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Filmhandlung und Hintergrund

Historischer Zweiteiler mit Ben Becker als adligem Abenteurer zu Zeiten König Friedrichs II.

Preußen Mitte des 18. Jahrhunderts, zur Zeit Friedrichs des Großen: Der Regent holt den Jurastudenten Friedrich Freiherr von der Trenck in seine königliche Kavallerie. Trenck erregt jedoch schon bald das Missfallen des Königs, als er sich in dessen Lieblingsschwester Anna Amalia verliebt. Graf von Jaschinsky, dem die Prinzessin als Ehefrau versprochen ist, deckt angebliche Kontakte des Trenck zu den verfeindeten Österreichern auf, woraufhin dieser in die Festung Glatz eingesperrt wird. Nach seiner Flucht unterstützt der Freiherr die österreichische Armee. Ein weiteres Rendezvous mit Anna Amalia endet für Trenck wiederum im Kerker.

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Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone: Historischer Zweiteiler mit Ben Becker als adligem Abenteurer zu Zeiten König Friedrichs II.

    „Michael Strogoff“, „Der Seewolf“ oder „Friedrich Freiherr von der Trenck“ hießen die Stoffe, mit denen das ZDF in den 70er Jahren seinen Ruf als Experte für aufwändige historische Mehrteiler begründete. Die nun vorliegende Neuauflage des „Trenck“, realisiert von Bavaria Film, kommt im Gegensatz zur Verfilmung von 1972 mit sechs statt zwei Teilen, setzt aber in puncto Aufwand neue Maßstäbe.

    Sieben Mio. Euro flossen in die opulente Ausstattung des Historien-Epos, für das wie schon vor 30 Jahren Gernot Roll als Kameramann gewonnen werden konnte. Der setzte die Liebes- und Abenteurer-Geschichte in Bilder um, die auch den Vergleich mit ähnlichen Kino-Stoffen jüngeren Datums à la „Montecristo“ nicht zu scheuen brauchen. Roll, der diesmal auch die Regie übernahm, konnte erneut auf den Szenenbildner Wolfgang Hundhammer bauen. Inhaltlich wählten die Macher des „Trenck“ anno 2002 einen anderen Focus als 1972: Wurde seinerzeit die Biographie „Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck“ nahezu komplett nacherzählt, so konzentriert sich das Geschehen in der Neuverfilmung auf die unglückliche Liebesgeschichte zwischen „Fritz“ Trenck und der Prinzessin Anna Amalia.

    Roll und Drehbuchautor Walter Kärger gelingt es jedoch, ihre Handlung ohne übertriebenen Herzschmerz zu erzählen. Vielmehr präsentieren sie dem Zuschauer drei temporeich inszenierte Fernsehstunden mit Emotionen, Action und Spannung. Besonders die sorgfältig und authentisch inszenierten Fechtszenen verfehlen ihre Wirkung nicht und verlangten offenbar auch den beteiligten Schaupielern einiges ab. Überhaupt brilliert Ben Becker in der Titelrolle nicht nur mit facettenreichem Spiel, sondern auch mit enormer physischer Präsenz. Alexandra Maria Lara als selbstbewusst-emanzipierte Prinzessin, August Zirner als starrsinniger Preußenkönig und Hannes Jaenicke in einer für ihn eher ungewohnten Rolle als Bösewicht Jaschinky runden das perfekt besetzte Hauptrollenensemble ab.

    Bei aller Sorgfalt und Professionalität ließ die Inszenierung auch Raum für humoristische Ausflüge. So taucht etwa Matthias Habich der vor 30 Jahren den „Trenck“ im Sechsteiler gespielt hatte, als eigens erfundener „General von Habich“ auf. „Trenck, Trenck, Trenck - ich kann diesen Namen nicht mehr hören“, lauten seine vieldeutigen Schlussworte. Bei Arte wird „Trenck“ zum Weihnachts-Event 2002: Beide Teile sind hintereinander am ersten Feiertag zu sehen. Das ZDF zieht am 9. und 10. Februar nach. jl.

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