jacob stets geschlossen auftreten und nach fünf Filmen nun endlich zusammenhalten. Etliche Großaufnahmen der "Twilight"-Stars Kristen Stewart ("On the Road", "Adventureland"), Robert Pattinson ("Cosmopolis", "Wasser für die Elefanten") und Taylor Lautner ("Valentinstag", "Atemlos") sorgen dafür, dass die Fans sich gebührend von ihren Lieblingen verabschieden können.

    Dennoch ließ es sich der Regisseur nicht nehmen, eine imposante Kampfszene zu inszenieren, die einige Schockmomente beinhaltet. Hier rollen so viele Köpfe, dass man sich direkt fragen muss, ob das für die jüngeren Fans nicht etwas zu grotesk ist. Mit einwandfreien Effekten, einem tollen Setting und dem einen oder anderen Überraschungsmoment ist die Schlacht in der Schneewüste Washingtons ganz klar der optische Höhepunkt des Films.

    Das emotionale Highlight hingegen ist, wie erwartet, das Ende. Mit einer Montage all der wichtigen Momente, die Edward und Bella durchlebt haben und sehr langgezogenen Foto Credits, die jedem Schauspieler der fünf Teile individuell Tribut zollen, dürfte hier kein Auge trocken bleiben. Da tut es selbst dem kritischen "Twilight"-Zuschauer fast ein bisschen weh, dass das Ganze nun zu Ende ist.

    Fazit: "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht - Teil 2" ist ein würdevolles Ende der "Twilight"-Saga, das optisch einwandfrei ist und aus der Geschichte das Bestmögliche herausholt. Damit ist der Film ziemlich sicher das emotionalste Kinoerlebnis des Jahres 2012 und auch für "normale" Kinogänger sehenswert.
  • Im großen Finale der “Twilight”-Saga verbünden sich Vampire und Werwölfe gegen die diktatorischen Blutfürsten vom Volturi-Clan.

    Herzen werden klopfen, mag es zu Beginn, vor der Abenddämmerung, geheißen haben, Köpfe werden rollen, darf man zum Ende, wenn der Morgen naht, prophezeien. Im erneut von Bill Condon inszenierten Abschluss der Kultsaga tritt der bisher dominante Kampf um die Liebe hinter dem um die Familie zurück. Nach einer schönen in Rot und Weiß gehaltenen, Blut und Blässe, Tod und Wiederauferstehung, spiegelnden Creditsequenz, entdeckt Bella sich als Vampir – und der Film den Humor. Eine Reihe von Szenen widmen sich Bellas neuem Cool-Faktor, unsterblich und enorm stark zu sein – ein Heftpflaster Stephenie Meyers für so manchen Teenager, der sich im Niemandsland vor der Erwachsenenreife noch ganz anders erlebt. Der Film spielt an auf die neuen Optionen, auf heißen Sex zwischen gleichgestellten Unsterblichen, beschränkt sich aber mit Blick auf sein US-Rating auf Kaminfeuer-Romantik, verdient sich dafür am Ende ein paar Bonuspunkte im leichter tolerierbaren Knochenbrechen. Viel geradliniger als zuvor ist die Geschichte angelegt, die sich auf den Schutz von Bellas und Edwards Tochter konzentriert, die von den Volturi-Vampirfürsten in Italien fälschlicherweise als menschliches Kind, das in einen Vampir verwandelt wurde, gehalten wird. Weil das in der Vampirwelt mit dem Tod von Kind und Eltern bestraft wird, brechen die Volturi ins Reich von Edward und Bella auf, während deren Familie Verbündete um sich schart.

    Die vielen neuen Vampirfiguren, die Condon hier integrieren muss, sorgen zwar nicht für ein dramatisches Plus, über ihre Fähigkeiten aber für eine deutlich erweiterte Effektshow von unterschiedlichem Überzeugungsgrad. In den letzten 20 Minuten findet die Saga auf einem verschneiten Feld ihren unbestrittenen Actionhöhepunkt – und Chef-Volturi Michael Sheen seine Bühne für witzig-lustvolle Theatralik. Jetzt werden Körper zerfetzt, geliebte Figuren getötet, doch mit einem cleveren dramaturgischen Kniff wahrt die Saga ihre Grundhaltung, Vermeidung und Versöhnung stets über Vernichtung zu stellen. Die Neudefinition Bellas als wütende Kriegerin ist das Auffälligste an diesem Finale Grande, das die Fans zufrieden nach Hause gehen lassen wird, wenn das Kultpaar sein Glück in der pastoralen Wiese noch einmal rekapituliert und der Nachspann an alle wichtigen Figuren und Darsteller der kompletten Saga erinnert. kob.
  • Alles hat einmal ein Ende. Zum Glück!
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