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Event-Zweiteiler über einen Vulkanausbruch in der Eifel, der die Menschen in einem Urlaubsgebiet an einem Vulkansee überrascht.

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Kritikerrezensionen

  • Vulkan: Event-Zweiteiler über einen Vulkanausbruch in der Eifel, der die Menschen in einem Urlaubsgebiet an einem Vulkansee überrascht.

    Ein vermeintlich idyllischer kleiner Ort in der Eifel wird von einem Vulkanausbruch überrascht. Drei Fernsehstunden lang begleitet Regisseur Uwe Janson nach einem Drehbuch von Alexander Rümelin die Dorfbewohner durch diese Ausnahmesituation, die bei einigen von ihnen den wahren Charakter ans Licht bringt. Somit ist „Vulkan“ nicht nur ein klassischer Katastrophenfilm, sondern auch eine Form des Sozialdramas.

    Fast den gesamten ersten Teil, also eine reguläre TV-Movie-Länge, nimmt sich Janson Zeit, die mitunter komplizierten Personenkonstellationen einzuführen und zu erläutern. Da sind unter anderem der ehemalige Feuerwehrmann Michael Gernau (gespielt von Matthias Koeberlin), der von seiner Freundin (Katharina Wackernagel) zum Umzug nach Frankfurt gedrängt wird, der Bankdirektor mit ausschweifendem Lebensstil (Heiner Lauterbach), den in Wahrheit Geldsorgen plagen, oder der städtische Vollzugsbeamte (Armin Rohde), der im Ort als Außenseiter behandelt wird.

    In diesen ersten 90 Minuten von „Vulkan“ überwiegen die ruhigeren Erzählmomente, Janson und Kameramann Philipp Sichler fangen auch die attraktive Eifel-Landschaft mit vielen Luftaufnahmen sehr ansprechend im Bild ein. Die Katastrophe deutet sich zunächst nur als Zwischenspiel in Form von kleineren Erd- und Seebeben an, bricht erst zum Ende des ersten Teils in vollem Ausmaß aus.

    Somit bilden die zweiten 90 Minuten des Event-Movies auch einen krassen optischen Kontrast zum ersten. In düsteren, geradezu apokalyptischen Bildern wird die Situation nach der Katastrophe gezeichnet. Die wenigen Überlebenden des Vulkanausbruchs sind im Ort eingeschlossen, die Rettungskräfte können zunächst nicht zu ihnen vordringen.

    Helden gibt es kaum in dieser Geschichte. Die von Koeberlin gespielte „gute Seele“ des Dorfs bringt zwar alle Voraussetzungen hierfür mit, verzweifelt aber letztlich am Fehlverhalten seiner Mitmenschen. In der Katastrophe offenbaren sich die Abgründe der zuvor vermeintlich heilen Welt. So wird der Bankdirektor zum Plünderer und Brandstifter, der Vollzugsbeamte sogar zum Mörder. „Unser Dorf, die Gemeinschaft, das existiert alles überhaupt nicht mehr“, sagt Michael gegen Ende des Films, der für ihn kein Happy End nehmen wird.

    Das ist alles mitunter ein wenig sehr dick aufgetragen, funktioniert aber, weil das Gesamtkonzept von „Vulkan“ stimmt. Das bin in die kleinen Rollen prominent besetzte Darstellerensemble weiß zu überzeugen, allen voran die Routiniers Lauterbach und Rohde. Nicht zuletzt sind auch die massiv eingesetzten CGI-Effekte gelungen, wie überhaupt der gesamte Look der Neun-Millionen-Euro-Produktion durchaus mit Kino-Niveau aufwarten kann. jl.

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