Bibi Blocksberg (2002)

Bibi Blocksberg Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Bibi Blocksberg: Realverfilmung des Kinderbestsellers, in deren Mittelpunkt das Duell zwischen Bibi und der bösen Hexe Rabia steht.

Nicht nur in Neustadt ist die Freude groß, als die kleine Hexe Bibi Blocksberg (Sidonie von Krosigk) mit ihrem Regenzauber zwei Kinder vor dem scheinbar sicheren Feuertod rettet. Aufgrund von Verdiensten wie diesem soll ihr nun vom Rat der Hexen eine Kristallkugel verliehen werden, welche sie endgültig zu einem vollwertigen Mitglied der Hexengesellschaft macht. Nicht nur ihr Vater (Ulrich Noethen) ist skeptisch: In der der missgünstigen Hexe Rabia (Corinna Harfouch) findet Bibi eine ebenso zähe wie gefährliche Kontrahentin.

Deutschlands Crème de la Crème der Schauspieler steht Spalier beim Leinwanddebüt der erfolgreichen Kinderbuch-Hexe, inszeniert von Hermine Huntgeburth. Aus der Produktionswerkstatt von Uschi Reich (“Pünktchen und Anton”, “Schule”).

Junghexe Bibi Blocksberg soll nach der spontanen Rettung zweier Kinder vor dem Flammentod von Oberhexe Walpurgia für ihre besonderen Verdienste frühzeitig die Kristallkugel verliehen werden, die sie erst zur richtigen Hexe macht. Die fiese Hexe Rabia gönnt Bibi diese hohe Ehre nicht und versucht, ihr die kostbare Kugel abzujagen.

Aufregung im Hause Blocksberg! Zur Freude von Mama Barbara und zum Leidwesen von Papa Bernhard, dem zuviel Magie nicht geheuer ist, soll Bibi Blocksberg für ihre tapfere Rettung zweier Kinder vorzeitig die “Kristallkugel” verliehen bekommen. Die würde sie zur vollwertigen Hexe befördern. Das aber will die eifersüchtige Rabia um jeden Preis verhindern, und so zerstört sie scheinbar unabsichtlich das wertvolle Stück. Doch nun bekommt sie es mit der guten Oberhexe Walpurgia zu tun und muss für ihre bösartigen Intrigen bitter bezahlen.

Für ihre tapfere Rettung zweier Kinder soll Bibi Blocksberg vorzeitig zur vollwertigen Hexe befördert werden. Das aber will die eifersüchtige Rabia um jeden Preis verhindern. Erfolgreiche Kinoadaption der Hörspielreihe mit Sidonie von Krosigk, Ulrich Noethen, Corinna Harfouch und Katja Riemann.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ihr gutes Händchen für Kinderfilme stellt Produzentin Uschi Reich mit der ersten Realverfilmung des multimedialen Megasellers um die kleine Hexe Bibi einmal mehr unter Beweis. Fast 1,6 Mio. verkaufte Videos der Zeichentrickfigur und über 33 Mio. Audiokassetten sprechen eine deutliche Sprache – “Bibi Blocksberg” ist ein gut eingeführtes Markenzeichen. Wenn der Zauberspaß als deutsche Antwort auf “Harry Potter” nicht im Kino funktionieren sollte, müsste schon die Leinwand verhext sein.

    Mit einem Budget von elf Mio. Mark stand zwar nur ein Bruchteil der “Potter”-Produktionskosten zur Verfügung. Was dafür aber an stimmiger Atmosphäre (Szenenbild: Susann Bieling und Uwe Szielasko) und Tricktechnik geliefert wurde, kann sich sehen lassen. Regisseurin Hermine Huntgeburth (“Das Trio”) betrat bis dato unbekanntes Terrain und vereinte für ihren ersten Kinderfilm namhafte Schauspieler wie Katja Riemann, Ulrich Noethen und Corinna Harfouch (wunderbar als Inkarnation der bösen Hexe) vor ihrer Kamera. Vor allem Jungschauspielerin Sidonie von Krosigk gibt als Bibi eine beachtliche Vorstellung und erweist sich als würdige Nachfolgerin des Zauberlehrlings.

    Nachdem sie durch das Herbeizaubern einer kleinen Regenwolke zwei Kinder aus den Flammen gerettet hat, soll Bibi vorzeitig von Oberhexe Walpurgia (Monika Bleibtreu) die “Kristallkugel” verliehen werden, die sie zur “richtigen” Hexe macht. Darauf ist Mutterhexe Barbara (Riemann) mächtig stolz, während den nur mit normalen männlichen Fähigkeiten ausgestatteten Vater (Noethen) ganz andere Sorgen plagen: Er hat Stress im Job und ist gar nicht begeistert über die Hexereien in seiner Familie, die ihm von seinem Chef immer wieder hämisch aufgetischt werden. Dennoch reisen Mutter und Tochter stilgerecht per Besen zur feierlichen Zeremonie auf den Blocksberg. Dort kommt es zum Eklat: Die intrigante und neidische Rabia (Harfouch) versucht, die Kugelverleihung zu boykottieren. Mit dem Erfolg, dass sie ihre eigene Hexenkugel, gespickt mit einer gestohlenen Geheimrezeptur, an Bibi übergeben muss. Hinfort setzt sie alle in ihrer dunklen Macht stehenden Tricks ein (bis zur Verwandlung in ein Streifenhörnchen), um Bibi die Kugel wieder abzujagen und macht Familie Blocksberg so lange das Leben zur Hölle, bis Mutter und Tochter (beinahe) der Hexerei abschwören.

    In den Bavaria-Studios und an Originalschauplätzen in Bayern entstand unter der Ägide der Kinderstoff-bewährten Produzentin Uschi Reich, die nach “Pünktchen und Anton” und “Emil und die Detektive” demnächst mit “Das Fliegende Klassenzimmer” ihre dritte Kästner-Verfilmung in Angriff nimmt, eine gelungene Mischung aus Fotorealismus und Magie à la “Harry Potter”. Die Tricks um sprechende Kater, Zauberkugeln mit Buchstabensuppe und v.a. die rasanten Ritte auf Bibis Besen “Kartoffelbrei” wurden von der Münchner Digital-Effekteschmiede Scanline in einer aufwendigen Mischung aus Realdreh und Computeranimation (Bluescreen-Technik) erstellt. Gute Spezialeffekte sind eben keine Hexerei, und zauberhafte Kinderstoffe immer eine Verfilmung (Drehbuch: Elfie Donnelly) wert. boe.

Darsteller und Crew

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