Verschleppt! - Kein Weg zurück

  1. Ø 0
   2006
Verschleppt! - Kein Weg zurück Poster
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Handlung und Hintergrund

Verschleppt! - Kein Weg zurück: Zweiteiliger TV-Actionthriller.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Ein Entführungsthriller, der noch während der Produktion durch reale Ereignisse – den Fall Osthoff – eingeholt wurde, und für den Pro Sieben seitdem nach einem geeigneten Sendetermin gesucht hat.

    Pro Sieben betont, dass sich das Drehteam des Zweiteilers „Verschleppt – Kein Weg zurück“ gerade in der marokkanischen Wüste befand, als die Entführung der deutschen Archäologin Susanne Osthoff im Winter 2005 bekannt wurde. Damit will der Sender wohl klarstellen, dass die vorhandenen Ähnlichkeiten reiner Zufall sind, denn in dem Actionthriller wird ebenfalls eine Archäologin im Irak verschleppt und gefangen gehalten. Tatsächlich halten sich die Parallelen darüber hinaus in Grenzen, denn in „Verschleppt“ geht es um

    Sascha (Jan Sosniok), der kurz vor seiner Hochzeit erfährt, dass seine Verlobte Julia (Ellenie Salvo Gonzáles) im Urlaub tödlich verunglückt ist. Als er kurz darauf während eines TV-Beitrags über eine Entführung im Irak Julia in der Menschenmenge sieht, beginnt er auf eigene Faust nach ihr zu suchen und erfährt, dass sie Verbindungen zu einer deutschen Firma hatte, die illegal Geräte zur Atomwaffenherstellung lieferte.

    Für „Verschleppt“ engagierte Pro Sieben erprobte Kreative: die Janus-Film und Autor/Regisseur Hansjörg Thurn lieferten bereits Filme wie „6 Wochen Angst“, Hauptdarsteller Jan Sosniok gehört mit Komödien wie „Macho im Schleudergang“ zu den Quotengaranten des Senders. Ihr ambitioniertes Projekt „Verschleppt“ kann jedoch nicht vollends überzeugen. Denn als ob die Entführung an sich nicht aufregend genug wäre, entwickeln die Macher die Spannung nicht aus der Lage der Geisel und ihres Verlobten heraus, sondern setzen im ersten Teil (nur dieser wurde vom Sender zur Rezension zur Verfügung gestellt) auf eine verwickelte Story und z.T. abstrus wirkende Actionszenen. Jan Sosniok kann in seinem Ausflug ins Actiongenre nur zeitweise überzeugen, seine Geliebte Julia bleibt über weite Strecken eine undurchsichtige Figur. Aber auch renommierte Nebendarsteller wie Katrin Saß, André Hennicke und Idil Üner haben unter den Winkelzügen der Geschichte zu leiden. Weniger wäre hier mehr gewesen. sw.

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