Blade Trinity (2004)

Blade Trinity Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Blade Trinity: Dritter und letzter Teil der Blutsauger-Serie mit Wesley Snipes in der Rolle des unsterblichen Vampirjägers.

Viel Arbeit wartet auf Blade (Wesley Snipes), den zum Tagwandeln befähigten Vampirbastard und ersten Blutsaugerterminator der Nation: Die ebenso gerissene wie mächtige Vampirfürstin Danica Talos (Parker Posey) hat niemand geringeren als den legendären Grafen Dracula zum Leben erweckt, um Menschheit und Planeten endgültig zu unterwerfen. Damit ihr der Daywalker dabei nicht zur falschen Zeit ins Gehege kommt, wird dieser kurzerhand in der Öffentlichkeit als Serienkiller diskreditiert. Doch auch Blade hat seine Freunde.

Im dritten Teil und vorläufigen Abschluss der “Blade”-Serie erhält Wesley Snipes Gesellschaft von Jessica Biel und Ryan Reynolds beim finalen Kampf gegen FBI und den Vater aller Vampire.

Noch einmal muss sich Blade dem Kampf gegen die Vampire stellen: Die mächtige Blutsaugerin Danica Talos hat den stärksten Vampir der Welt wieder zum Leben erweckt, nur um mit dessen Unterstützung den Planeten Erde komplett in die Herrschaft bluttrinkender Riesenfledermäuse zu bringen. Blade findet zum Glück Verbündete bei den Nighstalkern, einer Gruppe von Vampirjägern. Gemeinsam heften sie sich an die Fersen der größenwahnsinnigen Monster.

Als ob das Leben als vampirkillender Tagwandler nicht schon hart genug wäre, hat sich die Blutsaugerfürstin Danica Talos für Blade eine ganz harte Nuss ausgedacht. Als finale Geißel der Menschheit erweckt sie ausgerechnet Graf Dracula zum Leben. Damit Blade ihr und dem von seinen Anhängern liebevoll “Drake” genannten Dracula nicht in die Quere kommt, stellt sie ihm eine Falle. Als Massenmörder diskreditiert, landet der Vampirbastard daraufhin im Knast. Doch da bekommt er in Gestalt von Abigail und Hannibal unerwartete Hilfe.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nunmehr zum dritten Mal fletscht Wesley Snipes in der erfolgreichen Horroractionreihe als martialische Mischung aus Vampir und Mensch seine spitzen Fangzähne. Unter der Regie von David S. Goyer, dem Drehbuchautoren der beiden Vorgänger und des kommenden “Batman Begins”, wurde die Marvel-Comicadaption mit der erwartungsgemäßen Videospiel-Ästhetik versehen. Darüber hinaus ist die akrobatisch-actionreiche Vampirvernichtungs-Saga deutlich humorvoller als bisher und bekam mit einer Riege von Jungstars wie Jessica Biel und Ryan Reynolds eine Verjüngungskur verpasst.

    Im Prolog ist ein militärischer Trupp von Vampiren unter der Führung von Danica Talos (Indie-Darling Parker Posey wirft sich prätentiös in Pose) damit beschäftigt, Ober-Blutsauger Dracula – jetzt hip Drake genannt – aus seinem Tempelgrab in Syrien zu befreien. Vampirvernichter Blade hingegen geht am anderen Ende der Welt in Los Angeles gewohnt eisern und eisig seinem schneidenden Handwerk nach. Dutzende der Sauger werden von ihm zu einem Häufchen Asche reduziert, doch dabei tapst er in die Falle der Höllenbrut, als er im Eifer des Gefechts einen Menschen umbringt. Nun hat er das FBI am kunstvoll tätowierten Hals, aus deren korrupten Klauen er von den beiden “Nightstalkern” Abigail (Biel) und Hannibal King (Reynolds) befreit wird. Abigail erweist sich als Tochter von Blades treuem Sidekick Whistler (Kris Kristofferson), der beim explosiven Shootout mit dem FBI das Zeitliche gesegnet hat. Mit Pfeil und Bogen ist sie ebenso versiert wie mit ihrem iPod, auf dem sie für ihren Schlacht-Soundtrack jede Menge Technoklänge eingespeichert hat. Die verbale Munition von amüsanten Onelinern bleibt ihrem Kampfkollegen Hannibal vorbehalten, und für weitere Komik sorgt zudem “American Pie”-Girl Natasha Lyonne als blinde Wissenschaftlerin Sommerfield, die ein Anti-Vampir-Serum entwickelt hat. Auch Snipes verleiht seiner Rolle mehr als zuvor karikaturhaften Anstrich. Sein Status als uneingeschränkte Hauptfigur verlagert sich mehr hin zu der des charismatischsten Mitspielers. Natürlich trägt er wenigstens noch den Endkampf mit Drake (Dominic Purcell) aus, doch selbst diese Auseinandersetzung fällt wie die restlichen im Fließbandtakt im Videospiel-Look ausgeführten Vampirvernichtungs-Manöver fast schon ein wenig hastig aus. Inmitten der Hektik hinterlässt Purcell als Drake nur einen flüchtigen Eindruck, der sich in punkto Biss einiges von Christopher Lee oder Klaus Kinski hätte abgucken sollen. Dennoch wird der beträchtliche Fanblock des Franchise auch dem dritten Akt der Andrenalin-getränkten Blutsauger-Actionoperette beiwohnen. ara.

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