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Ballerina - Gib deinen Traum niemals auf (2016)

Originaltitel: Ballerina
Ballerina - Gib deinen Traum niemals auf Poster
Userwertung (51)
  1. Ø 4.7
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 0

Filmhandlung und Hintergrund

Ballerina - Gib deinen Traum niemals auf: Animationsabenteuer um ein Mädchen, das aus dem Waisenhaus in der Provinz ausbüxt und in Paris Tänzerin werden will.

Die junge Félicie (deutsche Stimme: Maria Ehrich) hat einen großen Traum: Sie möchte auf der Bühne stehen und die Massen durch ihre Tanzkünste verzaubern. Dafür übt sie fast täglich in ihrem Waisenheim in der Provinz. Doch dort ist Félicie weit davon entfernt, etwas Besonderes zu sein. Nur einer teilt ihre Vision, der gleichaltrige Victor (Max von der Groeben), der mit seinen Erfindungen die Welt verändern will. Eines Tages beschließen die beiden, dem tristen Alltag zu entfliehen und nach Paris abzuhauen. Dort angekommen, schafft es Félicie, sich als Mädchen aus reichem Hause auszugeben und in die renommierte Tanzschule der Pariser Oper einzuschleichen. Ihr Traum scheint zum Greifen nah, doch die verträumte Félicie muss eine schwere Erfahrung machen: Talent und Leidenschaft alleine reichen nicht, sondern harte Arbeit ist gefragt. Die Konkurrenz in der Ballettschule ist groß. Also tänzelt sie durch die Straßen von Paris, immer begleitet von ihrem Freund Vincent. Besonders eine ehrgeizige und scheinbar perfekte Balletschülerin macht ihr zu schaffen. Zum Glück hat Félicie jedoch etwas, was die anderen nicht haben, eine wahre Passion für den Tanz. Doch ihr Geheimnis droht jeden Moment aufzufliegen.

Ballerina – Hintergründe

Die französisch-kanadische Co-Produktion wurde, obwohl sie komplett in Frankreich spielt, in englischer Sprache bestellt. Im Original werden die Stimmen von Elle Fanning (“The Neon Demon“) und Dane DeHaan (“Valerian –Die Stadt der tausend Planeten“) gesprochen. In Deutschland konnten prominente Jungdarsteller wie Maria Ehrich (“Smaragdgrün“) und Max von der Groeben (“Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs“) gewonnen werden. Inszeniert wurde das Animationsabenteuer vom französischen Regie-Duo Eric Summer (“Profiling Paris“) und Eric Warin, für die es das erste große internationale Projekt ist.

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Kritiken und Bewertungen

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    Félicie hat nur einen einzigen Wunsch: Sie möchte eine Ballerina werden. Doch Félicie lebt in einem Waisenhaus und somit scheint dieser Traum unerreichbar zu sein. Ihr bester Freund Victor aber beschwört sie, niemals aufzugeben. Eines Nachts büxen die beiden aus dem Waisenhaus aus und gehen nach Paris. Dort gelingt es Félicie tatsächlich, sich unter falschem Namen an einer großen Ballettschule anzumelden.

    Jurybegründung:

    Lebe Deinen Traum, glaube an Dich und stehe zu deinen Freunden - diese Werte beschwört der zauberhafte Animationsfilm BALLERINA. Er variiert dafür Motive aus dem Märchenschatz der Brüder Grimm sowie den klassischen Romanen über die natürliche Resilienz von Kindern wie etwa "Oliver Twist", und verbindet sie mit aktuellen Medienphänomenen und der Lebenswirklichkeit von Heranwachsenden von heute. Und dieser Spagat geht auf.

    Die Animation kann mit Hollywood-Produktionen mithalten. Mit ungeheurer Liebe zum Detail und farbenprächtig werden das Paris zum Ende des 19. Jahrhunderts und die ländliche Idylle in der Bretagne rekonstruiert, die düsteres Fassade des Waisenhauses macht dagegen auf den ersten Blick deutlich, dass sich die Kinder hier niemals wohlfühlen können. Und so beginnt der Film auch mit der Flucht des 12jährigen Victors und seiner Freundin Félicie nach Paris.

    Beide Kinder kommen ihrem Traum näher, er wird Gehilfe beim Bau des Eiffelturms und entwirft eines der ersten Fluggeräte, sie nimmt eine fremde Identität an, um in der Oper für den "Nussknacker" vorzutanzen und über die Bühne zu fliegen. Historisch gibt es hier vielleicht einige Ungenauigkeiten. Doch Tschaikowskis Erfolgs-Ballett bietet eine der wenigen großen Rollen für Nachwuchsballerinas. Zudem geht seine Musik ins Ohr, ist bekannt, und geht mit modernen Rhythmen im Film eine gelungene Liaison ein.

    Vor den Auftritt in der Oper haben die Macher Ausscheidungsrunden gesetzt, die an "Superstar"-Casting-Shows erinnern. Félicie besteht sie nur, weil sie mit der Putzfrau Odette eine einfühlsame Lehrerin gefunden hat. Harte Trainingsstunden und Entbehrungen stehen vor einem großen Moment im Rampenlicht. Sämtliche Tanzsequenzen bestechen dabei durch die Flüssigkeit der Bewegungen.

    Natürlich muss sich die Freundschaft der Kinder beweisen, sie entdecken zudem die ersten Schmetterlingsgefühle im Bauch. Und auch Félicies Schwindel über ihre gestohlene Identität fliegt auf. Hier spielt der Film mit dem Cinderella-Motiv. Odettes Arbeitgeberin und Vermieterin ähnelt dabei der bösen Stiefmutter aus einem Grimm'schen Märchen. Sie trimmt ihre Tochter, den eigenen Traum von einer Ballettkarriere zu leben. Doch während die Mutter vom Ehrgeiz zerfressen ist und auch bleibt, erkennt ihre Tochter zum Ende den Irrweg.

    Dies ist nur einer der angenehmen dramaturgischen Einfälle der absolut runden Märchen-Story, die an beliebte Erzählmuster anknüpft und nicht überraschend, aber völlig zurecht, zu einem überzeugenden Happy End geführt wird.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

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